Allen | Ich schaff das! | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 328 Seiten

Reihe: Management

Allen Ich schaff das!

Selbstmanagement für den beruflichen und privaten Alltag
1. Auflage 2011
ISBN: 978-3-86200-477-5
Verlag: GABAL
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)

Selbstmanagement für den beruflichen und privaten Alltag

E-Book, Deutsch, 328 Seiten

Reihe: Management

ISBN: 978-3-86200-477-5
Verlag: GABAL
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)



Selbstmanagement der neuen Generation

"Ich schaff das!" ist der lang ersehnte Nachfolgeband von Allens Weltbestseller "Wie ich die Dinge geregelt kriege" (orig. Getting Things Done - GTD, in 28 Sprachen überSetzt). Während bei ersterem das organisatorische Rüstzeug für erfolgreiches Selbstmanagement im Mittelpunkt stand, geht es bei "Ich schaff das!" darum, ein fundamentales Verständnis für das gesamte Selbstmanagement zu erlangen.

Kontrolle und eine klare Perspektive sind die wichtigsten Selbstmanagementprinzipien, um das Heft beruflich und privat in der Hand zu behalten. Sie befördern einen Zustand großer Klarheit, Freiheit, Energie und Kreativität.

"Ich schaff das!" vertieft das Verständnis der wichtigsten GTD-Prinzipien - warum sie funktionieren, welche positiven Ergebnisse erzielt werden können und welche negativen Folgen es haben kann, diese zu ignorieren.

