Scharun | Frühkindliche(r) Spracherwerb, Mehrsprachigkeit und sprachliche Bildung im Kontext von Immersion | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, 398 Seiten

Scharun Frühkindliche(r) Spracherwerb, Mehrsprachigkeit und sprachliche Bildung im Kontext von Immersion

Eine videogestützte Interviewstudie zu den subjektiven Sprachbildungstheorien von KrippenerzieherInnen

E-Book, Deutsch, 398 Seiten

ISBN: 978-3-8309-8674-4
Verlag: Waxmann Verlag GmbH
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)



Der Zusammenhang von Sprache und Bildungserfolg sowie die Förderung von frühkindlicher Mehrsprachigkeit werden gesellschaftlich und bildungspolitisch intensiv diskutiert. Hier sind es häufig die ErzieherInnen, die für die sprachliche Entwicklung der Kleinkinder in die Verantwortung genommen werden. Über die Vorstellungen, Werte und Überzeugungen der pädagogischen Fachkräfte zum frühkindlichen Spracherwerb ist bislang jedoch kaum etwas bekannt.
Diese Studie rekonstruiert im Kontext deutsch-englischer Immersion die subjektiven Sprachbildungstheorien von KrippenerzieherInnen. Die abgebildeten mentalen Konstrukte sowie die daraus hervorgegangene fallübergreifende Zusammenschau sind Ausgangspunkt für eine Typenbildung. Alle drei Teilergebnisse zeigen zum einen, wie vielfältig die individuellen Ressourcen der pädagogischen Fachkräfte sind, und zum anderen, wie bestimmend die Vorstellungen, Werte und Überzeugungen der ErzieherInnen auf die Ausgestaltung des Kitaalltages einwirken. Bezogen auf die Themen Spracherwerb, Mehrsprachigkeit und sprachliche Bildung schafft die Studie darüber hinaus Aufmerksamkeit für die defizitäre Struktur der ErzieherInnenausbildung und gibt schließlich Empfehlungen für eine Überarbeitung.


