Ranke | Das Recht auf sexuelle Mikrodiversität | Buch | 978-3-658-43038-2 | sack.de

Buch, Deutsch, 487 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 660 g

Reihe: Research

Ranke

Das Recht auf sexuelle Mikrodiversität

Eine soziohistorische Untersuchung
1. Auflage 2023
ISBN: 978-3-658-43038-2
Verlag: Springer

Eine soziohistorische Untersuchung

Buch, Deutsch, 487 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 660 g

Reihe: Research

ISBN: 978-3-658-43038-2
Verlag: Springer


In diesem Buch wird die These vertreten, dass die fortschreitende Beziehung zwischen der als vielfältiges Phänomen verstandenen Sexualität und den Grund- und Menschenrechten die wichtigste strukturelle Bedingung war, die die Schwächung von traditionellen Strukturen ermöglicht hat. Der Band enthält eine Fülle von empirischen Belegen für diese These. Dazu zählt die Identifizierung einer ersten Welle der Entkriminalisierung mikrodiverser Sexualitäten in der Weltgesellschaft nach der Französischen Revolution und den Napoleonischen Kriegen durch die Einführung des Schadensprinzips als Rechtfertigung für die Strafverfolgung. Solange sexuelle Beziehungen zwischen Männern keinen objektiven Schaden verursachten, sollten sie von der Strafverfolgung ausgenommen werden. In dem Band wird auch ausführlich erörtert, wie die Ausweitung der Verfassungsgerichtsbarkeit auf nationaler und supranationaler Ebene nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem Mechanismus zur Förderung der sexuellen Vielfalt wurde, ohnedass das politische System dabei zwangsläufig eine proaktive Rolle einnehmen musste. Dies stellt die zweite und bis heute andauernde Welle der Entkriminalisierung mikrodiverser Sexualitäten in Bezug auf deren Handlungen, Darstellungen und Zustände dar. Über 200 empirische Beispiele der Rechtsprechung aus dem lateinamerikanischen und europäischen Raum illustrieren diesen Wandel.

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Zielgruppe


Research


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Einleitung.- Was ist LGBTI? Wo lässt es sich beobachten? LGBTI-Profile in der kommunikativen Mikrodiversität und ihre Selbstorganisation.- Interaktive und organisierte Kommunikationsfreiheiten. Die Entstehung der LGBTI-Rechtsansprüche als Grund- und Menschenrechte innerhalb der funktionalen Differenzierung.- Die Ausweitung der interaktiven und organisierten Kommunikationsfreiheiten durch LGBTI-Rechtsansprüche als Grund-/Menschenrechte: Verfassungs- und Konventionsgerichtsbarkeit in der Weltgesellschaft.- CODA - Die Differenzierung der Grund- und Menschenrechte und die Selbstorganisation der sexuellen Mikrodiversität.- Quellen.


Felipe Ranke lehrt derzeit an der Universität von Chile und der Universität von Santiago de Chile. Seine Forschungsgebiete beziehen sich auf soziologische Theorie und Rechtssoziologie.



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