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2 | Das GTD-Phänomen
So wie das heftige Chaos eines Gewitters fruchtbaren Regen bringt, der das Leben gedeihen lässt, so gehen auch in menschlichen Angelegenheiten den Zeiten des Fortschritts Zeiten der Unordnung voraus. Erfolg wird denen beschieden sein, die das Chaos überstehen. I CHING Warum haben die einfachen Formeln, die in Wie ich die Dinge geregelt kriege beschrieben werden, für so große Begeisterung gesorgt? Was an diesen leicht verständlichen Konzepten und Verhaltensweisen hat eine solch enthusiastische Reaktion ausgelöst? Es mag Gründe geben, die mir nicht bewusst sind – manchmal breiten sich Modeerscheinungen und Phänomene ja aus keinem ersichtlichen Grund aus –, doch ich weiß, dass folgende vier Faktoren zur wachsenden Beliebtheit von GTD beigetragen haben: •Erstens: Die Konzepte funktionieren auf verständliche und logische Weise. •Zweitens: Sie lassen sich von jedem, jederzeit und mit ganz gebräuchlichen Hilfsmitteln umsetzen. •Drittens: Die Probleme, die GTD thematisiert, und das Bewusstsein für diese Probleme wachsen ständig und weltweit weiter. •Viertens: Das Modell spricht etwas Tieferes und Intuitiveres an, das auf vielen Ebenen in der menschlichen Psyche seinen Nachhall findet. Die Konzepte funktionieren
Das GTD-Modell wurde in realen Situationen mit realen Menschen erforscht, getestet und verfeinert. Dabei ging es mir im Wesentlichen darum, Selbstmanagementtechniken zu entdecken, die funktionieren, und dann herauszufinden, warum sie funktionieren. Ich wollte die Prinzipien identifizieren, die der Wirksamkeit einer bestimmten Technik zugrunde liegen. Wenn mir das gelänge, so meine Überzeugung, würde ich diese Prinzipien auf unendlich viele Weisen anwenden können. Dies könnte mit einer beliebigen Anzahl von Techniken und Methoden geschehen, die mir dabei helfen würden, immer mehr mit größerer Freiheit und Konzentration zu bewältigen. Mich faszinierte zum Beispiel die Frage, warum ich – nachdem ich eine lange Liste all der Dinge erstellt hatte, die mir im Kopf herumgingen – die vor mir liegenden Aufgaben in einem anderen Licht betrachtete und viel klarer über sie nachdenken konnte. In meiner Welt hatte sich nichts per se geändert. Ich hatte lediglich auf objektive Weise das formuliert, was mir im Kopf herumschwirrte. Ich arbeitete mit der Hypothese, dass der Grund für mein Besserfühlen in einem bestimmten Zusammenhang lag: Wenn ich Dinge, die ich erledigen musste, nur im Geiste festgehalten hatte, dann dachte ein Teil von mir weiterhin, dass ich mich um sie kümmern sollte. Das erzeugte eine Situation, die schon an sich stressig und unproduktiv war. Dadurch, dass ich diese Dinge aufschrieb, beschäftigten sie mich nicht mehr ganz so stark. Daraus ergab sich eine Frage. Handelte es sich hier um Prinzipien, die jeder überall und zu jeder Zeit mit dem gleichen Ergebnis anwenden konnte? Ich folgte einem ähnlichen Prozess bei der Entwicklung des gesamten Katalogs von Grundsätzen, die GTD ausmachen, und fragte mich dann, ob es einen Grund dafür gab, warum diese Prozesse so gut funktionierten, etwas, das auch auf einer tieferen Ebene verstanden werden konnte und damit universeller zum Einsatz kommen konnte. Das Ergebnis dieser Überlegungen war äußerst interessant. Alles, was sich im Rahmen der ursprünglichen Methoden als effektiv erwies, war mit einer tieferen und fundamentaleren Wahrheit bezüglich der Frage verbunden, wie Dinge funktionieren und wie wir sie geregelt kriegen. Wenn Sie das »anfallende Zeug« regelmäßig aus dem Eingangskorb herausnehmen und bearbeiten, ist das der geeignetste Weg, den Zugang zu allem Neuen in Ihrer Umgebung herzustellen. Beim Durcharbeiten all Ihrer unerledigten Dinge geht es nicht nur darum, Ihre Arbeitsbelastung in den Griff zu bekommen. Es geht beispielsweise auch darum, ein großes Projekt produktiv zu managen oder die Beziehung zu Ihren Eltern positiv zu gestalten. Wenn Sie Klarheit über Ihre beruflichen Interessensphären und Verantwortungsbereiche gewinnen, werden Sie Ihre Projekte weitaus konzentrierter angehen können. Befolgen Sie diesen Grundsatz auch außerhalb des Jobs, werden Sie ausgeglichener und stärker im Einklang mit Ihrem Leben sein. Fazit: Die Anwendungsmöglichkeiten und Auswirkungen jedes einzelnen Teils des GTD-Modells schienen unbegrenzt zu sein. Der Erfolg von GTD in der hochtechnisierten Welt Wie gut GTD tatsächlich funktioniert, zeigt sich meiner Meinung nach an seiner überraschend schnellen und virusartigen Verbreitung im Technologie- und IT-Bereich sowie innerhalb der Blog-Gemeinde. Derzeit gibt es (allein in englischer Sprache) im Durchschnitt