Severing / Weber / Loebe | Heterogene Lerngruppen in der Ausbildung | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, 48 Seiten, PDF

Reihe: Leitfaden für die Bildungspraxis

Severing / Weber / Loebe Heterogene Lerngruppen in der Ausbildung

Qualifizierungskonzepte für das Ausbildungspersonal

E-Book, Deutsch, 48 Seiten, PDF

Reihe: Leitfaden für die Bildungspraxis

ISBN: 978-3-7639-4795-9
Verlag: wbv Media
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Zukünftig stellen Betriebe immer mehr Auszubildende mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen ein. Ausbilder benötigen dann Ausbildungskonzepte, die sowohl für lernschwache als auch für besonders leistungsstarke Auszubildende geeignet sind.

Der Leitfaden beinhaltet ein Qualifizierungskonzept für den Umgang mit heterogenen Lerngruppen. Ausbilder in Betrieben und Bildungseinrichtungen erhalten Hinweise zur Differenzierung von Lernprozessen in Gruppen.
Darüber hinaus kann das Konzept sowohl in den Lehrgängen zur Ausbildung der Ausbilder (AdA) sowie den Fortbildungsgängen zum Geprüften Aus- und Weiterbildungspädagogen und geprüften Berufspädagogen eingesetzt werden.
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Ansätze zur Professionalisierung des BerufsbildungspersonalsAusbilder-Eignungsverordnung - AEVONeue Fortbildungsgänge: Geprüfter Aus- und Weiterbildungspädagoge und Geprüfter BerufspädagogeNeue Anforderungen an das BerufsbildungspersonalHeterogenität von Lerngruppen in der Ausbildung - Was heißt das?Anforderungen an die Organisation und Gestaltung beruflicher BildungsprozesseQualifizierungskonzept für das BerufsbildungspersonalModul I: Grundlagen des beruflichen Lernens und LehrensModul II: Lerngruppen bildenModul III: Projektförmiges Lernen in der GruppeModul IV: Überfachliche Kompetenzen entwickeln und bewertenModul V: Interkulturelle Kompetenzen fördernModul VI: Lernvereinbarung und FeedbackkulturFazit: Handlungsbedarf und Aufgaben für das Berufsbildungspersonal


Ansätze zur Professionalisierung des Berufsbildungspersonals (S. 7-8)

Die Aufgaben des Berufsbildungspersonals sind im Berufs - bildungsgesetz (BBiG) geregelt. Darin ist festgelegt, dass nur derjenige ausbilden darf, der auch dazu geeignet ist. Die fachliche Eignung allein genügt nicht. Das Berufsbildungspersonal soll den Auszubildenden zugleich durch seine persönliche Integrität, seine Fähigkeiten und Berufserfahrung als Vorbild dienen. Pädagogische und fachliche Kompetenzen ergänzen sich in einem komplexer werdenden Umfeld gegenseitig. Kontinuierliche Weiterbildung muss integraler Bestandteil der Professionalisierung des Berufsbildungspersonals sein.

Die im Jahr 2009 novellierte Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) beschreibt die Vorgaben für die Ausgangsqualifizierung für ausbildende Tätigkeiten. Die Qualifizierung nach der AEVO befähigt das Ausbildungspersonal, die Auszubildenden in Begleitung selbstständigen Lernens in berufstypische Arbeits- und Geschäftsprozesse einzuführen.

Die seit dem 1. September 2009 gültigen Fortbildungsverordnungen „Geprüfter Aus- und Weiterbildungspädagoge“ und „Geprüfter Berufspädagoge“ bieten darüber hinaus gute Rahmenbedingungen für eine systematische Professionalisierung des Berufsbildungspersonals. Diese existierenden Möglich - keiten zur Professionalisierung des Berufsbildungspersonals werden im Folgenden genauer erläutert. Zudem werden Anknüpfungspunkte für das in diesem Leitfaden beschriebene Qualifizierungskonzept aufgezeigt.

Ausbilder-Eignungsverordnung – AEVO

Die AEVO regelt, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit eine Person als Ausbilder geeignet ist. Die bundesweit einheitliche Verordnung legt fest, dass über die beruflichfachliche Eignung hinaus auch berufs- und arbeitspädagogische Kenntnisse nachzuweisen sind. Nach § 30 BBiG ist derjenige als Ausbilder geeignet, der „die beruflichen sowie die berufs- und arbeitspädagogischen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt, die für die Vermittlung der Ausbildungsinhalte erforderlich sind“.

Dazu gehören ein Berufs- oder Hochschulabschluss in der jeweiligen Fachrichtung sowie angemessene Berufserfahrung. Der Ausbilder - eignungsnachweis ist durch eine Prüfung bei der zuständigen Stelle zu erbringen. Veränderungen in Arbeitsorganisation und Technik sowie in den Voraussetzungen der Auszubildenden führen zu steigenden Anforderungen an das Ausbildungspersonal. Im dualen System sollen Ausbilder den Auszubildenden eine qualifizierte Ausbildung ermöglichen.

Dazu gehört u. a. die Förderung von Eigeninitiative, selbstständigem Arbeiten, Teamarbeit und der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Um diese Fähigkeiten pädagogisch sinnvoll vermitteln zu können, muss der Ausbilder zuvor selbst entsprechend ausgebildet werden. Dies geschieht u. a. in handlungsorientierten Lehrgängen wie der „Ausbildung der Ausbilder“ (AdA). Zentrales Qualifizierungsziel ist die Förderung beruf licher Handlungsfähigkeit des Ausbildungspersonals entlang realer Aufgabenstellungen, die sich an konkreten Aufgaben der Ausbildungskräfte orientieren.


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