Pigozzo, Federico
Geboren 1975 in Noale bei Venedig, hat der Autor 1999 das Studium der Wirtschaftswissenschaften und 2003 der Geschichte mit dem Doktorat an der Universität Ca‘ Foscari in Venedig abgeschlossen. Außerdem hat er 2006 eine Ausbildung im Fach Mittelaltergeschichte absolviert. Er ist ordentliches Mitglied der Deputazione di Storia Patria per le Venezie. Der Autor hat sich besonders mit dem Münzumlauf auf regionaler und überregionaler Ebene beschäftigt und dazu einige Beiträge verfasst. Im Bereich der Sozialgeschichte hat er sich mit der Organisation des Landadels in Venetien zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert beschäftigt. Ein weiterer Schwerpunkt des Autors ist die Geschäftstätigkeit mittelalterlicher Unternehmer mit besonderer Berücksichtigung des Kreditwesens und des Geldhandels. Nebenbei hat er sich mit der jahreszeitlich bedingten Migration der Bevölkerung alpiner Gegenden in die venezianische Ebene während des 14. Jahrhunderts befasst. Schließlich hat er zwei Abhandlungen über die Geschichte des Spiels verfasst: Eine betrifft die obrigkeitliche Regelung des Hazardspiels während eines Bauernmarktes des 14. Jahrhunderts, die andere die Herstellung von Spielwürfeln in Padua während der Herrschaft der Carrara am Anfang des 15. Jahrhunderts.
Balboni, Enzo
È Ordinario di Istituzioni di diritto pubblico e docente di Diritto costituzionale e Diritto pubblico comparato presso la Facoltà di Giurisprudenza dell’Università Cattolica del S. Cuore di Milano. Ha scritto monografie e saggi di diritto pubblico, amministrativo, comparato e di storia costituzionale, con particolare attenzione alle autonomie politiche, territoriali e sociali.
Borghi, Ernesto
È nato a Milano nel 1964, sposato e padre di famiglia, ha studiato all'Università degli Studi di Milano e all'Università di Fribourg, conseguendo la laurea in lettere classiche, la licenza in scienze religiose e il dottorato in teologia. Insegna attualmente esegesi biblica presso il Corso Superiore di Scienze Religiose a Trento e presso l'Istituto di Scienze Religiose di Bolzano. Presiede l'Associazione Biblica della Svizzera Italiana e coordina la formazione biblica nella diocesi di Lugano. Ha pubblicato diversi libri e numerosi articoli nei campi dell'esegesi e teologia bibliche e della divulgazione umanistica in campo letterario e filosofico.
Abram, Matthias
Geboren 1943. Studium der Theologie und Philosophie in Innsbruck, Lyon und Tübingen – Mag. Theol. und Dr. Phil. Seit 1973 in der internationalen Zusammenarbeit in Zentral- und Südamerika tätig, (vor allem Ekuador und Guatemala) im Bereich Zweisprachige Interkulturelle Bildung in indigenen Sprachen und Spanisch. Mehrere Veröffentlichungen zum Thema Zwei- und Mehrsprachigkeit sowie zu interkulturellem Lernen. Letzthin: Kritische Ausgabe des Berichts des Tiroler Jesuiten Franz Niklutsch „Über die wilden Indianer im Maragnon (1780)“ Quito, 2013 und „Cartografía antigua de Quito“, 2015 Herausgeber der Zeitschrift: Pueblos indígenas y Educación. Lehraufträge an den Universitäten Frankfurt, Quito, Guatemala und Bozen. Lebt in Quito und in Bozen.
Hofer, Florian
Geboren 1984 in Schlanders im Vinschgau. Studium der Kunstgeschichte in Innsbruck mit Abschluss im Jahre 2011. Nach dem Studium Mitarbeit auf Schloss Kastelbell und von 2013 bis Anfang 2017 Mitarbeiter des Südtiroler Burgeninstituts. Seit 2017 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Bozner Schlösser und Verantwortlicher für Schloss Runkelstein. Mitarbeit am Projekt „Stiegen zum Himmel – Alpine Straße der Romanik“, sowie Veröffentlichungen und Vorträge zu kunsthistorischen, burgenkundlichen und kulturgeschichtlichen Themen.
