Merkt / Nicklas | 1. Petrus | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, 252 Seiten

Reihe: Novum Testamentum Patristicum

Merkt / Nicklas 1. Petrus

Teilband 1

E-Book, Deutsch, 252 Seiten

Reihe: Novum Testamentum Patristicum

ISBN: 978-3-647-53974-4
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection



Welche Rolle hat der Erste Petrusbrief im antiken Christentum gespielt? Wie und in welchen Kontexten wurden seine einzelnen Verse rezipiert? Solche Fragen beantwortet der vorliegende Band.Der Erste Petrusbrief nimmt in der Patristik eine führende Stellung unter den so genannten Katholischen Briefen ein. Schon Irenäus und Tertullian zählen ihn zu den offiziellen kirchlichen Schriften. Klemens von Alexandrien und Didymus der Blinde widmen ihm Kommentare. Allerdings ist die Überlieferung in Kommentarform zum Ersten Petrusbrief spärlich, so dass das Gros der patristischen Auslegungen aus verstreuten Rezeptionen in der übrigen antiken christlichen Literatur zusammengetragen werden muss.Andreas Merkt stellt Vers für Vers diese Rezeptionen in ihren jeweiligen Kontexten dar. Es wird damit erstmals ein umfassender historisch-kritischer Kommentar der Rezeptionen des Ersten Petrusbriefes in der antiken christlichen Literatur geboten.
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1;Cover;1
2;Title Page;4
3;Copyright;5
4;Table of Contents;6
5;Body;12
6;Vorwort;12
7;Einleitung;16
7.1;1. Der Erste Petrusbrief und der „Kanon“ der Katholischen Briefe;16
7.1.1;1.1 Die Anfänge des Corpus der Katholischen Briefe bis etwa 300;17
7.1.2;1.2 Die Durchsetzung des Siebenercorpus ab dem vierten Jahrhundert;21
7.1.3;1.3 Unterschiede in der Reihenfolge;23
7.1.4;1.4 Der syrische Sonderfall;24
7.1.5;1.5 Der Ort der Katholischen Briefe im Neuen Testament;26
7.1.6;1.6 Die Bezeichnung „katholisch“ und die Siebenzahl;27
7.1.7;1.7 Die gemeinsame theologische Tendenz der Katholischen Briefe
nach Augustinus;30
7.1.8;1.8 Resümee;32
7.2;2. Der Erste Petrusbrief in den Handschriften;32
7.2.1;2.1 Gliederungen;33
7.2.2;2.2 Zusammenstellungen mit anderen Texten;34
7.3;3. Der Erste Petrusbrief in den antiken Liturgien;37
7.3.1;3.1 Jerusalem sowie die armenische und georgische Tradition;38
7.3.2;3.2 Koptische Traditionen;39
7.3.3;3.3 Byzantinische Tradition;39
7.3.4;3.4 Syrische Traditionen;40
7.3.5;3.5 Lateinische Traditionen;41
7.3.5.1;3.5.1 Augustinus und die afrikanische Liturgie;41
7.3.5.2;3.5.2 Rom;42
7.3.5.3;3.5.3 Die hispanische und gallikanische Tradition;44
7.3.6;3.6 Ein aufschlussreicher Sonderfall: Die agrypnia;45
7.3.7;3.7 Resümee zum liturgischen Gebrauch;46
7.4;4. Rezeptions- und Auslegungsgeschichte von 1 Pt: Überblick;47
7.4.1;4.1 Rezeption im zweiten Jahrhundert;47
7.4.2;4.2 Die Kommentare zu 1 Pt;50
8;Der erste Brief des Petrus;56
8.1;Überschrift, Anschrift und Gruß (1 Pt 1,1–2);58
8.1.1;Inscriptio (bzw. Subscriptio);58
8.1.2;1 Pt 1,1: Anschrift;58
8.1.2.1;1. Petrus als Missionar in Kleinasien;59
8.1.2.2;2. Die Adressaten;60
8.1.2.2.1;2.1 Die historischen Adressaten: Judenchristen;60
8.1.2.2.2;2.2 Die zeitlosen Adressaten: Die Pilger auf Erden;61
8.1.2.3;3. Polemisch kontroverstheologischer Gebrauch;63
8.1.2.3.1;3.1 Im Ketzertaufstreit;63
8.1.2.3.2;3.2 Im Donatistenstreit;63
8.1.3;1 Pt 1,2: Gruß;64
8.1.3.1;1. Vorauswissen;64
8.1.3.2;2. Heiligung des Geistes;66
8.1.3.3;3. Art und Voraussetzung des Gehorsams;67
8.1.3.4;4. Besprengung mit Blut;67
8.1.3.5;5. Die Grußformel;68
8.1.3.5.1;5.1 Gnade und wachsender Friede;68
8.1.3.5.2;5.2 Trinitätstheologische Überlegungen;70
8.1.4;Resümee zum Präskript (1,1–2);71
8.2;Das Ziel des Glaubens (1 Pt 1,3–12);72
8.2.1;1 Pt 1,3–5: Wiedergeboren zu einer lebendigen Hoffnung;72
8.2.1.1;1. Preis und Segen;73
8.2.1.2;2. Wiedergeburt;74
8.2.1.2.1;2.1. Wiedergeburt – nicht Reinkarnation;74
8.2.1.2.2;2.2. Wiedergeburt und Auferstehung Christi;74
