Die Dissertation untersucht durch eine explorative Praxisfallstudie wie ein Unternehmen der Automobilindustrie Teile seines Entwicklungsbereichs intern (=Offshoring) von den Hochlohnländern nach Indien verlagern kann. Damit ein Unternehmen diese Möglichkeiten effizient nutzen kann, muss es zumindest teilweise unternehmensinternes Wissen transferieren. Solche Wissenstransfers sind dabei äußerst vielschichtig und bedürfen eines ganzheitlichen Steuerungsmechanismus. Der Autor stellt fest, dass für erfolgreiche Wissenstransferprozesse eine unternehmerische Steuerung unbedingt notwendig ist, da die einzelnen Aspekte solcher Transfers ansonsten unkoordiniert wirken. Ferner wird das im Verlauf der Arbeit aufgebaute Wissenstransfermodell im letzten Kapitel generalisiert, um eine Übertragbarkeit zu gewährleisten. Die Arbeit zeichnet sich dabei durch eine hohe Praxisorientierung aus, versäumt es aber nicht, auch für die Wissenschaft einen Mehrwert zu leisten.
Warth
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Wissenstransferprozesse im Kontext des betrieblichen Wissensmanagements.- Abgrenzung des Untersuchungsobjektes.- Wissenstransfer beim Projektpartner.- Ergebnisse der explorativen Fallstudie.- Generalisierung des Wissenstransfermodells.
Dr. Christian P. Warth promovierte als externer Doktorand an der Universität Passau am Lehrstuhl Prof. Dr. Lehner, Wirtschaftsinformatik II und war gleichzeitig bei einem globalen Unternehmen der Automobilindustrie tätig.