Tyradellis / Lepp | Arbeit | Buch | 978-3-03734-096-7 | sack.de

Buch, Deutsch, 422 Seiten, Format (B × H): 210 mm x 297 mm, Gewicht: 1620 g

Reihe: hors série

Tyradellis / Lepp

Arbeit

Sinn und Sorge

Buch, Deutsch, 422 Seiten, Format (B × H): 210 mm x 297 mm, Gewicht: 1620 g

Reihe: hors série

ISBN: 978-3-03734-096-7
Verlag: diaphanes


Nach einer längeren Phase der Marginalisierung des Begriffs 'Arbeit' in der theoretischen Debatte sind gegenwärtig Tendenzen eines neuen Nachdenkens über die politische Bedeutung von Arbeit zu verzeichnen – im persönlichen und im globalen Maßstab. Die Ausstellung 'ARBEIT. Sinn und Sorge' im Deutschen Hygiene-Museum Dresden verfolgt in fünf Themenfeldern diese neue Konjunktur der Arbeit: im Nachdenken über das, was und wozu Freizeit ist; über die ambivalente Erfolgsgeschichte des Kapitalismus in Deutschland seit 1945/1989; über die Psychogenese der eigenen Haltung zur Arbeit in der Kindheit; über unbezahlbare Momente des Gelingens und die Intensität in der Arbeit; darüber, was eine Zukunft der Arbeit im persönlichen und globalen Maßstab bedeuten könnte.

Das Begleitbuch zur Ausstellung versteht sich als Arbeitsbuch im Wortsinne. Neben Beiträgen prominenter Autoren versammelt es unterschiedlichstes Material, das bei der Erarbeitung der Ausstellung gesichtet und diskutiert wurde: Originalquellen und theoretische Referenzen, Kunstwerke, Arbeitsfotografien, Filmstills, Skizzen, Gesprächsprotokolle etc. Das Buch liefert einen umfassenden Fundus zur interdisziplinären Auseinandersetzung rund um die Arbeit und gibt Einblick in die kuratorische Arbeit in der Spannung zwischen theoretischer Diskussion und publikumsorientierter Darstellung. Anknüpfend an die aktuellen Diskussionen der Bildwissenschaften präsentiert das Buch statt dem klassischen Fußnotenapparat einen schillernden und vielfältigen Materialteil, der die geläufigen Kontexte erweitert und neben den alphanumerischen Inhalten auch das Vorläufige und das Bildhafte der Arbeit sichtbar macht.
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Weitere Infos & Material


13 - 20Arbeit. Sinn und Sorge (Daniel Tyradellis)33 - 39Arbeit mit den Dingen (Nicola Lepp)43 - 65Arbeit und Zeit der Beschäftigung (Bernard Stiegler)66 - 81Der Wert der Arbeit und das Spiel der Generationen (Dieter Thomä)82 - 94Arbeit: ost-west/deutsch (Wolfgang Engler)95 - 106Arbeit und Freizeit (Angelika Krebs)107 - 118Arbeitsfähigkeit (Walter Seitter)119 - 129Arbeit für alle – Arbeit für Alle? (Stephan Lessenich)130 - 140Arbeit (Jean-Luc Nancy)145 - 184Frei-Raum (Daniel Tyradellis, Nina Wiedemeyer)187 - 244Maschinen-Raum (Christina Vagt)247 - 296Übungs-Raum (Nicola Lepp)299 - 348Werk-Raum (Nina Wiedemeyer)351 - 402Welt-Raum (Daniel Tyradellis)


Tyradellis, Daniel
Daniel Tyradellis ist Philosoph und Kurator. Er hat den Lehrstuhl Humboldt Forum für die Theorie und Praxis des interdisziplinären Kuratierens inne, gefördert von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich mit den unterschiedlichen Medien und Denkweisen in Kunst, Wissenschaft und Philosophie. Seit 1997 konzipiert er Ausstellungen für unterschiedliche Museen, u.a. 'Fire & Forget', KW Institute for Contemporary Art Berlin; 'Scham', Deutsches Hygiene-Museum Dresden; 'FAKE', Stapferhaus Lenzburg (Schweiz); seit 2021 ist er Vizedirektor des Hermann von Helmholtz-Zentrums für Kulturtechnik an der HU Berlin.

Lepp, Nicola
Nicola Lepp ist Kulturwissenschaftlerin und Ausstellungsmacherin und lehrt als Professorin an der Fachhochschule Potsdam Kulturgeschichte und Kulturtheorie der Moderne sowie Museums- und Ausstellungstheorie. Sie hat verschiedene Ausstellungen kuratiert, u.a. 'PSYCHOanalyse. Sigmund Freud zum 150. Geburtstag', Jüdisches Museum Berlin 2006; 'Das Kasseler MuseumsABC', Staatliche Museen Kassel 2005; 'Der Neue Mensch. Obsessionen des 20. Jahrhunderts', Deutsches Hygiene-Museum Dresden 1999; 'ARBEIT. Sinn und Sorge', Deutsches Hygiene-Museum Dresden 2009-2010.

Daniel Tyradellis ist Philosoph und Kurator. Er promovierte bei Friedrich Kittler mit einer Arbeit zu Phänomenologie und Mathematikgeschichte und war langjähriges Mitglied des DFG-Graduiertenkollegs 'Codierung von Gewalt im medialen Wandel' an der HU Berlin. Seine Arbeiten beschäftigen sich mit den unterschiedlichen Medien und Denkweisen von Kunst, Wissenschaft und Philosophie. Die 'Pädagogik des Begriffs' versteht er als eine zentrale philosophische Aufgabe der Gegenwart und seine Ausstellungsprojekte als Experimente eines mit-teilenden Denkens im Raum, u.a. '10+5=Gott', Jüdisches Museum Berlin 2004; 'SCHMERZ', Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart/Berliner Medizinhistorisches Museum 2007; 'Arbeit. Sinn und Sorge', Deutsches Hygiene-Museum Dresden 2009/10; 'WUNDER', Deichtorhallen Hamburg 2011/12.

Nicola Lepp ist Kulturwissenschaftlerin und Ausstellungsmacherin und lehrt als Professorin an der Fachhochschule Potsdam Kulturgeschichte und Kulturtheorie der Moderne sowie Museums- und Ausstellungstheorie. Sie hat verschiedene Ausstellungen kuratiert, u.a. 'PSYCHOanalyse. Sigmund Freud zum 150. Geburtstag', Jüdisches Museum Berlin 2006; 'Das Kasseler MuseumsABC', Staatliche Museen Kassel 2005; 'Der Neue Mensch. Obsessionen des 20. Jahrhunderts', Deutsches Hygiene-Museum Dresden 1999; 'ARBEIT. Sinn und Sorge', Deutsches Hygiene-Museum Dresden 2009-2010.


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