Beiträge zur Analyse von Überlieferungsprozessen im frühen Christentum. Festschrift für Michael Theobald
E-Book, Deutsch, Band 74, 552 Seiten
Reihe: Herders biblische Studien
ISBN: 978-3-451-80604-9
Verlag: Verlag Herder
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Aneignung
durch Transformation;1
2;Inhalt;5
3;Vorwort;9
4;Zur Einleitung in den Band – Wilfried Eisele, Christoph Schaefer, Hans-Ulrich Weidemann;11
4.1;I. Aneignung durch Transformation: Michael Theobalds exegetischer Ansatz;11
4.2;II. Zur Analyse von Überlieferungsprozessen im frühen Christentum: Die Beiträge der Festschrift;15
4.2.1;1. Evangelien und Apostelgeschichte;15
4.2.2;2. Paulus – Der Apostel und seine Schüler;18
4.2.3;3. Biblische Schriften in frühchristlicher Rezeption;20
4.2.4;4. Tradition – Bibelkritik und Fundamentaltheologie;21
5;Evangelien und Apostelgeschichte;23
5.1;Die Missionsinstruktion in Q 10,2–16. Transformationen der Jesusüberlieferung im Spruchevangelium Q – Christoph Heil;25
5.1.1;I. Rekonstruktion von Q 10,2–12;25
5.1.2;II. Überlieferungskritik und Rückfrage nach dem historischen Jesus;42
5.1.3;III. Die Q-Redaktion in Q 10,2–16 und die Frage nach dem „Wanderradikalismus“ in Q;48
5.1.4;IV. Kurzes Fazit;54
5.2;„Dies ist mein Bundesblut“ (Mk 14,24). Die markinische Abendmahlserzählung als Beispiel für liturgisch beeinflusste Transformationsprozesse – Hans-Ulrich Weidemann;56
5.2.1;I. Abendmahlserzählung und Liturgie: zur Einführung;57
5.2.2;II. Die Datierung des letzten Mahles Jesu als Paschamahl;63
5.2.3;III. Die Gestaltung der Mahlerzählung Mk 14,18–25;79
5.2.4;IV. Schlussüberlegung: Die markinische Mahlerzählung als Deutung eines christlichen Symposions am Vorabend des Pascha;95
5.3;Ein Skandal! Oder: Weichenstellungen für eine notwendige Umkehr. Rezeptionsästhetische Lektüre von Mt 18,1–20 – Martin Ebner;99
5.3.1;I. Rezeptionsästhetische Lektüre;101
5.3.2;II. Matthäus – ein praktischer Theologe;122
5.4;„Ich bin es“ … „das Brot des Lebens“ (Mk 6,50; Joh 6,20.35). Von den absoluten synoptischen zu den prädikativen johanneischen Ich-bin-Worten – Michael Reichardt;126
5.4.1;I. Die neutestamentlichen Ich-bin-Worte;127
5.4.2;II. Das absolute markinische „Ich bin es“ (Mk 6,50) Jesu im Rahmen seiner Epiphanie auf dem Meer (Mk 6,45–52) als (Selbst-)Identifikation und (Selbst-)Offenbarung;131
5.4.3;III. Die johanneischen Ich-bin-Worte;142
5.4.4;.V. Zusammenfassung;153
5.5;„Gott ist Liebe“ – Jean Zumstein;154
5.5.1;I. Johannes 3,16–17: Die inkarnierte Liebe des Vaters;155
5.5.2;II. Johannes 13,1–11: die Liebe und das Kreuz;159
5.5.3;III. Die Liebe in den Abschiedsreden;161
5.5.4;IV. Der Liebehymnus in 1Joh (4,7–21) als zweite Relektüre;165
5.5.5;V. Schluss;167
5.6;David als Zeuge der Auferstehung Jesu. Rhetorik und Schriftgebrauch in der lukanischen Pfingsterzählung (Apg 2,1–41) – Wilfried Eisele;169
5.6.1;I. Die rhetorische Gestaltung der Pfingstperikope;173
5.6.2;II. Der argumentative Gebrauch der Schrift in der Pfingstpredigt;183
5.6.3;III. Davids Grab und Jesu Auferstehung;193
5.6.4;IV. Zusammenfassung;206
5.7;Transformation durch Humor. Die Komödisierung von Tradition in der Apostelgeschichte – Knut Backhaus;209
5.7.1;I. Das Lachen des Lukas: Annäherung an den antiken Humor;209
5.7.2;II. Der ridiküle Rhetor: Komik als Redaktionsleistung;213
5.7.3;III. Rollenrochaden: Komödisierung als Transformationsprozess;222
5.7.4;IV. Die Erlösung vom Ernst und der Ernst der Erlösung: Humor als Aneignung;231
6;Paulus – Der Apostel und seine Schüler;239
6.1;Kreuz und Kraft. Apostolisches Durchsetzungsvermögen nach 1 und 2 Kor – Thomas Schmeller;241
6.1.1;I. Ältere und neuere Zugänge;242
6.1.2;II. Textuntersuchungen;249
6.1.3;III. Auswertung;261
6.2;Befreiung vom Bösen. Tradition und Transformation im Galaterbrief – Thomas Söding;264
6.2.1;I. Der Ausgangspunkt: Die Hingabe Jesu;264
6.2.2;II. Die Transformation der Hamartologie: Die Vergebung der Sünden;270
