E-Book, Deutsch, 87 Seiten
Reihe: Reclams Universal-Bibliothek
Freund, Winfried - Lektürehilfe; Vorbereitung auf Klausur, Abitur und Matura
E-Book, Deutsch, 87 Seiten
Reihe: Reclams Universal-Bibliothek
ISBN: 978-3-15-950436-0
Verlag: Reclam Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhalt;4
2;1. Erstinformation zum Werk;6
3;2. Inhalt;9
3.1;Der Ritter Eckbert lebt mit seiner Frau Bertha zurückgezogen in einem kleinen Schloss;9
3.2;Freundschaft mit Philipp Walther;9
3.3;Jugendgeschichte Berthas;9
3.4;Träume vonmärchenhaften Reichtümern und Glücksfällen;10
3.5;Aus derärmlichen Hütte hinaus aufs freie Feld;10
3.6;Begegnung mit einer in Schwarz gekleideten Frau;11
3.7;Der Abendhimmel: ein aufgeschlossenes Paradies;11
3.8;Lied von der Waldeinsamkeit;11
3.9;Fürsorge für Hund und Vogel. Sorgen- undangstfreie Zeit;12
3.10;Konflikt zwischen Verstand und Unschuld der Seele;12
3.11;Sie bindet den Hund in der Stube fest und macht sich mit dem Vogel und den Kleinodien auf;13
3.12;Alles kommt ihr kleiner und gedrängter vor;13
3.13;Der Vogel stimmt das Lied von der Waldeinsamkeit an;13
3.14;Bertha kränkelt seit jenem Abend;14
3.15;Eckbert schießt im Wald seinen einstigen Freund nieder;14
3.16;Als Eckbert zur Burg zurückkehrt, ist seine Frau gestorben;14
3.17;An Hugo entdeckt Eckbert Walthers Züge;15
3.18;Das Gewöhnlichste und das Wunderbarste vermischen sich;15
3.19;Eckbert versinkt in Wahnsinn und stirbt;15
4;3. Personen;16
4.1;Rahmenkulissen;16
4.2;Das Leben innerhalb von Mauern;16
4.3;Natur als Offenbarung und Wunder verschlossen;17
4.4;Krise des aufgeklärten Menschen;17
4.5;Die Alte: das Leben und die Natur;18
4.6;In Walther und Hugo findet Eckbert sein Gegenbild;18
4.7;Waldeinsamkeit und von Ringmauern umgebene Burg bilden schroffen Kontrast;19
4.8;Waldeinsamkeit nicht Ort der Entfaltung, sondern persönlicher Auslöschung;19
4.9;Kindheit: Schlupfloch in die Weite;20
4.10;Bertha lernt wie von selbst, was sie zum Leben braucht;20
4.11;Lebenswelt und Phantasie wie selbstverständlich im Einklang;21
4.12;Das Wirkliche überwältigt das Wunderbare;22
4.13;Chance allseitiger persönlicher Entfaltung vertan;22
4.14;Bertha und Eckbert: einseitig am Verstand orientierte Menschen des aufgeklärten 18. Jahrhunderts;23
4.15;Strukturskizze;24
5;4. Werkaufbau, Stil, Gattung;25
5.1;Unterschiedliche Erzählstrukturen;25
5.2;Literatur und Kunst im romantischen Zeitalter gestalten das unaufhörliche Werden;25
5.3;Nicht Verharren, sondern Aufbruch eröffnet neue Lebenschancen;26
5.4;Erster Wendepunkt: Berthas Aufbruch und Ankunft in einer neuen, schönen Wirklichkeit;26
5.5;Die Novelle hat sich zum Märchen gewendet;26
5.6;Das Wirkliche: Herausforderung zum Wunderbaren. Überwindung der Novelle durch das Märchen;27
5.7;Zweiter Wendepunkt: Übergang vom Wunderbaren ins Realistische;27
5.8;Scheiternder Mensch und persönliche Katastrophe verweisen auf novellistische Erzählstruktur;28
5.9;Novellistischer Plot aus Irrtum, Ängsten und Verbrechen;28
5.10;Dritter Wendepunkt: Unheimliche Bilder verfremden alltägliche Wirklichkeit;29
5.11;Eckberts Ende: Exekution, verhängt und vollzogen von der Alten;29
5.12;Das Ende: die phantastisch radikalisierte menschliche Tragödie;30
5.13;Waldeinsamkeits-Verse spiegeln das naive Einssein mit dem Paradies;31
5.14;Spannung zwischen Existenz des Paradieses und menschlicher Unzulänglichkeit, es zu erfassen;31
5.15;Übersicht;32
6;5. Wort- und Sacherläuterungen;33
7;6. Interpretation;36
7.1;Das Wunderbare nur Episode;36
7.2;Novellistisches Erzählen;37
7.3;Alles Geschehen nimmt die schlimmst mögliche Wendung;38
7.4;Das kleine Schloss mit Ringmauern: Enge, Kreisen um sich selbst;38
7.5;Druck der inneren Unordnung;39
7.6;Wohlgehütetes Geheimnis tritt ans Licht;40
7.7;Berthas Wunsch, der Verkümmerung zu entfliehen;41
