E-Book, Deutsch, 183 Seiten, Format (B × H): 153 mm x 227 mm
Pausch Demokratie als Revolte
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-8452-6045-7
Verlag: Nomos
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)
Zwischen Alltagsdiktatur und Globalisierung
E-Book, Deutsch, 183 Seiten, Format (B × H): 153 mm x 227 mm
ISBN: 978-3-8452-6045-7
Verlag: Nomos
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)
Die Demokratie ist nicht nur eine Staats-, sondern auch eine Lebensform, die untrennbar mit der Revolte des Individuums verbunden ist. Sie beginnt mit dem Widerstand gegen Zwang und Unterdrückung, gründet auf Zweifel und Dialog und kämpft auf allen Ebenen gegen Ungerechtigkeit und Autoritarismus. Unter Bezugnahme auf das Denken von Albert Camus und Erich Fromm wird in diesem Buch eine Demokratietheorie der Revolte entworfen und an den gegenwärtigen Lebensverhältnissen in Europa geprüft. Dabei zeigen sich trotz aller Errungenschaften der Nachkriegszeit verschiedene Krisenphänomene. Nationalstaatliche Demokratien werden von autoritären Tendenzen und zunehmender sozialer Ungleichheit bedroht. Der Alltag der Menschen ist weiterhin von Diktaturerfahrungen geprägt. Bildungssysteme und Arbeitswelt lassen individuelle Revolten kaum zu, und die globalen Machtverhältnisse weisen keine demokratische Rückbindung auf. Diese Entwicklungen erfordern Demokratisierungsschritte auf allen Ebenen.
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Weitere Infos & Material
1;Cover;1
2; Einleitung;8
2.1; Demokratie als umkämpfter Begriff;10
2.2; Demokratie als Methode und Ideal;11
3; 1 Grundlagen der Demokratie als Revolte;16
3.1; 1.1 Die erste oder existenzielle Revolte;16
3.2; 1.2 Sisyphos, der glückliche Demokrat;19
3.3; 1.3 Die Unabschließbarkeit der Demokratie;21
3.4; 1.4 Die affektive und die rationale Revolte;24
3.5; 1.5 Zweifel und Dialog;28
3.6; 1.6 Vom Solitaire zum Solidaire;30
3.7; 1.7 Die vielen Formen der Revolte;34
3.8; 1.8 Zwischen Freiheitsdrang und Unterwerfung;39
4; 2 Einbettung der Demokratie als Revolte;42
4.1; 2.1 Existenz, Revolte und Gewalt;44
4.2; 2.2 Sozialismus, Revolte und Demokratie;49
4.3; 2.3 Libertärer Anarchismus;54
4.4; 2.4 Revolte, Macht und Wahrheit;56
4.5; 2.5 Revolte und Demokratie als Lebensform;60
4.6; 2.6 Revolte und faire Institutionen;63
4.7; 2.7 Revolte, Öffentlichkeit und Deliberation;67
4.8; FAZIT;70
5; 3 Demokratie als Staats- und Regierungsform;72
5.1; 3.1 Partizipation als Institutionalisierung der Revolte;74
5.2; 3.2 Erwartungen an die nationalstaatliche Demokratie;78
5.3; 3.3 Elitenherrschaft, Populismus und die Grenzen der Demokratie;87
5.4; 3.4 Eine kurze Geschichte der unvollständigen´Demokratisierung;92
5.5; 3.5 Herausforderungen nationalstaatlicher Demokratie;98
5.6; 3.6 Die EU und die supranationale Demokratie;102
5.7; 3.7 Soziale Ungleichheit und Vertrauensverlust;115
5.8; 3.8 Staatliche Unterdrückung: Die Revolte dauert 3 Minuten;123
5.9; FAZIT;126
6; 4 Diktatur im Alltag;128
6.1; 4.1 Beschleunigung und Zeitzwänge: Keine Zeit für Demokratie;129
6.2; 4.2 Der fremdbestimmte Tag – keine Zeit für Revolte;132
6.3; 4.3 Die Freiheitseinschränkungen des Kindes;136
6.4; 4.4 Das diktatorische System Schule;138
6.5; 4.5 Das diktatorische System Unternehmen;142
6.6; 4.6 Unterdrücker und Unterdrückte;145
7; 5 Die Zukunft der Demokratie als Revolte;148
7.1; 5.1 Inklusive oder exklusive Demokratie;148
7.2; 5.2 Die Demokratisierung der nationalstaatlichen Demokratie;150
7.3; 5.3 Die Demokratisierung Europas und der Welt;154
7.4; 5.4 Erziehung zur Revolte und Demokratiebildung;157
7.5; 5.5 Unternehmensdemokratie;161
8; Konklusion: Die tägliche Revolte;168
9; Literatur;170
9.1; Presseartikel;183