Fränze Scharun hat die Fächer Deutsch und Ethik/Philosophie für das Lehramt an Gymnasien (Staatsexamen) sowie Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (Master of Arts) an der Technischen Universität Darmstadt studiert und in Deutscher Philologie promoviert. Sie war Mitarbeiterin am Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft sowie am Zentrum für Lehrerbildung der Technischen Universität Darmstadt und außerdem Stipendiatin der FAZIT-Stiftung. Derzeit absolviert sie ihr Referendariat am Studienseminar Darmstadt.
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1;Buchtitel;1
2;Impressum;4
3;Danksagung;5
4;Inhalt;7
5;1. Einleitung;11
5.1;1.1 Zielsetzung und Erwartung;12
5.2;1.2 Aufbau der Arbeit;15
6;2. Grundbegriffe und ihr Verständnis in der vorliegenden Arbeit;17
6.1;2.1 Spracherwerb;17
6.2;2.2 Sprachliche Bildung;22
6.3;2.3 Mehrsprachigkeit;28
6.4;2.4 Zwischenfazit;30
7;3. Bildungspolitischer und wissenschaftlicher Bezugsrahmen;31
7.1;3.1 Der Elementarbereich in Deutschland: Ein Blick auf Kitas;31
7.1.1;3.1.1 Aktuelle Zahlen und Entwicklungstendenzen;32
7.1.2;3.1.2 Qualitätsdebatte und Bildungsdiskussion;34
7.1.2.1;3.1.2.1 Qualitätskriterien;37
7.1.2.2;3.1.2.2 Der hessische Bildungs- und Erziehungsplan;42
7.1.2.2.1;3.1.2.2.1 Übergreifende Ziele;43
7.1.2.2.2;3.1.2.2.2 Fokus: Sprache;45
7.1.3;3.1.3 Die ErzieherInnenausbildung und -weiterqualifizierung;49
7.1.3.1;3.1.3.1 Ausbildungsstruktur und -situation;50
7.1.3.1.1;3.1.3.1.1 Lehrplan für die Fachschulausbildung von ErzieherInnen;54
7.1.3.1.2;3.1.3.1.2 Ausbildungsstandorte in Darmstadt und Umgebung;60
7.1.3.2;3.1.3.2 Fokus: Sprachförderkompetenzen von ErzieherInnen;61
7.1.4;3.1.4 Zwischenfazit;67
7.2;3.2 Frühe Fremdsprachenvermittlung in Deutschland;71
7.2.1;3.2.1 Ein Überblick;72
7.2.1.1;3.2.1.1 Gründe für den Fremdsprachenfrühbeginn und Empfehlungen der europäischen Sprachenpolitik;73
7.2.1.2;3.2.1.2 Verbreitung bilingualer Kitas und Sprachenangebot;78
7.2.2;3.2.2 Die Methode der Immersion;82
7.2.2.1;3.2.2.1 Kennzeichen und Entwicklung der Methode;83
7.2.2.2;3.2.2.2 Umsetzungsformen: "One person/one language" und das Raummodell;86
7.2.3;3.2.3 Zwischenfazit;88
7.3;3.3 Spracherwerbstheoretische Verankerung;91
7.3.1;3.3.1 Interaktionistisch-kognitivistische Ansätze;91
7.3.2;3.3.2 Interaktionistisch-soziokulturelle Ansätze;94
7.3.3;3.3.3 Zwischenfazit;96
8;4. Forschungsstand;98
8.1;4.1 Studien zum Fremdsprachenfrühbeginn;98
8.2;4.2 Studien zu Kompetenzbereichen von ErzieherInnen;101
8.3;4.3 Studien zu den mentalen Konstrukten von UntersuchungsteilnehmerInnen;105
8.3.1;4.3.1 Ein Überblick;106
8.3.2;4.3.2 Studien zu den mentalen Konstrukten von ErzieherInnen;108
8.4;4.4 Ableitung des Forschungsdesiderats und Erkenntnisinteresse der Untersuchung;116
9;5. Empirische Untersuchung;122
9.1;5.1 Forschungsmethodologische Verortung;122
9.1.1;5.1.1 Der qualitative Forschungsansatz;123
9.1.2;5.1.2 Gütekriterien qualitativer Forschung;125
9.1.3;5.1.3 Die Rolle der Forscherin: Subjektivität sowie Vorwissen und Vorverständnis;128
9.1.4;5.1.4 Das Forschungsprogramm Subjektive Theorien (FST);131
9.1.4.1;5.1.4.1 Kommunikative Validierung;135
9.1.4.2;5.1.4.2 Explanative Validierung;137
9.1.4.3;5.1.4.3 Gegenstandsangemessenheit des FST für die vorliegende Studie;138
9.2;5.2 Rahmenbedingungen der Untersuchung;143
9.2.1;5.2.1 Untersuchungskontext und UntersuchungsteilnehmerInnen;143
9.2.1.1;5.2.1.1 Die Kinderhäuser Stadtmitte und Lichtwiese;144
9.2.1.2;5.2.1.2 Gruppe der UntersuchungsteilnehmerInnen: personenbezogene Daten;148
9.2.2;5.2.2 Feldzugang;158
9.3;5.3 Methodik der vorliegenden Studie;159
9.3.1;5.3.1 Datenerhebung;161
9.3.1.1;5.3.1.1 Teilnehmende Beobachtung;161
