Renn | Selbstentfaltung – Das Formen der Person und die Ausdifferenzierung des Subjektiven | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, 296 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 225 mm

Reihe: Sozialtheorie

Renn Selbstentfaltung – Das Formen der Person und die Ausdifferenzierung des Subjektiven

Soziologische Übersetzungen II

E-Book, Deutsch, 296 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 225 mm

Reihe: Sozialtheorie

ISBN: 978-3-8394-3359-1
Verlag: transcript
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Die Person (als Name für Zerstreutes im Umfeld des Subjektproblems) wird sozial zur Entfaltung bestimmt: Sie wird geformt (sozialisiert, diszipliniert, subjektiviert) – und muss sich zudem, parallel oder widerständig zur Formung, 'selbst' entfalten, eigensteuern, individuieren, authentifizieren.

Joachim Renns Studien zeigen: 'Selbstentfaltung' als 'Ausdifferenzierung' kann die Grundfigur einer pragmatistischen Soziologie des 'Subjektiven' in der Gesellschaft sein. Das zentrale theoretische Problem ist dann das Verhältnis zwischen allgemeinen Formen der Genese subjektiver Selbstverhältnisse und der historisch-gesellschaftlichen Varianz des Ineinandergreifens und Auseinandertretens von Subjektformaten und subjektivem 'Selbstbezug'.
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Weitere Infos & Material


