Eines der ältesten Frauenklöster Wiens feiert sein 300-jähriges Jubiläum. Am 13. Mai 1717, dem Tag, an dem die nachmalige Kaiserin Maria Theresia geboren wurde, fand die Grundsteinlegung für die großzügige Klosteranlage statt. Gestiftet wurde das Kloster von Kaiserin Amalia Wilhelmina, Gemahlin Kaiser Josephs I. Sie richtete sich in dem prachtvollen Barockbau von Donato Felice Allio ihre Witwenresidenz ein. Die Ordensfrauen des französischen „Ordens von der Heimsuchung Mariens“ werden nach ihrem Gründer, dem hl. Franz von Sales, Salesianerinnen genannt. Der Orden ist kontemplativ und lebt eine strenge Klausur. Die Salesianerinnen gehörten zu einem bedeutsamen adeligen Frauennetzwerk. Das Jubiläumsbuch würdigt die reiche Geschichte und das kostbare kulturelle Erbe der Wiener Salesianerinnen. 16 Autorinnen und Autoren stellen die Stifterin
und ihre Klosterresidenz vor, erörtern die Geschichte und die Bedeutung des Ordens im europäischen Kontext, beleuchten verschiedene Aspekte des klösterlichen Lebens von den Anfängen bis ins 20. Jahrhundert und bieten neue Erkenntnisse zu Baugeschichte und künstlerischer Ausstattung. Zahlreiche farbige Abbildungen geben einen einzigartigen Einblick in das barocke
Kloster und seine Kunstschätze.
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