9.3.1.2;5.3.1.2 Videographie;163
9.3.1.3;5.3.1.3 Auswahl des Videostimulus;169
9.3.1.4;5.3.1.4 Leitfadengestütztes retrospektives Interview mittels Videostimulus;173
9.3.1.5;5.3.1.5 Struktur-Lege-Verfahren;182
9.3.2;5.3.2 Durchführung der Untersuchung;186
9.3.2.1;5.3.2.1 Pilotstudie;187
9.3.2.2;5.3.2.2 Ablauf der Hauptdatenerhebung;190
9.3.2.3;5.3.2.3 Kritische Reflexion der Datenerhebung;192
9.3.3;5.3.3 Datenaufbereitung;194
9.3.3.1;5.3.3.1 Aufbereitung der Videodaten;195
9.3.3.2;5.3.3.2 Transkription und Anonymisierung der Interviewdaten;196
9.3.3.3;5.3.3.3 Erstellen der Strukturbilder mittels Globalanalyse;200
9.3.4;5.3.4 Datenauswertung;205
9.3.4.1;5.3.4.1 Theoretische Vorüberlegungen zur Datenauswertung;206
9.3.4.2;5.3.4.2 Vorgehen bei der Datenauswertung;206
9.3.4.2.1;5.3.4.2.1 Auswahl des Materials;207
9.3.4.2.2;5.3.4.2.2 Thematisches Kodieren;213
10;6. Ergebnisdarstellung;229
10.1;6.1 Einzelfallanalysen;229
10.1.1;6.1.1 Dorothea;230
10.1.2;6.1.2 Daphne;234
10.1.3;6.1.3 Dariana;238
10.1.4;6.1.4 Daniela;242
10.1.5;6.1.5 Diana;246
10.1.6;6.1.6 David;251
10.1.7;6.1.7 Erica;257
10.1.8;6.1.8 Deborah;263
10.1.9;6.1.9 Denise;268
10.1.10;6.1.10 Eve;274
10.1.11;6.1.11 Zwischenfazit;279
10.2;6.2 Fallübergreifende Zusammenschau;282
10.2.1;6.2.1 Einflussfaktoren;282
10.2.1.1;6.2.1.1 (Berufs)Erfahrung;282
10.2.1.2;6.2.1.2 Berufsverständnis;285
10.2.1.3;6.2.1.3 Eignung für den Beruf;288
10.2.1.4;6.2.1.4 Ausbildung;288
10.2.2;6.2.2 Spracherwerb;290
10.2.2.1;6.2.2.1 Begriffsverständnis;290
10.2.2.2;6.2.2.2 Eigenheiten des Spracherwerbs;292
10.2.2.3;6.2.2.3 Erfolgskriterien;292
10.2.2.4;6.2.2.4 Gelingens-/Bedingungsfaktoren;294
10.2.2.4.1;6.2.2.4.1 Sprachliche Ebene;294
10.2.2.4.2;6.2.2.4.2 Metaebene;295
10.2.2.4.3;6.2.2.4.3 Beziehungsebene;297
10.2.3;6.2.3 Mehrsprachigkeit;297
10.2.3.1;6.2.3.1 Begriffsverständnis;297
10.2.3.2;6.2.3.2 Umsetzung;300
10.2.3.3;6.2.3.3 Bedingungsfaktoren und Einflussgrößen;301
10.2.3.3.1;6.2.3.3.1 Sprachliche Ebene;301
10.2.3.3.2;6.2.3.3.2 Metaebene;303
10.2.3.4;6.2.3.4 Intensität und Kontinuität im Sprachkontakt;306
10.2.3.5;6.2.3.5 Situation der Kinder;307
10.2.3.6;6.2.3.6 Verhalten der Kinder;308
10.2.3.7;6.2.3.7 Bedürfnisse der Kinder;308
10.2.3.7.1;6.2.3.7.1 Sprachliche Ebene;309
10.2.3.7.2;6.2.3.7.2 Nichtsprachliche Ebene;309
10.2.3.7.3;6.2.3.7.3 Metaebene;310
10.2.3.8;6.2.3.8 Angebote der ErzieherInnen;311
10.2.3.8.1;6.2.3.8.1 Sprachliche Ebene;311
10.2.3.8.2;6.2.3.8.2 Beziehungsebene;312
10.2.4;6.2.4 Sprachliche Bildung;313
10.2.4.1;6.2.4.1 Umsetzung;313
10.2.4.1.1;6.2.4.1.1 Sprachliche Ebene;313
10.2.4.1.2;6.2.4.1.2 Nichtsprachliche Ebene;315
10.2.4.1.3;6.2.4.1.3 Metaebene;317
10.2.4.2;6.2.4.2 Situation der ErzieherInnen in der Umsetzung;317
10.2.4.3;6.2.4.3 Scaffolding;318
10.2.4.3.1;6.2.4.3.1 Sprachliche Ebene;318
10.2.4.3.2;6.2.4.3.2 Nichtsprachliche Ebene;320
10.2.4.4;6.2.4.4 Funktion/Aufgabe der ErzieherInnen;321
10.2.4.4.1;6.2.4.4.1 Sprachliche Ebene;321
10.2.4.4.2;6.2.4.4.2 Nichtsprachliche Ebene;322
10.2.4.4.3;6.2.4.4.3 Metaebene;323
10.2.4.4.4;6.2.4.4.4 Beziehungsebene;324
10.2.5;6.2.5 Zwischenfazit;324
10.3;6.3 Ergebnisse der Typenbildung;328
10.3.1;6.3.1 Der versiert-selbstreflektiert-verantwortungsbewusste Typ;333
10.3.2;6.3.2 Der versiert-intuitiv-neugierige Typ;334
10.3.3;6.3.3 Der zurückhaltend-hinterfragende Typ;335
10.3.4;6.3.4 Der schematisch-routinierte Typ;337
10.3.5;6.3.5 Der desillusioniert-angestrengt-selbstdarstellende Typ;338
10.3.6;6.3.6 Der rastlos-zielfokussiert-selbstüberzeugte Typ;339
10.3.7;6.3.7 Zwischenfazit;340
11;7. Rückblick und Ausblick;343
12;Literatur;367
13;Abkürzungsverzeichnis;396
14;Abbildungsverzeichnis;396


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