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E-Book, Deutsch, Band Band 048, 369 Seiten

Reihe: Lateinamerikanische Forschungen

Schembs Der Arbeiter als Zukunftsträger der Nation

Bildpropaganda im faschistischen Italien und im peronistischen Argentinien in transnationaler Perspektive (1922–1955)

E-Book, Deutsch, Band Band 048, 369 Seiten

Reihe: Lateinamerikanische Forschungen

ISBN: 978-3-412-51286-6
Verlag: Böhlau
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection



In der Zwischenkriegszeit reformierten autoritäre Regime in Europa ihre Wirtschafts- und Arbeitsordnung. Der italienische Faschismus (1922–1945) nahm mit seinem System des Corporativismo eine Vorreiterrolle ein und diente vielen anderen Staaten als Vorbild. Als sich das korporativistische Modell in den 1930er und -40er Jahren auch in Lateinamerika verbreitete, orientierte sich der argentinische Präsident Juan Domingo Perón (1946–1955) maßgeblich am italienischen Präzedenzfall. In der staatlichen Bildpropaganda beider Länder spielte das wirtschaftliche Reformprogramm eine herausragende Rolle. Katharina Schembs vergleicht die identitätsstiftende Rolle dieser bislang kaum untersuchten Bildpropaganda, die um das Thema der Arbeit und die Figur des Arbeiters kreiste. Damit liefert sie einen wichtigen Beitrag zur transnationalen und vergleichenden Geschichte der Bildpropaganda sowie zur Verflechtungsgeschichte zwischen Italien und Argentinien.
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1;Title Page;4
2;Copyright;5
3;Table of Contents;6
4;Body;8
5;Danksagung;8
6;1 Einleitung;10
6.1;1.1 Korporativismus, Propaganda und Identitätsbildung;11
6.2;1.2 Definitionen, Quellen und Methodik;26
7;2 Argentinien „colonia d'Italia”? Die italienisch-argentinischen Beziehungen 1922–1945;38
7.1;2.1 Italienische Emigration und faschistische Auslandspropaganda in Argentinien;40
7.2;2.2 Argentinischer Nationalismus und die Rezeption des italienischen Faschismus bis zum Aufstieg Peróns;53
8;3 Kulturpolitische Institutionen und Reformen im faschistischen Italien und im peronistischen Argentinien;62
8.1;3.1 Ministerien, Staatssekretariate und die Produktion der Bildpropaganda;64
8.2;3.2 Künstler und Grafiker im Dienst der Regime;79
9;4 „Avantgarde” und „Hoffnung des Vaterlands der Zukunft”: Die Figur des Arbeiters in der Bildpropaganda des Faschismus und des Peronismus;90
9.1;4.1 Ideologie und Aufwertung der Arbeiterfigur;92
9.2;4.2 Sozialpolitik gegen Produktivität: Der Arbeiter als Empfänger sozialpolitischer Leistungen und als Produzent;117
9.3;4.3 Stadt vs. Land? Bauern und Industriearbeiter in Italien und Argentinien;128
10;5 „Mussolini lavoratore” und Perón als „primer trabajador”. Propagandistische Darstellungen der Regierungschefs als vorbildliche Arbeiter;148
10.1;5.1 Neue Politikertypen;150
10.2;5.2 Mussolini bei der Getreideernte und Perón in Latzhosen;174
10.3;5.3 Geteilte charismatische Herrschaft: Evita als „Vorkämpferin der Arbeit”;183
11;6 Von Müttern, Krankenschwestern und Wählerinnen: Repräsentationen weiblicher Arbeit in der Bildpropaganda;198
11.1;6.1 „Komplementarität” von männlicher und weiblicher Arbeit: Die Mutterrolle;199
11.2;6.2 Die Frau als Arbeiterin;214
11.3;6.3 Politisierung der weiblichen Bevölkerung und neue Aufgaben: Die Frauenorganisationen;224
12;7 Das „Heer von Morgen” und „kleine Arbeiter”: Jugend, Arbeit und Berufsbildung;238
12.1;7.1 Kinder und Jugendliche als neue politische Subjekte;240
12.2;7.2 Bildungsreformen und die Politisierung der Lehrinhalte: Illustrationen in Schulbüchern;251
12.3;7.3 Das Thema der Berufsbildung in der visuellen Propaganda;267
13;8 Arbeit, nationale Identitätsentwürfe und Feindbilder;282
13.1;8.1 „Unzivilisierte Afrikaner” und „jüdische Parasiten” in der faschistischen Bildpropaganda;283
13.2;8.2 Klasse statt ‚Rasse? in der visuellen Propaganda unter Perón;303
14;9 Fazit und Ausblick;324
15;Abkürzungsverzeichnis;344
16;Abbildungsverzeichnis;346
17;Literaturverzeichnis;352
17.1;Quellen;352
17.2;Sekundärliteratur;355


Schembs, Katharina
Dr. Katharina Schembs hat Geschichte, Kunstgeschichte und Romanistik in Heidelberg und Buenos Aires, Argentinien studiert und anschließend an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert. Seit 2017 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Iberische und Lateinamerikanische Geschichte an der Universität zu Köln.


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