Buch, Deutsch, 174 Seiten, mit 8 Abb., Format (B × H): 123 mm x 205 mm, Gewicht: 220 g
Stadtbrände in der Frühen Neuzeit
Buch, Deutsch, 174 Seiten, mit 8 Abb., Format (B × H): 123 mm x 205 mm, Gewicht: 220 g
ISBN: 978-3-525-36037-8
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
Stadtbrände gehörten zu den größten Bedrohungen frühneuzeitlicher Städte. Offene Feuerstellen und wenig entwickelte Methoden des Brandschutzes und der Brandbekämpfung führten dazu, dass Stadtbrände häufig ausbrachen und kaum begrenzt werden konnten, wenn sie einmal entfacht waren.Neben der Beseitigung von Schäden und der Linderung materieller Not belastete die Menschen die Frage, wie sie die erlittene Schädigung deuten sollten. Im religiös geprägten Weltbild galten Stadtbrände als eine von Gott verhängte Strafe. Gleichzeitig finden sich Zeugnisse einer durchaus nicht metaphysischen Umgangsweise mit dem Stadtbrand. Wie verband man die religiöse Deutung mit den weltlichen Methoden zur Vorbeugung und Bekämpfung von Feuersbrünsten? Konkurrierten diese Deutungs- und Handlungsmuster oder konnten sie konfliktfrei miteinander verbunden werden?
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Weltgeschichte & Geschichte einzelner Länder und Gebietsräume Weltgeschichte
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Weltgeschichte & Geschichte einzelner Länder und Gebietsräume Deutsche Geschichte Deutsche Geschichte: Regional- & Stadtgeschichte
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Weltgeschichte & Geschichte einzelner Länder und Gebietsräume Europäische Geschichte Europäische Regional- & Stadtgeschichte
Weitere Infos & Material
This study looks at different coping strategies of people facing urban fire in the 17th century. The crucial question is, whether religious interpretations and non-religious ways of perceiving, fighting and preventing urban fire were regarded as contradictory or not.>