7.8;Bertha begegnet dem »Märchen«;41
7.9;Waldeinsamkeit: Reich elementarer Schönheit;42
7.10;Traum vom wiedergefundenen Paradies;43
7.11;Wiederholung des Sündenfalls;43
7.12;Der Verstand dem Einssein mi tallem Leben entgegengesetzt;44
7.13;Verstand entscheidet gegen märchenhaftes Idyll;45
7.14;Waldeinsamkeit: für immer verlorene Welt;45
7.15;Der Mensch wird schuldig;46
7.16;Der Mensch ermordet, was ihm Erfüllung hätte bringen können;46
7.17;Verdrängte Schuld tritt offen ins Bewusstsein;47
7.18;Die Erzählung Berthas leitet ihr eigenes Ende ein. Das Phantastische: Folge des Verrats am Wunderbaren;48
7.19;Eckbert: der naturentfremdete Mensch;49
7.20;Das Grauen Symptom der Naturentfremdung;50
7.21;Der Einbruch des Unheimlich-Phantastischen :jeweils Wendepunkt des Geschehens zum Schlimmstmöglichen;51
7.22;Das missachtete Märchen wandelt sich in todbringenden Albtraum;51
7.23;In der Alten, im Vogel und im Hund überlebt das unendliche Werden;51
7.24;Zwiespalt des unendlichen Möglichen und endlichen Wirklichen;52
8;7. Autor und Zeit;53
8.1;Herkunft aus der Arbeiterschicht;53
8.2;Wilhelm Heinrich Wackenroder;53
8.3;Poetische Inszenierung des Gewöhnlichen und Alltäglichen;55
8.4;Das Theater als eigentliche Phantasiewelt;55
8.5;1792 Fußwanderung durch den Harz;56
8.6;Wanderungen durch die Fränkische Schweiz;57
8.7;Brotarbeit an den »Straußfedern«;58
8.8;Arbeiten an Märchendichtungen;58
8.9;August Wilhelm Schlegel;59
8.10;Novalis. Tieck Wegbereiter der neuen romantischen Kunst;59
8.11;Henriette von Finckenstein und das Landgut Ziebingen;60
8.12;Nach Rom;61
8.13;»Reisegedichte eines Kranken«;61
8.14;Literatur des Mittelalters;61
8.15;Heinrich von Kleist;62
8.16;Milderung der Schuldenlast durch das Vermögen Henriettes;63
8.17;Dresdner Leseabende;63
8.18;Shakespeare Übersetzungen;64
8.19;Theaterkritiken;64
8.20;Hofrat und Dramaturg am Hoftheater Dresden;64
8.21;Ab 1827 Herausgabe seiner eigenen Schriften;64
8.22;Jakob Michael Reinhold Lenz;65
8.23;Die Julirevolution 1830 beschäftigt den Literaten nur am Rande;65
8.24;1835 erste Bände von Tiecks »Gesammelten Novellen«;66
8.25;1842 schwerer Schlaganfall;67
8.26;Pension von 1000 Talern;67
8.27;Tod Tiecks am 28. April 1853;68
8.28;Die Werke;68
8.28.1;Innovation und Reaktion;68
8.28.2;Der Roman als idealer Entwurf einer poetischen Existenz;68
8.28.3;Die Romantiker dringen vor zu den seelischen Abgründen;69
8.28.4;Romantische Ironie löst Wirklichkeitsbezug auf;70
8.28.5;1797 »Volksmärchen«;70
8.28.6;Ausweitung des Alltäglichen zum Wunderbaren, auch zum Schaurigen;71
8.28.7;Der Weg ist dem romantischen Künstler das Ziel;71
8.28.8;Das Schaurige: Ausdruck der Fremdheit im Hier und Jetzt;72
8.28.9;Tiecks romantische Phase endet mit dem 1812–16 erschienenen »Phantasus«;73
8.28.10;Überlegenheit des Geistes über das Schicksal;73
8.28.11;Die Realgeschichte verdrängt die Kunstperiode und das Primat des Ästhetischen;74
8.28.12;Poesie des Gewöhnlichen: frührealistische Tendenzen im Alterswerk Tiecks;74
8.28.13;Romantische Weltabgewandtheit durch Forderung nach sozialem Engagement korrigiert;75
9;8. Rezeption;76
9.1;Die abwertenden Stimmen. Positivere Urteile primär von künstlerischer Seite;76
9.2;Revision des Tieck-Bildes;77
9.3;»Der blonde Eckbert« Tiecks Meisterleistung;77
9.4;Bertha und Eckbert Opfer ihrer introvertierten Veranlagung;78
9.5;Dialektik des Wunderbaren und Gewöhnlichen;79
9.6;Entwurf romantischen Dichtens;79
9.7;Eckbert und Bertha: das verengte aufgeklärte Bewusstsein;79
9.8;Einseitige Akzentuierung von Eckbert und Bertha verfehlt Betrachtung der Waldeinsamkeit;80
10;9. Checkliste;81
11;10. Lektüretipps;84
11.1;Textausgaben;84
11.2;Zur Literaturgeschichte;84
11.3;Zur Gattung;84
11.4;Zu Ludwig Tieck;85
11.5;Zum Werk;85
11.6;Zu »Der blonde Eckbert«;86
12;Anmerkungen;87