E-Book, Deutsch, Band 1796, 144 Seiten
Reihe: Bianca
Altom Und plötzlich ist es Liebe!
1. Auflage 2011
ISBN: 978-3-86349-189-5
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
E-Book, Deutsch, Band 1796, 144 Seiten
Reihe: Bianca
ISBN: 978-3-86349-189-5
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Woher kommt plötzlich dieses sinnliche Kribbeln im Bauch, wenn sie ihren guten Freund Jackson umarmt? fragt Ella sich. Widerstrebend muss die alleinerziehende Mutter sich eingestehen: Sie hat sich in den sexy Feuerwehrmann verliebt! Doch Vorsicht: Sie sollte ihre romantischen Empfindungen besser für sich behalten, ihre brennende Sehnsucht nach zärtlicher Nähe und leidenschaftlichen Küssen mit aller Kraft unterdrücken. Denn Jacksons Exfrau Julie ist völlig überraschend wieder in seinem Leben aufgetaucht - und er hegt ganz offenbar noch Gefühle für sie ...
Laura Marie Altom begann mit 12 Jahren Ihre Jugendfantasien, die sie im Kopf hatte, aufzuschreiben. Es wurde 1 Seite am Tag und sie hörte damit auf, als das, was bisher Fantasie war im realen Leben anfing tatsächlich abzulaufen. Ihre ersten Teenagerromanzen, die ihr real mehr Spaß machten, als nur darüber zu schreiben. Ein paar Jahre später traf Laura die Liebe ihres Lebens an der Universität von Arkansas und heiratete 3 Jahre danach. Eine Genehmigung als Innenausstatter und die Heiratsurkunde in der Hand begann sie für bekannte Architektenbüros in Arkansas zu arbeiten. In vielen Projekten wurden Schulen, Kirchen, öffentliche Behörden und über zwei Dutzend luxuriöse Privatresidenzen durch sie verschönert. Sie verwirklichte gerade den Traum die öffentliche Bibliothek neu auszustatten, als ein anderer Traum wahr wurde; nicht nur der, dass sie schwanger war sondern auch noch schwanger mit Zwillingen! Das Schicksal traf sie leider hart, und trieb einen Keil zwischen ihre Karriere und ihre Schwangerschaft, in der es nämlich Komplikationen gab. Zwei Monate musste sie absolute Bettruhe wahren. Sieben Monate später, Mutter von einem Sohn und einer Tochter, entschied sie sich wieder zu arbeiten. Aber es fiel ihr sehr schwer denn sie musste einen ständigen Kampf ausstehen ihre Kinder allein zu Hause lassen. Zwei Jahre später war ihre Rolle als Vollzeitmutter klar. Eines Tages stieß sie beim Aufräumen in ihrem Haus auf ein altes Manuskript, was sie selber geschrieben hatte. Die Familie zog nach Salt Lake City in Denver und anschließend nach Tulsa. Währenddessen verlor Laura ihren Traum nicht aus den Augen: Eine weltbekannte Romance Autorin zu sein. Sie verkaufte 70 romantische Kurzgeschichten und viele Romane. Mittlerweile verbringt sie ihre Tage schreibend und mit ihren Zwillingen und jeder Menge von Haustieren.
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1. KAPITEL
„Cool! Können wir es behalten?“
Oliver Garvey, der eine ganze Minute älter war als sein eineiiger achtjähriger Zwillingsbruder Owen, schaute in den Korb und verliebte sich auf der Stelle. Es war ein Mädchen. Das wusste er, weil die Decke pinkfarben war. Wie der Schlafanzug, an dem ein gelber Zettel befestigt war. Darauf stand: Bitte kümmert euch um mich.
„Natürlich behalten wir es, du Trottel“, sagte Oliver, der als Ältester auch beanspruchte, der Klügste zu sein.
„Ich bin kein Trottel“, protestierte Owen und wäre fast vom Karussell des kleinen Spielplatzes im Park gefallen, als er seinem Bruder mit geballter Faust drohte.
„Darf ich ihr einen Namen geben?“, fragte Dillon Tate, ihr siebenjähriger Freund. „Ich wollte immer ein Baby, aber Dad sagt, sie sind laut und stinken.“
„Ich finde nicht, dass sie laut ist und stinkt“, widersprach Owen.
„Warte, bis sie pupst.“ Oliver schnupperte an der Decke. „Ich habe mal einen Film gesehen, in dem Babys ganz oft pupsen. Wir brauchen Windeln.“
„Ich wette, Mom hat welche“, erwiderte Owen. Ihre Mutter war Kinderärztin und hielt für Notfälle immer Babysachen bereit.
