Witte / Pilger | Zion | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, Band 4, 216 Seiten

Reihe: Studien zu Kirche und Israel

Witte / Pilger Zion

Symbol des Lebens in Judentum und Christentum. Beiträge der 13. Christlich-Jüdischen Sommeruniversität in Berlin vom 17.–20. Juli 2011

E-Book, Deutsch, Band 4, 216 Seiten

Reihe: Studien zu Kirche und Israel

ISBN: 978-3-374-03694-3
Verlag: Evangelische Verlagsanstalt
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Mit dem Berg Zion verbinden sich in jüdischer und christlicher Tradition Heilsvorstellungen, die diesen Ort als räumlich fixierte Quelle des Lebens verstehen. In der biblischen Überlieferung gilt er als Gottes- und als Weltenberg – als Stätte universaler Unterweisung durch Gott und als Ort gigantischer Völkerschlachten, mit denen das Ende der Geschichte eingeläutet wird. In den mit dem Zion verknüpften Motiven spiegeln sich wesentliche Konzeptionen des jüdischen Tempels, des Königtums Gottes und der Stellung Israels in Raum und Zeit. Die hier gesammelten Beiträge international renommierter Wissenschaftler aus Europa, Israel und den USA präsentieren Bilder des Zion bei Jesaja und in den Psalmen, in frühjüdischen, neutestamentlichen und rabbinischen Texten sowie in der mittelalterlichen jüdischen Dichtung und bei Martin Luther. Der Sammelband unterstreicht die Bedeutung des Zion als gemeinsames Element religiöser Identität in Judentum und Christentum.
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INHALT

Vorwort 5
Inhalt 9

Konrad Schmid
Zion bei Jesaja 11

Corinna Ko¨rting
Zion – Heiliger Berg 27

Dalia Marx
Zion und Psalmen im Rahmenprogramm der ju¨dischen Liturgie
Das Beispiel von Ps 137 und Ps 126 im Tischgebet 43

Emanuel Tov
Jerusalem und Zion in den Qumrantexten 65

Andrew Teeter
Zion und Tempel in Qumran 87

Rainer Kampling
Zion und Tempel im Neuen Testament
Randnotizen zu einem weiten Feld 107

Walburga Zumbroich
Das Motiv der Tochter Zion im Spiegel rabbinischer Literatur 121

Meret Gutmann-Gru¨n
Zionssehnsucht in der poetischen Gebetsliteratur –
Vom 6. Jh. A.D. im Land Israel bis zum 12. Jh. A.D. in al-Andalus 145

Markus Wriedt
Allegoria nomen Zion speculum significat
Zionsvorstellungen im Mittelalter und deren Rezeption im Werk Martin Luthers 167

Markus Witte
Zion – Vom Grund der Hoffnung und der Verwandlung der Welt
Predigt u¨ber Sacharja 9,9–10 189

Register 195
Abbildungsverzeichnis 207
Autorenverzeichnis 209


Markus Witte, Dr. theol., Jahrgang 1964, studierte in Frankfurt am Main, Erlangen und Marburg Evangelische Theologie, Judaistik und Semitische Philologie. Nach Promotion (1993) und Habilitation (1997) im Fach Altes Testament absolvierte er ein Vikariat in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Von 2001 bis 2009 war er Professor für Altes Testament an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seit 2009 ist er Professor für Exegese und Literaturgeschichte des Alten Testaments an der Humboldt-Universität und Leiter des Instituts Kirche und Judentum.


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