Novalis / Samuel / Mähl | Das Allgemeine Brouillon | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, Band 450, 220 Seiten

Reihe: Philosophische Bibliothek

Novalis / Samuel / Mähl Das Allgemeine Brouillon

Materialien zur Enzyklopädistik 1798/99

E-Book, Deutsch, Band 450, 220 Seiten

Reihe: Philosophische Bibliothek

ISBN: 978-3-7873-2985-4
Verlag: Felix Meiner
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Novalis überlieferte in den Aufzeichnungen des Allgemeinen Brouillon von 1798/1799 das strikte philosophische Programm der deutschen Romantik: die Aufgabe der Wiederherstellung der Einheit des Wissens. Die in loser Folge aufgeteilten Notizen, Skizzen und Diskurse gelten als Schlüsseltexte für das Verständnis der Zeit.
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Weitere Infos & Material


1;Cover;1
2;Inhaltsverzeichnis;7
3;Vorbemerkung;9
4;Einleitung. Von Hans-Joachim Mähl;11
4.1;1. Zur Neuordnung und Datierung;13
4.2;2. Zur Textgestaltung;29
4.3;3. Zu den Lektürenachweisen;31
4.4;4. Zum Enzyklopädie-Projekt;41
5;NOVALIS (Friedrich von Hardenberg) - Das Allgemeine Brouillon;47
5.1;Erste Gruppe (Nr. 1-444): Aufzeichnungen vom September bis Oktober 1798;48
5.2;Zweite Gruppe (Nr. 445-692): Aufzeichnungen vom Oktober bis November 1798;132
5.3;Dritte Gruppe (Nr. 693-930): Aufzeichnungen vom November bis 10./11. Dezember 1798;207
5.4;Vierte Gruppe (Nr. 931-1151): Aufzeichnungen vom Dezember 1798 bis Anfang März 1799;254
5.5;Anhang: Exzerpte (L. Tieck und Fr. Schlegel);284
6;Literaturverzeichnis;285
6.1;1. Werkausgaben Novalis;286
6.2;2. Quellenbibliographie;286


Novalis
Novalis wird als Friedrich Freiherr von Hardenberg 1772 auf Schloß Oberwiederstett geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaft wird Hardenberg nicht wie erwartet in den Staatsdienst übernommen, und beginnt 1797 ein zweites Studium an der Bergakademie in Freiberg. 1799 nimmt er die Tätigkeit in der Salinenverwaltung in Weißenfels auf.
Die intensive Auseinandersetzung mit der Philosophie und Literatur seiner Zeit sowie Begegnungen mit Schiller, Jean Paul und Goethe befördern sein Interesse an der Poesie und werden zum Ausgangspunkt seiner literarisch-philosophischen Produktion. 1798 erscheinen die ersten Fragmente mit dem Titel Blüthenstaub unter der erstmaligen Verwendung des Namens „Novalis“ in der Zeitschrift Athenaeum der Frühromantiker Friedrich und August Wilhelm Schlegel.
Seine zunehmende Kränklichkeit führt Novalis zur intensiveren Beschäftigung mit der Religion: Die Geistlichen Lieder, erstmals veröffentlicht im „Musenalmanach auf das Jahr 1802“, werden Novalis' populärstes Werk. Sein unvollendet gebliebener Roman Heinrich von Ofterdingen gilt als Schlüsselwerk der Frühromantik.
Der Versuch, eine Enzyklopädie sämtlicher Wissenschaften und Künste in einer Einheit des Wissens zusammenzustellen, zeichnet sich im Allgemeinen Brouillon ab. Die Sammlung bildet einen Höhepunkt frühromantischen Synthesestrebens auf dem Gebiet der Erkenntnis.
Novalis stirbt 1801 in Weißenfels an der Schwindsucht.

Novalis wird als Friedrich Freiherr von Hardenberg 1772 auf Schloß Oberwiederstett geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaft wird Hardenberg nicht wie erwartet in den Staatsdienst übernommen, und beginnt 1797 ein zweites Studium an der Bergakademie in Freiberg. 1799 nimmt er die Tätigkeit in der Salinenverwaltung in Weißenfels auf. Die intensive Auseinandersetzung mit der Philosophie und Literatur seiner Zeit sowie Begegnungen mit Schiller, Jean Paul und Goethe befördern sein Interesse an der Poesie und werden zum Ausgangspunkt seiner literarisch-philosophischen Produktion. 1798 erscheinen die ersten Fragmente mit dem Titel Blüthenstaub unter der erstmaligen Verwendung des Namens "Novalis" in der Zeitschrift Athenaeum der Frühromantiker Friedrich und August Wilhelm Schlegel. Seine zunehmende Kränklichkeit führt Novalis zur intensiveren Beschäftigung mit der Religion: Die Geistlichen Lieder, erstmals veröffentlicht im "Musenalmanach auf das Jahr 1802", werden Novalis' populärstes Werk. Sein unvollendet gebliebener Roman Heinrich von Ofterdingen gilt als Schlüsselwerk der Frühromantik. Der Versuch, eine Enzyklopädie sämtlicher Wissenschaften und Künste in einer Einheit des Wissens zusammenzustellen, zeichnet sich im Allgemeinen Brouillon ab. Die Sammlung bildet einen Höhepunkt frühromantischen Synthesestrebens auf dem Gebiet der Erkenntnis. Novalis stirbt 1801 in Weißenfels an der Schwindsucht.


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