Anders | Kampffliegen | Buch | 978-3-11-133210-9 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 300 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 240 mm, Gewicht: 500 g

Reihe: Qualitative Soziologie

Anders

Kampffliegen

Eine Ethnografie zwischen Leib und Technik
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-11-133210-9
Verlag: De Gruyter

Eine Ethnografie zwischen Leib und Technik

Buch, Deutsch, 300 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 240 mm, Gewicht: 500 g

Reihe: Qualitative Soziologie

ISBN: 978-3-11-133210-9
Verlag: De Gruyter


Wie lernen angehende Kampfpilot:innen das Fliegen und welche Herausforderungen begegnen ihnen? Diese ethnografische Studie widmet sich der militärischen Ausbildung von Kampfpilot:innen und begibt sich hierfür an einen Luftwaffenstützpunkt. Untersucht wird, wie im Kampffliegen verletzliche Körper der Pilot:innen mit Technologien (vom Cockpit bis zur Ausrüstung) sowie physikalischen Bedingungen des Luftraums in eine voraussetzungsvolle Beziehung treten und wie angehende Kampfpilot:innen hierauf vorbereitet werden. Der Weg führt durch strenge Auswahlverfahren, Flugplanung, Simulatortraining und schließlich in die reale Umgebung des Kampffluges – vom Erdboden bis in große Höhen.

Im Anschluss an phänomenologische Positionen wird Kampffliegen als relationales Phänomen zwischen Mensch, Technologie und (Um-)Welt erforscht. Analysiert wird das körperliche und leibliche, kognitive und emotionale Training angehender Kampfpilot:innen. Kulturtechnologien etwa Skizzen, Listen und Karten geraten ebenso in den Blick wie hochkomplexe Simulationen, physikalische Kräfte und natürliche Phänomene. Damit erschließt die Ethnografie militärische Sozialisation und zeigt, über die Annahme disziplinierter Körper hinausgehend, wie Leiblichkeit zugleich Gegenstand und (eigenwillige) Ressource der Produktion militärischen Personals ist.

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Zielgruppe


Leser:innen aus Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften mit In


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Dr. Lisa Anders ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Ihre theoretischen Bezugspunkte sind (Leib-)Phänomenologie, Materialitätstheorien und wissenssoziologische Ansätze; zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Wissenschafts- und Technikforschung, Militärsoziologie sowie qualitative Forschungsmethoden.



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