Tuschling | Klatsch im Chat | E-Book | sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 1, 294 Seiten, Format (B × H): 135 mm x 225 mm

Reihe: MedienAnalysen

Tuschling Klatsch im Chat

Freuds Theorie des Dritten im Zeitalter elektronischer Kommunikation

E-Book, Deutsch, Band 1, 294 Seiten, Format (B × H): 135 mm x 225 mm

Reihe: MedienAnalysen

ISBN: 978-3-8394-0952-7
Verlag: transcript
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Ist die E-Mail akzeptiertes Mittel elektronischer Kommunikation geworden, so bleibt das Chatten Gegenstand der Kritik. Als banal bis jugendgefährdend bewertet, steht es im Verdacht, den Untergang der Schrift zu befördern. Dieses Buch bietet eine neue Sicht – fern kulturkritischer Klagen oder euphorischer Lobreden.

Obwohl der zeitgleiche Textaustausch eine der ungewöhnlichsten Kommunikationsformen im Internet darstellt, blieb die Medialität des Chats oft unbeachtet. Wurde das Chatten meist als Plattform für Identitätsspiele oder subkulturelle Meinungsbildung untersucht, wird es hier als eine Variante des Klatsches vorgestellt. Freuds Theorie des Dritten erweist sich dabei als Schlüssel zum Verständnis aktueller Formen elektronischer Kommunikation.
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Weitere Infos & Material


1;Inhalt;5
2;Danksagung;7
3;1. Twisted little words. Chatten als Sündenfall der Schriftkultur;11
4;2. Die Theorie des Dritten;43
4.1;2.1 Sozialer Witz und narzisstischer Traum?;44
4.2;2.2 Die Figur des Dritten;71
4.3;2.3 Das Gesetz des Dritten;93
4.4;2.4 Medialität, Dritter und Metapher;101
5;3. Der Klatsch;121
5.1;3.1 Übergänge von Witz und Klatsch;122
5.2;3.2 Genuss und Bedrohung: Merkmale und Defi zite der Klatschforschung;131
5.3;3.3 Von Personifi kationen des Klatsches zur Figur des Dritten;141
6;4. Digitaler Klatsch: Das Chatten;153
6.1;4.1 Zwischen Schrift und Rede?;153
6.2;4.2 Chatsequenzen;188
6.3;4.3 Die Figur des Dritten im Chat;217
6.4;4.4 Über Vergleichzeitigung der Schrift;231
7;5. Schluss;241
8;6. Anhang;243
8.1;6.1 Sequenz »Strom«;243
8.2;6.2 Sequenz »Farbe (be-)kennen«;253
8.3;6.3 Sequenz »Kerstin«;258
8.4;6.4 Sequenz »Meine Frau geht fremd«;260
8.5;6.5 Sequenz »Abenteurer«;266
8.6;6.6 Sequenz »0815typ«;269
9;7. Literatur;273


Tuschling, Anna
Anna Tuschling ist Professorin für Theorie, Ästhetik und Politiken digitaler Medien an der Ruhr-Universität Bochum. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Internetgeschichte, Affective/Emotion Computing, Computer und Lernen.

Anna Tuschling (Jun.-Prof. Dr. phil.) leitet die medienwissenschaftliche Arbeitsgruppe in der Mercator-Forschergruppe 'Räume anthropologischen Wissens' an der Ruhr-Universität Bochum. Sie arbeitet über Medienangst, Lernregimes und Lerntechniken sowie zu Medienanthropologie.


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