Telemann und die urbanen Milieus der Aufklärung | Buch | 978-3-86916-601-8 | sack.de

Buch, Deutsch, Band Sonderband, 233 Seiten, Format (B × H): 150 mm x 230 mm

Reihe: MUSIK-KONZEPTE

Telemann und die urbanen Milieus der Aufklärung

Buch, Deutsch, Band Sonderband, 233 Seiten, Format (B × H): 150 mm x 230 mm

Reihe: MUSIK-KONZEPTE

ISBN: 978-3-86916-601-8
Verlag: edition text+kritik


Georg Philipp Telemann (1681–1767) gilt nicht nur als einer der produktivsten Komponisten der Musikgeschichte, mit seinem Spätwerk formte er auch einen einzigartigen Kompositionsstil, der den barocken Kontrapunkt mit galanten, frühklassischen Elementen verbindet.
Besonders an Telemanns Wirken in Hamburg, wo er als Kantor des Johanneums, als Leiter der Oper, aber auch als Verleger tätig war, lässt sich erkennen, dass für seine Karriere und sein Werk städtische Kontexte prägend waren. Hier fanden sich ein aufgeschlossenes Publikum wie auch literarische Strömungen im Geiste der Aufklärung, wobei Telemann der Dichtkunst eine besondere Bedeutung in seinem musikalischen Schaffen zukommen ließ. Die Situation in Hamburg war dabei besonders gekennzeichnet von der Adaption 'galanter' Vorstellungen für ein bürgerliches, von moralisch-ethischen Idealen geleitetes Umfeld, welches wiederum einen freieren, empfindsamen Kompositionsstil Telemanns ermöglichte.
Der Sonderband thematisiert in einer konzentrierten Kombination von musikwissenschaftlichen, literaturwissenschaftlichen und historischen Beiträgen die Einbindung Telemanns und seines Werkes in diese intellektuellen und sozialen Zusammenhänge.

Mit Beiträgen von Louis Delpech, Thierry Favier, Martin Geck, Matteo Giuggioli, Inga Mai Groote, Laurenz Lütteken, Samantha Owens, Ute Poetzsch, Susan Richter und Dirk Werle.
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Weitere Infos & Material


- Vorwort
- Louis Delpech/Inga Mai Groote: "Sich in einer Republick niederlassen". Telemann und die urbanen Milieus der Aufklärung
- Susan Richter: Freiheit und 'esprit de modération'. Vom politisch-musikalischen Selbstverständnis der Hansestadt Hamburg in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts
- Laurenz Lütteken: Vom "unschuldigen Ungehorsam" der Einbildungskraft. Telemanns musikalisches Selbstverständnis
- Samantha Owens: "Schott aus Hamburg mit seinen Leuthen". Verbindungen zwischen den öffentlichen Opernhäusern in Braunschweig und Hamburg (1690–1738)
- Louis Delpech: Zwischen Galanterie und Frühaufklärung. Telemann und die Rezeption französischer Opern in Hamburg um 1725
- Ute Poetzsch: Opernsänger in der Kirche. Zu Telemanns Kirchenmusik und ihren Interpreten
- Inga Mai Groote: "Nicht bloß für Cantoren, sondern für reitende, sitzende, gehende". Kantaten aus dem Harmonischen Gottesdienst als Andacht für Städter
- Thierry Favier: Aufgeklärte Netzwerke? Telemann und seine französischen Liebhaber
- Matteo Giuggioli: Die Grenze erforschen. Zur Ausdrucks- und Kommunikationsweise der Hamburger und Pariser Quartette Telemanns
- Dirk Werle: Telemanns "Vier und zwanzig Oden" (1741) und die deutsche Lyrik
- Martin Geck: Das Spätwerk Bachs und Telemanns im Licht von Aufklärung und Physicotheologie. Ein Vergleich
- Abstracts
- Bibliografische Hinweise
- Zeittafel
- Autorinnen und Autoren


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