Vogt | Die „Anleitung zur musikalischen Setzkunst” von Gottfried Heinrich Stölzel (1690–1749) | Buch | 978-3-95675-019-9 | sack.de

Buch, Deutsch, Band 5, 368 Seiten, Format (B × H): 180 mm x 250 mm, Gewicht: 835 g

Reihe: Musik der frühen Neuzeit

Vogt

Die „Anleitung zur musikalischen Setzkunst” von Gottfried Heinrich Stölzel (1690–1749)

Edition und Kommentar

Buch, Deutsch, Band 5, 368 Seiten, Format (B × H): 180 mm x 250 mm, Gewicht: 835 g

Reihe: Musik der frühen Neuzeit

ISBN: 978-3-95675-019-9
Verlag: Bockel, R v


Gottfried Heinrich Stölzels (1690-1749) „Lehr- und Wanderjahre“ führten vom Gymnasium in Gera ab 1707 zum Studium nach Leipzig. Schon in jungen Jahren war er europaweit bekannt und pflegte Kontakt zu berühmten Musikern wie Antonio Vivaldi. Zwischen 1719 und 1749 war Stölzel in Gotha sesshaft und als Kapellmeister tätig. Für manche Zeitgenossen überragte der Ruf seines Werks den des Leipziger Kollegen Johann Sebastian Bach.
Während in heutiger Zeit Stölzels Bedeutung als Komponist zunehmend wieder ins Blickfeld rückt, ist bislang kaum beachtet worden, dass er zu seiner Zeit eine wichtige Rolle als Musiktheoretiker spielte.
Hier setzt die vorliegende Arbeit an: Erstmals wird Stölzels „Anleitung zur musikalischen Setzkunst“, die nur in einer einzigen Abschrift aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts überliefert ist, in einer annotierten Edition zugänglich gemacht und einer ausführlichen Untersuchung unterzogen. Gefragt wird, in welchem Kontext Stölzels Schrift entstand und welche Impulse seine theoretischen Arbeiten für die Weiterentwicklung der Musiktheorie im deutschsprachigen Raum leisteten: Es ist Stölzel, der mit der „Autonomisierung” des verminderten und übermäßigen Dreiklangs die Tür zu jenem Verständnis einer skalenbasierten Dreiklangsordnung aufstößt, aus der die moderne Stufentheorie hervorgeht.
Eine Lektüre von Stölzels „Anleitung“ führt uns somit auch zu den Ursprüngen der modernen Harmonielehre, die uns in der alltäglichen Praxis so selbstverständlich vertraut ist.
Florian Vogts grundlegende Arbeit wurde 2016 an der Philosophischen Fakultät der Universität Freiburg als Dissertation angenommen.
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