„Nein!“ Dillon stampfte mit dem Fuß auf. „Ich will nicht, dass ihr es eurer Mom erzählt.“
„Warum denn nicht?“, fragte Oliver.
„Weil wir Jungs sind, deshalb. Ihr dürft eurer Mom nichts sagen.“
„Wieso nicht?“, wollte Owen wissen.
„Weil wir ein reiner Jungsklub sind. Eure Mom kann kein Mitglied werden.“
„Soll sie doch gar nicht. Aber sie weiß alles über Babys. Sie ist Ärztin.“
„Mein Dad weiß auch alles über Babys. Er ist Feuerwehrmann. Außerdem ist er ein Mann. Mit ihm hat man viel mehr Spaß als mit eurer Mom.“
„Ich habe meine Mom lieb“, sagte Owen. „Sie kocht gut.“
„Kann schon sein.“ Dillon verdrehte die Augen. „Ich meine nur, das Baby muss ein Jungsgeheimnis bleiben.“
Owen sah seinen älteren Bruder an. „Was meinst du?“
Oliver überlegte. Wahrscheinlich wusste seine Mom mehr über Babys, doch sie war nun mal eine Frau. Dillons Dad kannte sich mit Feuer und so aus und würde wissen, was zu tun war, wenn das Baby brannte. Natürlich konnten sie das Baby fragen, was es wollte, aber das wäre dämlich, denn es konnte noch nicht sprechen.
„Dillon hat recht. Es muss unser Geheimnis bleiben.“
„Lasst uns abstimmen“, schlug Owen vor.
Oliver seufzte. „Wer findet, dass wir es zu Dillons Dad bringen sollten, hebt die Hand.“
Oliver und Dillon taten es.
„Okay“, sagte Oliver. „Und jetzt hebt die Hand, wenn ihr es zu unserer Mom bringen wollt.“
Owen und Dillon hoben die Hand.
„Du kannst nicht zwei Mal abstimmen, Dillon.“ Oliver schüttelte den Kopf. Manchmal war sein bester Freund einfach zu dämlich. „Was willst du denn jetzt?“
„Ich will, dass wir es zu meinem Dad bringen, aber ich wollte nicht gegen Owen stimmen. Außerdem kocht eure Mom wirklich gut.“
Oliver seufzte. Die beiden Schwachköpfe machten es ihm nicht leicht. „Okay, stimmen wir noch mal ab. Wer ist für Dillons Dad?“
Oliver und Dillon hoben die Hand.
„Wer ist für unsere Mom?“
Owen und das Baby hoben die Hand.
„Sehr witzig“, sagte Oliver. „Owen, lass sie los. Du brichst ihr den Arm.“
„Tue ich nicht.“
„Doch.“
„Okay, das reicht“, verkündete Oliver. „Ich bin euer Boss und sage, wir bringen es zu Dillons Dad.“
Owen streckte ihm die Zunge heraus.
Sie hatte es getan.
Ihrem Baby würde es gut gehen. Sie hatte die drei Jungen oft genug in der Kindertagesstätte gesehen und wusste, dass sie ein liebevolles Zuhause hatten, wie sie es ihrem kleinen Mädchen niemals bieten konnte.
Ihre Tochter auszusetzen war das Schwerste, das sie jemals getan hatte. Es war sogar noch schwerer, als sieben Monate auf der Straße zu leben und dann in ein Heim für schwangere Teenager zu gehen, damit ihre Großmutter und ihr Vater sich nicht für sie schämen mussten.
Kurz nach der Geburt hatte sie es aus dem Heim entführt, um hierher zurückzukehren.
Als sie ihr Baby weinen hörte, schloss sie die Augen.
Sie durfte jetzt nicht zu ihrem Kind gehen. Es war besser so.
Jackson Tate hatte keinen guten Tag hinter sich, und der Lärm in seinem Haus ließ vermuten, dass er noch schlimmer werden würde.
Mit schweren Schritten überquerte er die Veranda und riss die Fliegengittertür auf. Als sie sich vom obersten Scharnier löste, schluckte er einen Fluch hinunter. Großartig. Noch etwas, das er reparieren musste.
Bis seine Ex gegangen war, hatte er alles tadellos in Ordnung gehalten. Julie hatte darauf bestanden, ihre mageren Ersparnisse in das alte Haus zu stecken. Da es in der Nähe der Schulen und des Parks lag, sei es ideal für eine Familie.
Jetzt fragte er sich, welche Familie sie gemeint hatte. Denn schon bald war Julie ihre Karriere als Anwältin wichtiger gewesen als Ehemann und Sohn.