1;Inhalt;5
2;Vorwort: Selbstentfaltung – subjekttheoretische Aspekte einer soziologischen Theorie multipler Differenzierung;9
3;Detranszendentalisierung: Subjektivität im soziologischen Diskurs der Moderne;13
3.1;1. Ambivalente Subjekttheorie: Anthony Giddens und der zweideutige Existentialismus der Theorie einer reflexiven Moderne;15
3.1.1;I. Individualisierung als »Konsequenz der Moderne«;16
3.1.2;II. Dualität von »Handlung und Struktur«: Die Theorie der »Strukturation«;22
3.1.3;III. Identität in der »reflexiven Moderne«;26
3.1.4;IV. Differenzierung statt Strukturation;29
3.1.5;V. Inspirationen und Aspirationen: Spätmoderne »Existentialität«;31
3.1.6;Literatur;33
3.2;2. Diskurs – Macht – Subjekt: Foucaults Sozial-Existentialismus und die Pragmatisierung der Diskursanalyse;37
3.2.1;I. Der voreilige Abschied vom Subjekt;37
3.2.2;II. Freiheit zwischen Macht und Herrschaft;40
3.2.3;III. Ausdifferenzierung der Existenz: Die »Sorge um sich«;46
3.2.4;IV. Selbstbehauptung zwischen Aussage und Artikulation;51
3.2.5;V. Differenzierung der Selbstbehauptungen als funktionale Autonomisierung;54
3.2.6;Literatur;57
4;Individuation: Zur negativen sozialen Konstitution intentionaler Selbstbeziehung;61
4.1;3. Emergenz und aporetische Perspektivenübernahme: George Herbert Mead und die Aufgabe einer pragmatistischen Theorie der Subjekt-Genese;63
4.1.1;I. Vorrang der Intersubjektivität;63
4.1.2;II. Naturalistisch überspielte Zirkularität;69
4.1.3;III. Nötige Rekombinationen: Emergenz und Zeithorizont;74
4.1.4;IV. Entdramatisierte »Dualismen«;79
4.1.5;Literatur;83
4.2;4. Paradoxe Intersubjektivität: Michael Tomasello und die Vokabulare einer Evolutionstheorie der Intentionalität;87
4.2.1;I. Brückenbauversuche: Von der Natur des Menschen aus;87
4.2.2;II. Philosophische Anthropologie oder G. H. Mead: Brückenbau-Surrogate;92
4.2.3;III. Tomasello und die Infrastruktur der »geteilten« Intentionalität;99
4.2.4;IV. Was heißt also Evolution von Intentionalität?;107
4.2.5;Literatur;112
4.3;5. Unstillbares Begehren nach Identität und Verlust der Repräsentation: Die relationale Psychoanalyse und die Quellen der Individuation;117
4.3.1;I. Die Psychoanalyse der Soziologie: Sublimierung einer Rezeption;120
4.3.2;II. Die Soziologie der Psychoanalyse: Intersubjektivistische Wende;127
4.3.3;III. Aporien der Intersubjektivitätstheorie;133
4.3.4;IV. Interiorisierung und Intransparenz: Ein hermeneutisch-pragmatistischer Zugang;142
4.3.5;V. Metamorphosen des Symbolischen und Ausdifferenzierung des Selbst;150
4.3.6;VI. Soziale Differenzierung und Selbstentfaltung;162
4.3.7;Literatur;164
5;Ausdifferenzierung: Subjektivierung in gesellschaftlichen Übersetzungsverhältnissen;171
5.1;6. Selbstbehauptung – postmoderne Fragmentierung oder Identität von Personen im Zeichen funktionaler Differenzierung?;173
5.1.1;I. Postmoderne Phantasien;173
5.1.2;II. Kritische Theorie der kommunikativen Behauptung eines Selbst;176
5.1.3;III. Objektive und subjektive Individualisierung;180
5.1.4;IV. Polyphrenie und Exklusionsindividualität?;183
5.1.5;V. Kommunikative Selbstbehauptung;191
5.1.6;VI. Multiple Kontexte und Formen der Selbstbehauptung;195
5.1.7;VII. Selbstbehauptung und Respezifikationsfunktion;201
5.1.8;Literatur;205
5.2;7. Wie ist das Bewusstsein am Diskurs beteiligt?;209
5.2.1;I. Cartesianische Introduktionen;209
5.2.2;II. Ein soziologisches Interesse am Diskursbegriff;214
5.2.3;III. Unverträgliche Diskursbegriffe;218
5.2.4;IV. Performativität als tertium comparationis;222
5.2.5;V. Abweichung, Wiederholung oder Spezifikation: Implizites Wissen;225
5.2.6;VI. Diskurs als Instruktion;233
5.2.7;VII. Methodische Folgen;238
5.2.8;Literatur;239
5.3;8. Die Übersetzung der Person: Zum Beitrag des Individuums zur gesellschaftlichen Koordination des Handelns;243
5.3.1;I. Von der normativen Integration der Gesellschaft zur differenzierten Koordination des Handelns;243
5.3.2;II. Die Integration von Handlungen und der Status der Person;251
5.3.3;III. Personen als eigene Integrationseinheiten;260
5.3.4;IV. Differenzierte Personen-Formate;266
5.3.5;V. Personale Übersetzungsverhältnisse;274
5.3.6;Literatur;283
6;Drucknachweise;291


Renn, Joachim
Joachim Renn (Dr. phil.), geb. 1963, ist Professor für Theoriebildung mit dem Schwerpunkt 'Soziale Kohäsion' am Institut für Soziologie der Universität Münster. Der Herausgeber der 'Zeitschrift für theoretische Soziologie' und Autor mehrerer Bücher zu einer übersetzungstheoretischen Soziologie arbeitet an einer pragmatistisch inspirierten Gesellschaftstheorie sowie an der Entwicklung makroanalytischer Methoden der qualitativen Sozialforschung.

Joachim Renn (Dr. phil.), geb. 1963, ist Professor für Theoriebildung mit dem Schwerpunkt 'Soziale Kohäsion' am Institut für Soziologie der WWU Münster. Der Herausgeber der 'Zeitschrift für theoretische Soziologie' und Autor mehrerer Bücher zu einer übersetzungstheoretischen Soziologie arbeitet an einer pragmatistisch inspirierten Gesellschaftstheorie sowie an der Entwicklung makroanalytischer Methoden der qualitativen Sozialforschung.


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