über 50 neue und einzigartige Blogeinträge pro Tag, die sich in irgendeiner Weise auf GTD beziehen. Auch wenn die Prinzipien dieser Methode sehr wenig mit Software, Computern oder den unzähligen neuen technischen Geräten zu tun haben, die den Markt überschwemmen, gibt es doch wohl einige gute Gründe, warum sie in diesem Bereich so begeistert angenommen werden. Ich bin ungefähr so faul wie jeder andere auf diesem Planeten, und fast jedem Computerfreak und computerorientierten Menschen, den ich kenne, ergeht es ähnlich. Programmierer machen viele Überstunden, um etwas zu entwerfen, das sie davor bewahrt, viele Überstunden machen zu müssen. Der Zweck der Computerwissenschaft besteht darin, Dinge leichter, schneller, leistungsstärker und einheitlicher zu machen – sie möchte uns dabei helfen, mit weniger Anstrengung mehr erledigen zu können. Mit einem Minimum an Input den Output zu maximieren: Das ist das Wesen sowohl der Produktivitätssteigerung als auch der GTD-Prinzipien. Deswegen ist es nur natürlich, dass Menschen, die sich zur Welt der Computer hingezogen fühlen, von Ideen angesprochen werden, die mit diesen Interessen im Einklang stehen. Für Computerprogramme muss ein einheitliches Regelwerk geschaffen werden, das es ihnen ermöglicht, mit allen möglichen Fällen im Computeruniversum fertigzuwerden. Auch bei den Regeln von GTD gibt es keine undichten Stellen, keine Wanzen und keine mehrdeutigen oder außer Acht gelassenen Elemente. Das Modell bietet Ihnen die Formel, mit allem, was Ihnen im Alltag begegnen mag, umgehen zu können – es zeigt Ihnen, wie Sie es akzeptieren, bewerten, integrieren, organisieren und entsprechend neu bewerten können. Ein Technikfreak, der zu GTD konvertiert war, erklärte mir einmal: »David, Sie haben einfach alle Unterprogramme beschrieben, die man braucht, um mit allem, was in Ihrer Welt auftaucht, fertigzuwerden!« Auch viele Technikfreaks haben sich sehr früh zu GTD bekannt. GTD ist eine neue Herangehensweise an einige schon lange bestehende Probleme aus den Bereichen Zeitmanagement und Organisation. Das Modell wagt darüber hinaus, etwas zu versprechen, das die meisten Menschen nie zu erreichen versucht haben – stressfreie Produktivität. Es erfordert also eine entsprechende Offenheit und ein wenig Abenteuergeist, um seine Grundsätze zu akzeptieren. GTD ist auch systemunabhängig; das heißt, dass fast jede Art persönlicher Organisationsstruktur oder Software verwendet werden kann. Da es sich bei dem, was ich vermittele, nicht um ein System, sondern um eine systematische Herangehensweise handelt, ist es möglich, im Rahmen von GTD viele Features von Softwareanwendungen zu nutzen, für die es bislang keine Verwendung gab. Keiner der vielen Tausend Nutzer von beliebter Desktop-Software wie Microsoft Outlook und Lotus Notes hat je einen zwingenden Grund gehabt, mit seinen Task- oder To-do-Funktionen zu arbeiten. Sobald den Leuten jedoch klar ist, wie diese Features für GTD konfiguriert werden können, eröffnet diese Software ihnen neue Möglichkeiten. GTD hat auch eine Plattform des Denkens und Organisierens geschaffen, die zur Entwicklung von Hunderten von individuellen Softwareanwendungen geführt hat, mit denen die Technikfreaks dem Ganzen ihren persönlichen Touch verleihen wollten. Warum andere Modelle und Systeme versagt haben Vielleicht ist die Welt deshalb so sehr von der Zweckmäßigkeit von GTD überzeugt, weil es das erste Modell ist, das wirklich funktioniert: Kein anderes Modell, das dieselben Probleme anpackt, scheint auch nur annähernd so funktionstüchtig zu sein. Die meisten früheren Lösungen waren entweder unangemessen simpel, unvollständig oder unnatürlich – oder eine Kombination von all dem. Wenn die Leute davon sprechen, dass sie »sich organisieren« möchten, dann meinen sie normalerweise, dass sie die Kontrolle über ihre Umgebung erlangen wollen. Das lässt sich realistischerweise nicht mit einer einzigen simplen Maßnahme erreichen. Sie müssen zuerst alles, was möglicherweise unklar und in ihrer Welt fehl am Platz ist, erfassen und klären, bevor sie es in geeigneter Weise organisieren können. Anschließend müssen...


David Allen ist der internationale Bestseller-Autor u.a. von "Wie ich die Dinge geregelt kriege" (Piper, 11. Aufl). Er ist geboren 1945 in Jonesboro, Louisiana, und arbeitet seit über 20 Jahren als erfolgreicher Management-Berater und Trainer. Er gilt als einer der einflussreichsten Denker zum Thema persönlicher Produktivität und ist unter anderem als Berater für Microsoft, die US-Navy und die Weltbank tätig. Allen lebt mit seiner Frau in Ojai, Kalifornien.



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