Templin | Medialer Schmutz | Buch | 978-3-8376-3543-0 | sack.de

Buch, Deutsch, Band 94, 378 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 148 mm x 225 mm, Gewicht: 588 g

Reihe: Histoire

Templin

Medialer Schmutz

Eine Skandalgeschichte des Nackten und Sexuellen im Deutschen Kaiserreich 1890-1914

Buch, Deutsch, Band 94, 378 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 148 mm x 225 mm, Gewicht: 588 g

Reihe: Histoire

ISBN: 978-3-8376-3543-0
Verlag: transcript


. mit Christina Templin

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Die Studie ist weniger aus forschungspraktischen Gründen als aus einem persönlichen Interesse heraus entstanden. Die Menschen damals haben vielfach und an den unterschiedlichsten Stellen über Medien und Sexualität diskutiert. Mich hat interessiert, wie genau diese Debatten aussahen und wie sie verliefen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Die Untersuchung schärft den Blick für die Skandalträchtigkeit von Medien, indem sie zeigt, dass sich um 1900 eine spezifische Skandalkultur um das mediale Nackte und Sexuelle in der Öffentlichkeit herausbildete. Zugleich macht sie deutlich, dass Sexualität noch stärker als bisher angenommen als zentrale gesellschaftliche Analysekategorie fungierte.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Thematisch schließt die Studie an eine Reihe wichtiger Arbeiten zu Skandalen im Deutschen Kaiserreich an, in deren Zentrum Normbrüche von Akteuren mit hohem gesellschaftlichen Status stehen. Mit dem Fokus auf mediale Normbrüche erweitert sie allerdings eine solche akteurzentrierte Perspektive. Auch steht sie in der Tradition einer kulturgeschichtlich perspektivierten Sexualitätsgeschichte, die die öffentlichen Verhandlungen über das mediale Nackte und Sexuelle bisher kaum berücksichtig hat.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Ganz klar: mit Sigmund Freud!

5. Ihr Buch in einem Satz:

Die Studie untersucht Skandale, die sich um 1900 an verschiedenen Medienformaten und ihrer Darstellung von Nacktheit und Sexualität entzündeten.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Templin, Christina
Christina Templin forscht im Bereich der Geschlechter- und Mediengeschichte und unterrichtet im Schuldienst. Sie war Stipendiatin am DFG-Graduiertenkolleg 'Generationengeschichte' und Lehrbeauftragte des Seminars für Mittlere und Neuere Geschichte an der Universität Göttingen.

Christina Templin forscht im Bereich der Geschlechter- und Mediengeschichte und unterrichtet im Schuldienst. Sie war Stipendiatin am DFG-Graduiertenkolleg 'Generationengeschichte' und Lehrbeauftragte des Seminars für Mittlere und Neuere Geschichte an der Universität Göttingen.


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