Abramowski | Das bisschen Haushalt | Buch | 978-3-96665-008-3 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 403 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 580 g

Abramowski

Das bisschen Haushalt

Zur Kontinuität traditioneller Arbeitsteilung in Paarbeziehungen – ein europäischer Vergleich
1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-96665-008-3
Verlag: Budrich Academic Press

Zur Kontinuität traditioneller Arbeitsteilung in Paarbeziehungen – ein europäischer Vergleich

Buch, Deutsch, 403 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 580 g

ISBN: 978-3-96665-008-3
Verlag: Budrich Academic Press


„Das bisschen Haushalt“: Wer in Paarbeziehungen welche Routine-Hausarbeiten
übernimmt, ist nach wie vor eine Frage des Geschlechts. Die Studie
setzt sich mit innerhäuslichen Arbeitsteilungsarrangements in Paarbeziehungen
im Zusammenhang mit dem von Studien der Familiensoziologie
mittlerweile vernachlässigten Machtaspekt auseinander. Um die Kontinuität
der traditionellen Arbeitsteilung in europäischen Regionen erklären
zu können, wird eine theoretische Macht-Typologie entwickelt, die empirisch
anhand einer Mehrebenenanalyse überprüft wird.

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Zielgruppe


Lehrende und Forschende der Familien-, Arbeitssoziologie und Gender Studies


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Vorwort Problemstellung, Stand der Forschung und Forschungslücken

1. Einleitung: Ein Paradox „liberal-egalitaristischer“ Einstellungen und traditioneller innerhäuslicher Arbeitsteilungsarrangements in Paarbeziehungen?

2. Traditionelle innerhäusliche Arbeitsteilungsarrangements und partnerschaftliche Machtungleichgewichte im „paradox-emanzipierten“ 21. Jahrhundert

2.1. Forschungserkenntnisse zur Norm-/Realitätsdiskrepanz

2.2. Forschungserkenntnisse über die Determinanten der innerhäuslichen Arbeitsteilung

2.3. Machtstrukturen als erklärende Elemente der innerhäuslichen Arbeitsteilung

2.4. Die Grenzen ökonomischer (Macht-)Ressourcenansätze

2.5. Regimetypologische Erkenntnisse aus der Wohlfahrtsstaatsforschung: „Multiple Equilibria“

2.6. Erkenntnisse über „Desperate Housewives“?

2.7. Empirische Befunde: Ein Vergleich der Indizes zur Messung von Gender(un)gleichheiten

2.8. Kritik am Forschungsstand: Ein Plädoyer für einen mehrdimensionalen Machtansatz

Zur Herleitung einer Theorie der mehrdimensionalen Machtverhältnisse in Paarbeziehungen

3. Ein Spannungsverhältnis zwischen mikro- und makrosoziologischen Theorien zur Erklärung innerhäuslicher Arbeitsteilungsarrangements

3.1. Mikrosoziologische Argumentation

3.2. Zum dynamischen Wechselverhältnis von (gesamtgesellschaftlicher) Struktur und (individueller) Handlung – das Mikro-Makro-Problem im Allgemeinen

3.3. Zur integrativen Funktion von Familie und Geschlecht zwischen den Machtdimensionen – der Masterstatus nach Levy zur Lösung des Mikro-Makro-Problems

3.4. Makrosoziologische Argumentation: Zum Verständnis von Gender-Ungleichheiten im sozialstrukturellen Kontext

4. Ein multidimensionaler Ansatz: Der Capability Approach nach Amartya K. Sen „Freiheit – Gleichheit – Gerechtigkeit?“

4.1. Einführung zur Ausgangsproblematik einer ressourcenorientierten Messung sozialer Ungleichheiten

4.2. Zur Dichotomie eines auf Regeln und eines auf Realisierung konzentrierten Verständnisses von Gerechtigkeit

4.3. Sens Argumentation in Abgrenzung zu Rawls

4.4. Kritik an der Sozialwahltheorie nach Arrow

4.5. Functionings (Funktionsweisen) und Capabilities (Befähigungen)

4.6. Das Freiheits-Gleichheit-Dilemma

4.7. Ein Anwendungsbeispiel des Capability Approachs zur Work-Life-Balance

4.8. Eigene Erweiterung: Macht im Capability-Ansatz als Fähigkeit und Befähigung

5. Zur systematischen Ausklammerung der innerhäuslichen Arbeitsteilung in der Wohlfahrtsstaatsforschung

5.1. Die „Power Resource School“ nach Esping-Andersen und Korpi und ihre feministische Kritik

5.2. Feministische Kritik an Mainstream-Typologien

5.3. Weiterentwicklung der „Faces of Inequality“

5.4. Das Pendant zur Power Resource School: Ein kulturalistischer Ansatz zur Sozialpolitik und der Entwicklung von „Care Arrangements“

