Wodianka / Ebert | Inflation der Mythen? | Buch | 978-3-8376-3106-7 | sack.de

Buch, Deutsch, Band 72, 330 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 148 mm x 225 mm, Gewicht: 519 g

Reihe: Edition Kulturwissenschaft

Wodianka / Ebert

Inflation der Mythen?

Zur Vernetzung und Stabilität eines modernen Phänomens

Buch, Deutsch, Band 72, 330 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 148 mm x 225 mm, Gewicht: 519 g

Reihe: Edition Kulturwissenschaft

ISBN: 978-3-8376-3106-7
Verlag: transcript


. mit Stephanie Wodianka und Juliane Ebert

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Mythen sind nicht nur Teil des antiken Weltverständnisses. Auch in der Gegenwart ist unsere Deutung der Welt von Mythen beeinflusst und geprägt: von modernen Mythen, die jünger sind als ihre antiken Vorfahren, aber eine ähnliche Funktion haben – die Welt begreifbarer zu machen. Moderne Mythen sind kein diffuses Phänomen, sondern haben ihre Ordnung und streben nach Haltbarkeit – das will der Band zeigen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Die bisherige Forschung hat seit den 50er Jahren immer wieder mit Roland Barthes betont, dass in der Moderne alles zum Mythos werden kann. Das sehen wir auch so - aber wir interessieren uns dafür, was moderne Mythen nicht nur zum allgegenwärtig-vergänglichen Phänomen macht, sondern wie man sich die Haltbarkeit mancher Mythen erklären kann: Vernetzungen machen Mythen stabil.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Mythenforschung erlebt derzeit eine Konjunktur. Vor allem politische Mythen in ihrer Funktion für nationale oder transnationale Identitäten werden untersucht. Seltener steht im Fokus das stärker kulturwissenschaftlich orientierte Interesse, in welchem Verhältnis moderne Mythen zueinander stehen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Wir könnten uns ein anregendes Gespräch mit den Kollegen Roland Barthes und Lévi-Strauss vorstellen – leider ist es dafür ein wenig spät.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Die Moderne wird nicht von Mythen überschwemmt, sondern von Mythen gedeutet und geordnet.
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Wodianka, Stephanie
Stephanie Wodianka (Prof. Dr. phil.), geb. 1971, ist Professorin für Französische und Italienische Literaturwissenschaft an der Universität Rostock. Sie war Sprecherin des Rostocker Graduiertenkollegs 'Kulturkontakt und Wissenschaftsdiskurs' und Gründungsmitglied des Rostocker Graduiertenkollegs 'Deutungsmacht'. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Mythentheorie und Mythenforschung, frühneuzeitliche Betrachtungsliteratur sowie das Verhältnis von Erzählen und Kunst in literarischen Texten des 18. und 19. Jahrhunderts.

Ebert, Juliane
Juliane Ebert ist wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Romanistik der Universität Rostock. Von 2011-2014 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt 'Moderne Mythen'.

Stephanie Wodianka (Prof. Dr. phil.), geb. 1971, ist Professorin für Französische und Italienische Literaturwissenschaft an der Universität Rostock. Sie war Sprecherin des Rostocker Graduiertenkollegs 'Kulturkontakt und Wissenschaftsdiskurs' sowie des Interdisziplinären Departments 'Wissen - Kultur - Transformation' und ist Gründungsmitglied des laufenden Rostocker Graduiertenkollegs 'Deutungsmacht'. Ihre komparatistisch perspektivierten Forschungsschwerpunkte sind Mythentheorie und Mythenforschung, Erinnerungskulturen, frühneuzeitliche Betrachtungsliteratur sowie das Verhältnis von Literatur und Kunst in literarischen Texten des 19. Jahrhunderts.
Juliane Ebert ist wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Romanistik der Universität Rostock. Von 2011-2014 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt 'Moderne Mythen'.


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