Gabriele Quasebarth wurde 1956 in Essen geboren. Ihr Studium der Malerei führte sie zu Rudolf Hausner an die Akademie der bildenden Künste in Wien, wo auch ihr Werk zwischen 1976 und ihrem Freitod 1986 entstand. In ihrer Malerei suchte sie den vorgefundenen Motiven, Formen und Strukturen ihre persönliche Gestaltung zu geben: durchsichtig, leicht und befreit von Überflüssigem, werden die Bilder schließlich „spurenlos“ und entziehen sich eilfertiger Einordnung.
Neben der Malerei gilt ihre besondere Liebe dem Theater und der Literatur. Sie schrieb auch selbst und führte ein umfangreiches Tagebuch. Ihre Texte sind Ausdruck ihrer Wünsche, Darstellung von Träumen und einer inneren Perspektive. Der Überblick über das malerische Werk Gabriele Quasebarths wird ergänzt durch Textauszüge der Künstlerin, Zitate aus von ihr geschätzter Literatur sowie Beträge von Künstlern, Freunden, Weggefährten und Menschen, die sie gekannt haben.
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Quasebarth, Gabriele
Gabriele Quasebarth: dt. Malerin, 1956–1986
1956 in Essen geboren; 1975 Studium an der Folkwangschule in Essen; 1976 Akademie der bildenden Künste am Schillerplatz in Wien, Meisterschule Rudolf Hausner; 1980 Gründung der Galerie Trakt W4 im Hof eines ehemaligen Fabrikgebäudes in Wien; Jänner 1981 Reise nach Oslo; 1981 und 1983 Filmarbeit mit Falk Lenhard; April 1982 Theodor-Köner-Preis; Juni 1982 Diplom und Meisterschulpreis der Akademie der bildenden Künste in Wien; August/September 1982 bis Mai 1983 Arbeit bei Erwin Piplitz im Serapionstheater in Wien; Oktober 1983 bis März 1984 Berlin, Arbeit an Ausstattungen und Bühnenbildern am Berliner Renaissance-Theater; Anfang 1985 Atelier im WUK, Wien; Winter 1985/86 Übersiedlung in das neue Atelier, Nobilegasse, Wien; Gabriele Quasebarth beendet ihr Leben am 10. Juni 1986.