6.2.3;III. Die Transformation der Christologie: Die Liebe des Gottessohnes;280
6.2.4;IV. Transformation der Eschatologie: Die Fülle der Zeit;289
6.2.5;V. Lebendige Überlieferung: Der Geist des Glaubens;296
6.3;Der 2 Thess als „Paulus“-Brief. Überlegungen zur Rezeption des 1 Thess durch den „Paulus“ des 2 Thess – Rudolf Hoppe;298
6.3.1;I. Der 1 Thess und seine Themen;301
6.3.2;II. Der 2 Thess – Fiktionale Gründungsverkündigung und Reflexion;303
6.3.3;III. Schlussüberlegung;317
6.4;Von echter zu inszenierter Kommunikation. Die Transformation paulinischer Briefschlüsse in den Pastoralbriefen – Gerd Häfner;318
6.4.1;I. Funktionen und Elemente des Briefschlusses in den Paulusbriefen;319
6.4.2;II. Die Briefschlüsse in den Pastoralbriefen – der Befund;324
6.4.3;III. Verschiebungen in parallelen Elementen;326
6.4.4;IV. Die Transformation paulinischer Briefschlüsse in den Pastoralbriefen;331
6.5;Das kirchliche Amt der Verkündigung bei Paulus und in den Deuteropaulinen – Otfried Hofius;339
6.5.1;I;340
6.5.2;II;343
6.5.3;III;349
6.5.4;IV;349
6.5.5;V;352
6.5.6;VI;353
6.6;Und so kam Paulus unter die Antisemiten. Transformation des Verstehens in der Auslegung von 1 Thess 2,14–16 im 19. Jahrhundert – Rainer Kampling;358
6.6.1;I. Zur Kontextualisierung der Exegese – Zwischen Tacitus-Rezeption und ‚Judenfrage’;360
6.6.2;II. Theologisches Ethnographisches20 zu 1 Thess 2,14–16 – Ein fremder Blick;363
6.6.3;III. Offene Fragen;373
7;Biblische Schriftenin frühchristlicher Rezeption;375
7.1;Wer dominiert? Methodische Probleme mit neutestamentlichen Rezeptionen alttestamentlicher Texte – Walter Groß;377
7.1.1;I. Die alttestamentlichen Bezüge im Abschnitt 21,42–44 des Gleichnisses von den bösen Winzern Mt 21,33–46;378
7.1.2;II. Das Zitat aus Ps 22(LXX: 21),2 in Mk 15,34;387
7.1.3;III. Fazit;392
7.2;Die Gottverlassenheit des Gottessohns. Funktionen von Psalm 22/21 LXX in frühchristlichen Auseinandersetzungen mit der Passion Jesu – Tobias Nicklas;395
7.2.1;I. Zur Funktion von Ps 22/21 im Markusevangelium;396
7.2.2;II. Ps 22/21 in den anderen kanonischen Evangelien;398
7.2.3;III. Außerkanonische Zeugnisse;403
7.2.4;IV. Fazit;414
7.3;Der Polykarpbrief und der 1. Petrusbrief. Versuch einer Neubestimmung ihres literarischen Verhältnisses – Marlis Gielen;416
7.3.1;I. Wer beruft sich hier auf wen? Infragestellung eines exegetischen Axioms;416
7.3.2;II. Vergleich der zentralen Querbezüge und Berührungen zwischen dem Polykarpbrief und dem 1. Petrusbrief;421
7.4;Anhang;439
8;Tradition – Bibelkritik und Fundamentaltheologie;445
8.1;Offenbarung „als einmalig-abgegrenzte und objektivierte Wirklichkeit“. Bibeltheologisch-hermeneutische Reflexionen zur „Transformation“ von Wahrheit bei der Lektüre neutestamentlicher Schriften – Hubert Frankemölle;447
8.1.1;I. Das hermeneutische Grundproblem;448
8.1.2;II. Ein Paradigma zum Einstieg: Muhammad und Jesus;452
8.1.3;III. Eine hermeneutische Zwischenreflexion;455
8.1.4;IV. Paulus als Vertreter und Verweigerer von Transformationen;460
8.1.5;V. Hermeneutische Folgerungen;477
8.2;Tradition als kreativer Prozess. Eine fundamentaltheologische Herausforderung – Christoph Theobald;483
8.2.1;I. Überlieferung und kirchliche Lernprozesse: Tradition in den Spuren des Vatikanum II;485
8.2.2;II. Irreversible Entscheidungen?;493
8.2.3;III. Vom Entdeckungs- zum Begründungszusammenhang;502
8.3;Von der Schriftwerdung des Wortes Gottes. Besinnung rund um das Wort Tradition – Karl Kardinal Lehmann;509
8.3.1;I.;509
8.3.2;II.;513
8.3.3;III.;515
8.3.4;IV.;517
8.3.5;V.;520
9;Herausgeber- und Autorenverzeichnis;525
10;Michael Theobald – Thematische Bibliographie – zusammengestellt von Christoph Schaefer;527
10.1;I. Jesus;527
10.2;II. Synoptische Evangelien;527
10.3;III. Johannesevangelium und Johannesbriefe;528
10.4;IV. Paulus und Corpus Paulinum;531
10.5;V. Hebräerbrief;534
10.6;VI. Offenbarung des Johannes;534
10.7;VII. Weitere Themenschwerpunkte;535
10.8;VIII. Auswahl weiterer Beiträge;537
11;Stellenregister;539