5.5. „Between Equalization and Marginalization“: Diversität und Dynamik von Teilzeitarbeitsmodellen im historischen Entwicklungsprozess unterschiedlicher moderner Gesellschaften

5.6. Hakims Präferenztheorie: Die Diversität der Präferenzen für Teilzeiterwerbsmodelle zur Vereinbarung von Familie und Beruf

5.7. Weiterführende feministische Kritik von Ostner

6. Ein Abriss: Reziprozität, Liebe und Solidarität

6.1. „Ungleiche“ Liebe und „egalitäre“ Partnerschaft: Koppetschs Differenzierung zwischen Liebe und Partnerschaft

6.2. Reziprozität, Wohltätigkeit und moralischer Absolutismus – „etwas gegen nichts“ (Gouldner)

6.3. Solidaritätstypen nach Bengtson

7. Zwischenfazit der eigenen Argumentation: Für einen Arbeitsteilungspluralismus

8. Familiensoziologische Machtansätze „revisited“

8.1. Übersicht zur Entwicklungsgeschichte einer Soziologie der Machtverhältnisse in Paarbeziehungen: die Klassiker familiensoziologischer Machtansätze

8.2. Zum Konkurrenzverhältnis von Machtkonzepten und Austauschtheorien

8.3. Aktuelle machttheoretische Ansätze

9. Die Typologie der Machtverhältnisse in Paarbeziehungen: Macht als mehrdimensionale Begriffskonstruktion

9.1. Macht als Chance, den eigenen Willen durchzusetzen (Mikro)

9.2. Macht als multidimensionales Kräfteverhältnis (Mikro/Makro)

9.3. Zur Konzeptualisierung der Typologie der Machtverhältnisse: Die Dimensionen der Macht in Paarbeziehungen

9.4. „Bringing Power Back In“: Die Verteidigung des Machtansatzes

9.5. Zusammenfassende theoretische Modellkonzeption

9.6. Hypothesengenerierung

10. „Trouble in Regime Typologies“: Eine auf länderspezifischen Eigenarten von „genderrelevanten Policies“ basierende Fallauswahl

10.1. Divergierende Rahmenbedingungen der Arbeitsteilung: „genderrelevante Welfare Policies“

10.2. Ein historischer Abriss über die Gegensätze der gesellschaftlichen Konfliktlinien zwischen kontinental-europäischen und sozialdemokratischen Ländern

10.3. Das „konservative Regime“ kritisch hinterfragt – Zur inneren Diversität

10.4. Ein interessanter „Mischtypus“ – die Niederlande

10.5. Das „postsozialistische Regime“ kritisch hinterfragt

10.6. „Sozialdemokratisch skandinavisch?“ Zur institutionellen Vielfalt skandinavischer Länder

Empirische Untersuchungen

11. Datenbasis: Generations and Gender Programme (GGP)

11.1. Zur methodisch bedingten NUTS1-Regionenanalyse mit theoretischem Mehrwert

11.2. Stichprobenbildung

11.3. Operationalisierung der innerhäuslichen Arbeitsteilung

11.4. Beschreibung der unabhängigen Variablen

12. Methodische Erläuterungen der Mehrebenenanalyse

12.1. Grundlagen der Mehrebenenanalyse

12.2. Zur Analyse von Paneldaten im Rahmen von Mehrebenenmodellen

13. Darstellung und Diskussion der Ergebnisse

13.1. Deskriptive Darstellung der innerhäuslichen Arbeitsteilung im Ländervergleich

13.2. Deskriptive Darstellung der innerhäuslichen Arbeitsteilung im NUTS1-Regionen-Vergleich

13.3. Klassische OLS-Regressionsmodelle zur Erklärung der innerhäuslichen Arbeitsteilung im Länder- und Regimevergleich

13.4. Mehrebenenanalyse der innerhäuslichen Arbeitsteilung im NUTS1-Regionen-Vergleich (GGS Welle 1)

13.5. Dynamischer Traditionalismus? Eine Panelanalyse mit Mehrebenenmodellen zur innerhäuslichen Arbeitsteilung (GGS Welle 1 und 2)

13.6. Abschließende Diskussion: Empirische Mehrebenenanalysen im theoretischen Diskurs des „Power-Capability Approachs“

14. Fazit und Ausblick: Power matters?


Dr. Ruth Abramowski, wissenschaftliche Mitarbeiterin (Postdoc) am Forschungszentrum für Ungleichheit und Sozialpolitik (SOCIUM), Universität Bremen



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