Canestrini, Alessandro
Gebürtiger Südtiroler deutscher Muttersprache. Nach dem Abitur an der Kunstschule in Trient (Trento), Studium der Kunstgeschichte in Wien, Nebenfächer Geschichte, Philosophie und Archäologie. Im Jahre 1999 Studienabschluss mit einer Arbeit über süddeutsche und schweizer Graphik des 16. Jhdts. Seit 2000 lebt und arbeitet er im Bereich der Kulturvermittlung und Museumspädagogik in Rom und ist staatlich geprüfter Fremdenführer für Rom und Provinz.
Torggler, Armin
Geboren 1975 in Bozen. 1994–2006 Studium der Ur- und Frühgeschichte sowie der Mittelalter- und Neuzeitarchäologie und der Geschichte an der Universität Innsbruck. 2018 Promotion am Historischen Institut der Universität Stuttgart mit der Dissertation „Die Greifensteiner. Tiroler Adelsgeschichte im Hoch- und Spätmittelalter“. Von 2001 bis 2003 Mitarbeit an Ausstellungsprojekten auf Schloss Runkelstein. Von 2004 bis 2007 Koordinator für das Schloss Runkelstein und von 2007 bis 2016 Koordinator der Stiftung Bozner Schlösser für die Schlösser Runkelstein und Maretsch. 2016 bis 2018 wissenschaftlicher Leiter der Stiftung Bozner Schlösser. Seit Juli 2018 wissenschaftlicher Kurator am Landesmuseum Bergbau mit den Standorten Schneeberg/Passeier, Maiern/Ridnaun, Steinhaus/Ahrntal und Kupferbergwerk in Prettau. Schwerpunkte der Forschungstätigkeit: Bergbaugeschichte und Montan archäologie, Burgenarchäologie, Bekleidungsgeschichte, Wüstungsforschung und Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Tirol im Mittel alter und der frühen Neuzeit. 2019 erhielt er den Wilhelm-Zimmermann-Preis für die beste 2018 am Historischen Institut der Universität Stuttgart abgeschlossene Dissertation. Zahlreiche Beiträge in regionalen und internationalen Publikationen, Referententätigkeit auf Tagungen in Italien, Österreich, Deutschland und Großbritannien. Vorträge im In- und Ausland.
Fritschka, Anne
Anne Fritschka ist am 1981 in Berlin geboren und hat Kunstgeschichte an der Otto-Friedrich Universität Bamberg in Deutschland und an der Università degli Studi di Firenze studiert und beschäftigt dich derzeit mit ihrer Forschungsarbeit zur Profanen Wandmalerei am Beispiel von Schloss Maretsch in Bozen/Südtirol im Spätmittelalter und der frühen Neuzeit an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Ihr Studien- und Forschungsschwerpunkt ist das Spätmittelalter, sowie die Kunst der Renaissance, aber auch die Moderne und die zeitgenössische Kunst. Anne Fritschka arbeitet im KunstKulturQuartier der Stadt Nürnberg als Kuratorin, Museumsassistentin und in den Bereichen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
Rizzolli, Helmut
1940 in Bozen geboren, schloss er im Jahr 1963 in Florenz sein Studium der Wirtschaftswissenschaften ab. Er studierte Geschichte an der Universität Innsbruck und dissertierte zur Münzgeschichte des alttirolischen Raumes vor 1363 (Bd. I). Im Jahr 2000 habilitierte er sich an der Universität Innsbruck in Mittelalter- und Neuzeitarchäologie mit besonderer Berücksichtigung des Münz- und Geldwesens. 2012 wurde ihm vom Rektor der Universität Innsbruck die Honorarprofessur verliehen. Präsident des Heimatschutzvereins Bozen Südtirol, ab 1995 zehn Jahre lang Präsident der Urbanistikkommission sowie fünf Jahre lang Stadtrat für Wirtschaft der Gemeinde Bozen. Als Gemeinderat und Heimatschützer hat er sich um die Restaurierung und Aufwertung von Schloss Runkelstein (abgeschlossen im Jahr 2000) sowie der Ruine Rafenstein (abgeschlossen im Jahr 2012) verdient gemacht. Seit 2007 ist Helmut Rizzolli Präsident der Stiftung Bozner Schlösser, für die er zahlreiche Ausstellungen kuratiert und die wissenschaftliche Publikationsreihe Runkelsteiner Schriften zur Kulturgeschichte ins Leben gerufen hat. Verfasser von Grundsatzwerken und zahlreichen wissenschaftlichen Beiträgen zur Wirtschaftsgeschichte und zu den Trachten Tirols.