Jackson zog die Stiefel aus und knöpfte das blaue Uniformhemd auf.
Verdammt. Warum verging kein Tag, an dem er nicht an sie dachte? Er liebte sie nicht mehr, er hatte sich nur noch nicht daran gewöhnt, dass sie fort war.
„Dad, Dad!“ Sein Sohn Dillon stand vor ihm. „Sieh dir an, was wir gefunden haben!“
„Nicht jetzt, kleiner Mann“, sagte Jackson so sanft wie möglich. Seit Julie fort war, versuchte er, dem Jungen ein besonders guter Vater zu sein. Aber in letzter Zeit schienen Dillon und er verschiedene Sprachen zu sprechen. „Ich hatte eine harte Schicht. Wo ist deine Großmutter?“
„Bei ihrem Frauentreffen. Ich soll dir sagen, dass dein Abendessen im Kühlschrank ist. Du brauchst es nur aufzuwärmen.“
„Danke.“ Seufzend ließ er sich auf die Couch fallen. „Jetzt mach den Fernseher aus. Ich möchte ein Nickerchen machen. Danach essen wir und trainieren deine Fanghand.“
„Aber der Fernseher ist nicht an.“
„Egal, woher der Lärm kommt, sorg dafür, dass er aufhört.“
Jackson schloss die Augen und legte sich ein Kissen aufs Gesicht. Es roch nach Ahornsirup. Er sollte Dillon verbieten, im Wohnzimmer zu frühstücken.
„Dad, genau darum geht es.“
„Sohn, bitte. Gib mir eine Stunde, okay?“
„Okay …“
Mit gesenktem Kopf trottete Dillon in die Küche.
Er würde alles tun, um seine Mom zurückzubekommen. Dann wäre sein Dad auch wieder so wie früher. Manchmal fragte er sich, ob sein Dad ihm die Schuld daran gab, dass seine Mom jetzt in Kansas City lebte. Hatte er deswegen immer so schlechte Laune?
„Und?“, fragte Oliver, als Dillon auf die hintere Veranda zurückkehrte. „Kommt dein Dad?“
Mit Tränen in den Augen schüttelte Dillon den Kopf.
„Weinst du etwa?“
Wieder schüttelte Dillon den Kopf.
Oliver stützte die Hände auf die Hüften. „Wo ist dein Dad?“
„Er schläft.“ Dillon nahm den Korb mit dem Baby. „Wir bringen das Baby zu deiner Mom.“
Kinderärztin Ella Garvey stieg aus ihrem Minivan, eilte ins Haus und ging schnurstracks an den Kühlschrank. Dies war mal wieder ein Schokoladeneis-Tag.
Der erste Bissen schmeckte herrlich.
Sie schloss die Augen. Ihre müden Knochen brauchten das Fett und die Kalorien. Mit der Diät würde sie morgen wieder anfangen.
Heute hatte sie höflich zur neuen Braut ihres Exmanns sein müssen. Zu der Frau, die einmal ihre beste Freundin und vertrauenswürdige Sprechstundenhilfe gewesen war. Damit hatte sie sich nicht nur Eiscreme verdient, sondern auch noch Pizza und Fleischwurst und Chips mit einem leckeren Dip und Fruchtbonbons und und und …
„Mooo-om!“ Die Haustür quietschte und knallte wieder zu.
Dann stellten ihre Zwillinge auch noch den Fernseher an. Zu ihrem Getrampel kam das herzzerreißende Weinen eines Babys.
Verdammt.
„Ich bin hier, Jungs!“ Sie gönnte sich noch einen Bissen und wünschte, ihre Lieblinge wären wieder im Sommercamp. Sie liebte die beiden über alles, aber manchmal waren sie wirklich anstrengend.
„Mom, Mom!“
„Langsam“, rief sie. „Und stellt um Himmels willen den Fernseher …“
„Sieh doch mal!“ Oliver konfrontierte sie mit einem Anblick, bei dem ihr das Eis wieder hochzukommen drohte. „Können wir es behalten?“
„Oliver William Garvey, wo um alles in der Welt hast du sie her?“ Ella warf den Löffel ins Spülbecken, nahm das aus vollem Hals schreiende Baby aus dem Wäschekorb und drückte es an die Brust.
„Psst … du brauchst keine Angst zu haben“, beruhigte sie das höchstens drei Wochen alte Mädchen. Ihre Lieblinge würden ihr eine Menge Fragen beantworten müssen, doch im Moment gab es Wichtigeres. „Oliver, hol meine Arzttasche. Owen, setz einen Topf Wasser auf.“
„Aber du hast gesagt, ich...




