Renner | Russische Autokratie und Europäische Medizin | Buch | 978-3-515-09640-9 | sack.de

Buch, Deutsch, Band Band 34, 373 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 170 mm x 240 mm, Gewicht: 920 g

Reihe: Medizin, Gesellschaft und Geschichte

Renner

Russische Autokratie und Europäische Medizin

Organisierter Wissenstransfer im 18. Jahrhundert

Buch, Deutsch, Band Band 34, 373 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 170 mm x 240 mm, Gewicht: 920 g

Reihe: Medizin, Gesellschaft und Geschichte

ISBN: 978-3-515-09640-9
Verlag: Franz Steiner


Warum haben alle russischen Zaren im 18. Jahrhundert erheblichen Aufwand betrieben, um Ärzte von westeuropäischen Universitäten abzuwerben und im eigenen Land eine entsprechende Medizinerausbildung einzurichten? Sicherlich war das fremde Wissen teuer und seine therapeutische Überlegenheit fragwürdig – doch es half beim Aufbau einer Medizinalverwaltung, in der Standardisierung der Militärmedizin, in der Erziehung der Untertanen.

Wie tief wirkte aber die neue Medizin tatsächlich in Kultur und Gesellschaft? Anhand von Fallstudien zu Krankheiten, Natur- und Körpervorstellungen lässt sich zeigen, dass zumindest in der Elite die säkulare, "westliche" Medizin Zuspruch fand, wenn sie auch die überkommene Heilkunde nicht verdrängte. Der medizinische Wissenstransfer war nicht die natürliche Ausbreitung eines überlegenen Wissens, sondern ein vielschichtiger Rezeptionsprozess – auf der politischen Ebene wie auf der persönlichen.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Renner, Andreas
1999: Promotion an der Universität Bielefeld.
1998–99: Postdoctoral Research Fellow am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin.
2001–06: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität zu Köln.
2007–08: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Tübingen.
2006–08: Gerda-Henkel-Forschungsstipendiat.
2008–09: Visiting Professor am Slavic Research Centre der University of Hokkaido.
2009: Habilitation an der Universität zu Köln.
Seit 2009: Privatdozent an der Universität zu Köln.
Seit 2010: Heisenberg-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
Zurzeit Vertretung des Lehrstuhls für osteuropäische Geschichte an der Universität Bielefeld.


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