Opaschowski | Die semiglückliche Gesellschaft | Buch | 978-3-8474-2466-6 | sack.de

Buch, Deutsch, 166 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 357 g

Opaschowski

Die semiglückliche Gesellschaft

Das neue Leben der Deutschen auf dem Weg in die Post-Corona-Zeit. Eine repräsentative Studie

Buch, Deutsch, 166 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 357 g

ISBN: 978-3-8474-2466-6
Verlag: Barbara Budrich


Wie sehen die Deutschen angesichts der Corona-Pandemie in die Zukunft? Diese erste repräsentative Studie über das neue Leben der Deutschen vor und während der Corona-Krise zeigt: Viele Menschen wurden ärmer, aber nicht unglücklicher. Ihr Wohlstandsdenken veränderte sich, und Gesundheit wurde so wertvoll wie Geld. Zeitwohlstand und Beziehungsreichtum kamen als neue Lebensqualitäten hinzu, und auch der Staat strahlte soziale Wärme aus. Die Zuversicht wächst also wieder – auch in unsicheren Zeiten. Die repräsentative Deutschlandstudie umfasst den Zeitraum von der Prä-Corona-Zeit im Januar 2020 über die Corona-Krise im März 2020 bis zu den Corona-Lockerungen ab Juli 2020.
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Zielgruppe


Forschende, Lehrende und Studierende in den Sozialwissenschaften; Entscheidungsträger*innen in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik; Bildungssektor

Weitere Infos & Material


VORWORT: Leben in schwieriger Zeit

I. Am Horizont ist Licht in Sicht!
Die Menschen machen das Beste
aus ihrem Leben

1. Ohne Gesundheit geht gar nichts.
Wohlstand fängt mit dem Wohlergehen an

2. Die Zuversicht wächst – trotz Krise.
Vor allem Familien mit Kindern blicken optimistisch in die Zukunft

II. Darauf können wir bauen!
Die stabile Wagenburg in unsicheren Zeiten

1. Die Familie wird wichtigster Lebensinhalt.
Das Zuhausesein im Vertrauten zählt

2. Eine neue Solidarität der Generationen entsteht.
Die Unterstützung bei vielen Krisen

3. Freunde und Nachbarn sind wie eine zweite
Familie.
Verlässliche Wegbegleiter im Leben

4. Helferbörsen im Wohnquartier.
Freiwillige Hilfeleistungen sind gefragt

5. Aus Mitgliedern werden Mitmacher.
Initiativen verdrängen Institutionen

6. Bürger wollen eine bessere Gesellschaft schaffen.
Konturen einer neuen Mitmachgesellschaft

7. Arbeiten zwischen Homeoffice und Netzwerken.
Berufs- und Privatleben nähern sich an

8. Hilf dir selbst, bevor der Staat dir hilft.
Die Anspruchshaltung verändert sich

9. Volksabstimmungen im Trend.
Mehr Macht bei politischen Entscheidungen

10. Der fürsorgende Sozialstaat hat sich bewährt.
Der Staat strahlt soziale Wärme aus

III. Die veränderte Wertehierarchie
der Deutschen.
Die Prioritäten des Lebens wandeln sich

1. Der unaufhaltsame Aufstieg der Ehrlichkeit.
Die Antwort auf Defizite in Wirtschaft und
Gesellschaft

2. Die große Sehnsucht nach Stabilität.
Mehr Sicherheit garantiert mehr Freiheit

3. Vertrauen wird zur neuen Währung.
Der soziale Kitt der Gesellschaft

4. Selbstständigkeit ist das wichtigste Erziehungsziel.
Lebensunternehmertum gilt als Leitbild

5. Die Wiederentdeckung des Wir-Gefühls.
Vom Auseinanderdriften zum Zusammenhalten

6. Zeit ist so wertvoll wie Geld.
Mehr Zeitwohlstand durch Entschleunigung

7. Umweltverhalten muss zur Herzenssache werden.
Auf Verbote kann dann weitgehend verzichtet
werden

8. Medien werden zu Erziehern.
Mehr Einfluss als Schule und Elternhaus

9. Mehr teilen als besitzen.
Das Eigentumsdenken verändert sich

10. Besser leben statt mehr haben.
Ein grundlegender Einstellungswandel zeichnet
sich ab

IV. Rettet das gute Leben!
Wann, wenn nicht jetzt

1. Schluss mit schlechter Stimmung.
Überwiegend negative Nachrichten
erzeugenZukunftsangst

2. „Ich reise – also bin ich!“
Reisen bleibt die populärste Form von Glück

3. Mit neuer Zuversicht in die Zukunft.
Die Rettung für Rückschläge

4. Besonnenheit statt Betriebsamkeit.
Kühler Kopf in Krisenzeiten

V. „Wir sind semiglücklich!“
Das neue Leben auf dem Weg in die
Post-Corona-Zeit

1. „Glückauf“: Es geht aufwärts.
Leben in der semiglücklichen Gesellschaft

2. Wunsch nach mehr Optimismus in unserer Gesellschaft.
Sehnsucht nach optimistischerer Stimmung im Land

3. Rezession sorgt jeden zweiten Deutschen nicht.
Aber Bevölkerung bleibt wirtschaftlich gespalten

4. „Ich vermisse nichts!“
Bescheidener werden als neue Glücksformel

5. Sinn. Besinnung. Besonnenheit.
Corona-Krise löst Nachdenklichkeit aus

6. Die Politiker schaffen es!
Hohe Zufriedenheit mit dem Krisenmanagement der Regierung

7. Politik muss Jugend Mut zur Zukunft machen.
Weitsichtige Lösungsansätze gefragt

VI. Anhang

1. „Hilf dir selbst – bevor der Staat dir hilft!“
(M)ein Leben in Krisenzeiten

2. Zukunftshaus Deutschland.
Die semiglückliche Gesellschaft

3. Quellen und Belege

4. Register


Prof. Dr. Horst Opaschowski,
Opaschowski Institut für Zukunftsforschung, Hamburg


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