Pathé / Kessler / Lenk | Erinnerungen einer Filmpionierin | Buch | 978-3-7410-0500-8 | sack.de

Buch, Deutsch, 504 Seiten, Format (B × H): 154 mm x 225 mm, Gewicht: 902 g

Pathé / Kessler / Lenk

Erinnerungen einer Filmpionierin

Eine Jugend in Paris und Berlin um 1900

Buch, Deutsch, 504 Seiten, Format (B × H): 154 mm x 225 mm, Gewicht: 902 g

ISBN: 978-3-7410-0500-8
Verlag: Schüren Verlag


Pathé Films - zu Beginn des 20. Jahrhunderts die größte Filmausstattungs- und -produktionsfirma der Welt. Der Name Pathé ist bis heute im Filmgewerbe zu finden.

Gegründet wurde die Firma von den 4 Brüdern Pathé. Suzanne (1890-1982), die Tochter des Jüngsten, Théophile Pathé, blickt auf eine außergewöhnliche Jugend zurück. Mit knapp dreizehn Jahren begleitet die Französin ihre Eltern nach Berlin. Vater Théophile und Mutter Stéphanie sollen dort eine Filiale der Filmfirma Pathé Frères eröffnen. Im Sommer 1905 übernimmt sie mit vierzehn Jahren die Filmvertretung, während ihre Eltern in Paris ein Filmstudio aufbauen.
Die kommentierte Ausgabe ihrer Memoiren zeigt die Sicht eines Teenagers auf ihren Alltag in Paris und Berlin. Ihr Erwachsenenleben in Danzig mit ihrem jüdischen Ehemann Arthur, ihre Flucht vor den Nazis, die Emigration in die USA wird von ihrer Enkelin Nouchka Pathé erzählt.
Das Buch vermittelt einen einzigartigen und dazu weiblichen Blick auf die französische und deutsche Frühzeit der Kinematographie.
In einem zweiten Teil bietet es die erstmals aufgearbeitete Geschichte des vergessenen Filmpioniers Théophile Pathé.
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Weitere Infos & Material


Pathé, Suzanne
Suzanne Pathé (1890-1982), Nichte der Medienindustriellen Charles und Émile Pathé

Kessler, Frank
Frank Kessler ist emeritierter Professor für Mediengeschichte der Universität Utrecht. Zur Zeit ist er einer der beiden Präsidenten von Domitor, der internationalen Gesellschaft zur Erforschung des frühen Kinos. Von 2018 bis 2024 leitete er das von der niederländischen Wissenschaftsorganisation (NWO) geförderte Forschungsprojekt „Projecting Knowledge – The Magic Lantern as a Tool for Mediated Science Communication in the Netherlands, 1880-1940”. Er ist Mitbegründer und Mitherausgeber von KINtop - Jahrbuch zur Erforschung des frühen Films sowie der Reihen KINtop Schriften, KINtop. Studies in Early Cinema. Seit 1992 ist er Redaktionsmitglied der Zeitschrift Montage AV. Seine Forschungsinteressen liegen auf dem Gebiet der audiovisuellen Medien des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, wie auch der Geschichte der Filmtheorie.

Lenk, Sabine
Sabine Lenk ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Medienwissenschaften der Philipps-Universität Marburg, wo sie im Rahmen von “Screen History – Rekonstruktion der Medienverbindung von Projektionskunst und Kinematographie (1880-1930)“, gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (Projektnummer: 501876482) über die Beziehung zwischen Projektionslaterne und Kinematographie forscht. Von 1918 bis 2022 arbeitete sie an der Universität Antwerpen und der Université libre de Bruxelles für das Exzellenz-Wissenschaftsprojekt B-Magic. The magic lantern and its cultural influence as a visual mass medium in Belgium (1830-1940)“, das sie mitverfasste. Sie war für Filmarchive in Belgien, Frankreich, Deutschland, Luxemburg und den Niederlanden tätig. Als Gastdozentin unterrichtet sie Mediengeschichte, Filmrestaurierung und Konservierungsprinzipien. Zusammen mit Frank Kessler und Martin Loiperdinger ist sie Mitbegründerin und Mitherausgeberin von KINtop - Jahrbuch zur Erforschung des frühen Films, KINtop Schriften und KINtop. Studies on Early Cinema.


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