Buch, Deutsch, 112 Seiten, KART, Format (B × H): 215 mm x 302 mm, Gewicht: 680 g
Buch, Deutsch, 112 Seiten, KART, Format (B × H): 215 mm x 302 mm, Gewicht: 680 g
ISBN: 978-3-85161-008-6
Verlag: Phoibos
„Friede“ ist ein prekärer Begriff und ein prekärer Zustand. In Frieden zu leben ist ein menschliches Grundbedürfnis. Aber was ist Friede? (Nur) Absenz von Krieg? Leben wir – in Mitteleuropa im frühen 21. Jahrhundert – im Frieden? Wie kann man Frieden schließen, Frieden sichern? Ständig hören wir von (geplanten und gescheiterten) „Friedensoffensiven“ (!) und Friedensabkommen. Friedensstabilisierung ist ein Lieblingswort der Politik. Die Suche und die Sehnsucht nach Frieden sind allgegenwärtig.
Die Ringvorlesung versuchte, Äußerungen zum Frieden und Auswirkungen von Frieden nachzugehen, schwerpunktmäßig in der ferneren Vergangenheit. Wir haben reiche historische und archäologische Quellen zu Kriegen – was wissen wir vom Frieden? Was können wir über die Konzeption von Frieden, über Friedenssehnsucht und Friedensgenuss sagen? Wie ist es zu interpretieren, wenn wir Zeugnisse zu Krieg, Sieg, Unterwerfung, Feinden etc. haben, aber keine zu Friedenssituationen, Friedensstrategien und Friedenssicherung? Was können wir aus Vergleichen von friedlichen zu kriegerischen Zeiten über das Leben in Frieden erschließen? Was sagt uns die Thematisierung von Krieg (bzw. Kriegern) und Sieg (bzw. Siegern) in schriftlichen und bildlichen Zeugnissen über die Werte der jeweiligen Gesellschaft?
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Geschichtliche Themen Kultur- und Ideengeschichte
- Interdisziplinäres Wissenschaften Wissenschaften Interdisziplinär Friedens- und Konfliktforschung
- Sozialwissenschaften Politikwissenschaft Internationale Beziehungen Konflikt- und Friedensforschung, Rüstungskontrolle, Abrüstung
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Alte Geschichte & Archäologie