Buch, Deutsch, 758 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 235 mm, Gewicht: 1300 g
Spezielle Theorie. Ontologisch-epistemologische Komplementarität Zweite, überarbeitete, erweiterte und um ein Nachwort vermehrte Auflage
Buch, Deutsch, 758 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 235 mm, Gewicht: 1300 g
ISBN: 978-3-8260-4804-3
Verlag: Königshausen & Neumann
Ein noch lebender Philosoph behauptete einmal, der philosophische Diskurs sei machtfrei. Eine realitätsfernere Metaphilosophie dürfte schwerlich denkbar sein. Dies besagt aber nicht, Philosophieren sei nur in totaler Machtvermittlung vollziehbar, – eine derartige Behauptung ließe sich selbstkonsistent nicht einmal vertreten. Gefordert ist vielmehr ist die Auseinandersetzung der Philosophie mit ihren Machtvermittlungen – als eine immerwährende Aufgabe.
Leitthema ist die ontologisch-epistemologische – nicht: ontisch-epistemische! – Komplementarität; sie besagt, ontologische Bezugnahme und epistemologische Selbstreflexion sind nicht zugleich möglich und thematisierbar, – beide sind zueinander in einem nicht-vitiösen Sinne zirkulär-komplementär. Drei Ontologien betreffen die selbstreflexiven Bezugnahmen der Subjekte auf Dinge als dem Radikal-Anderen ihrer selbst, auf sich selbst und ihresgleichen qua Person und in vermittelt-vermittelnder Einheit von beidem den Sinn.