8.2.1.3;3. Lebendige Hoffnung;75
8.2.1.4;4. Das unzerstörbare Erbe im Himmel;76
8.2.1.5;5. Die Kraft Gottes;78
8.2.1.6;6. Schriftbeweise;79
8.2.1.6.1;6.1 Christologie und Trinitätstheologie;79
8.2.1.6.2;6.2 Kindertaufe und Pelagianismus;80
8.2.1.6.3;6.3 Wert der Jungfräulichkeit;80
8.2.2;1 Pt 1,5b–9: Jubel trotz Prüfungen;81
8.2.2.1;1. Eine „gnostisierende“ Deutung;81
8.2.2.2;2. Trost im Leiden;82
8.2.2.3;3. Die Art des Leidens;83
8.2.2.4;4. Der Sinn des Leidens;84
8.2.2.5;5. Das Bild vom Gold im Feuer;85
8.2.2.6;6. Anthropologische Überlegungen zum Heil der Seele;87
8.2.3;1 Pt 1,10–12: Das Suchen der Propheten und das Begehren der Engel;89
8.2.3.1;1. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Heils;90
8.2.3.1.1;1.1 Ist bereits eingetreten, was die Propheten vorausgesagt haben
und Engel zu sehen begehren?;90
8.2.3.1.2;1.2 Sind Heil und Vollkommenheit für die Gerechten des Alten Bundes
geringer als für die späteren?;91
8.2.3.2;2. Der Geist Christi;93
8.2.3.2.1;2.1 Das Wesen des Heiligen Geistes und sein Verhältnis zu Vater und Sohn;93
8.2.3.2.2;2.2 Das Wirken des Geistes: Zum Verhältnis von Natur und Gnade
bei der Erkenntnis des Göttlichen;95
8.2.3.3;3. Offenbarung und Glaube als dialogisches und unendliches Geschehen;97
8.2.3.4;4. Suchen und Forschen;97
8.2.3.5;5. Zeit sowie Art und Weise von Leiden und Herrlichkeiten;98
8.2.3.6;6. Das Begehren der Engel;99
8.2.4;Resümee zu 1 Pt 1,3–12;103
8.3;Der Weg zum Glauben, Wiedergeburt
und neuer Lebenswandel (1 Pt 1,13–2,3);104
8.3.1;1 Pt 1,13–16: Aufforderung zu einem veränderten Leben;104
8.3.1.1;1. Die Hüften des Geistes umgürten (V.13);105
8.3.1.2;2. Gnade und Gehorsam (V.13–14);106
8.3.1.3;3. Heiligkeit Gottes und der Menschen (V.15–16);107
8.3.1.4;4. Gegen Gnostiker und Manichäer;108
8.3.2;1 Pt 1,17–21: Der Loskauf vom alten Lebenswandel und
der Glaube an Gott durch Christus;108
8.3.2.1;1. Der Vater und Richter und das ihm entsprechende
gottesfürchtige Leben (V.17);110
8.3.2.1.1;1.1 Vater;110
8.3.2.1.2;1.2 Ein gottesfürchtiges Leben in der Zeit der Fremdheit;111
8.3.2.2;2. Der sinnlose, von den Vätern überlieferte Lebenswandel;112
8.3.2.3;3. Der Freikauf;113
8.3.2.3.1;3.1 Der rechtlich-soziale Vorstellungshintergrund:
Gefangenschaft und Sklaverei;113
8.3.2.3.2;3.2 Die Überlistung des Satan:
Zur dramatischen Ausgestaltung des Loskaufmotivs;115
8.3.2.3.3;3.3 Der Kauf mit dem Blutgeld des Judas als Allegorie der Erlösung;116
8.3.2.4;4. Das kostbare Blut Christi;117
8.3.2.4.1;4.1 Eine liturgische Formel?;117
8.3.2.4.2;4.2 Der Kaufgegenstand: Die Seelen der Menschen;118
8.3.2.4.3;4.3 Das Blut des Lammes: Zum Opfermotiv;119
8.3.2.4.4;4.4 Christologische Auslegungen des Blutes;121
8.3.2.5;5. Die „Schulden“ des freigekauften Menschen:
Zur paränetischen Verwendung von V.18–19;121
8.3.2.6;6. Vorausgewusst und offenbart für euch (V.20);124
8.3.2.6.1;6.1 Vorausgewusst vor der Erschaffung der Welt;124
8.3.2.6.2;6.2 Für euch offenbart am Ende der Zeiten;124
8.3.2.6.3;6.3 Die lateinische Glosse vor V.20;125
8.3.2.7;7. Der Glaube an die Auferstehung (V.21);125
8.3.3;1 Pt 1,22–25: Reinigung der Seele für die Liebe und
Wiedergeburt aus Gottes Wort;127
8.3.3.1;1. Das Verhältnis des Gehorsams zur Reinigung (V.22);127
8.3.3.2;2. Die Reinigung (V.22);128
8.3.3.3;3. Liebe (V.22);130
8.3.3.4;4. Wiedergeburt (V.23);130
8.3.3.5;5. Gottes lebendiges und in Ewigkeit bleibendes Wort (V.23 und 25);133
8.3.3.6;6. Paränetische, konsolatorische und polemische Verwendung
des Jesajazitats (V.24–25);135
8.3.4;1 Pt 2,1–3: Mahnung zum neuen Leben;137
8.3.4.1;1. Die Adressaten: Neugetaufte, Büßer und/oder Halbchristen;137
8.3.4.2;2. Die Weisungen von V.1;139
8.3.4.3;3. Milch für Neugeborene;140
8.3.4.3.1;3.1 Die Milchmetapher;140
8.3.4.3.2;3.2 Neugeborene;144
8.3.4.3.3;3.3 Christologische Verwendung von V.2;147
8.3.4.4;4. Das Psalmzitat in V.3;147
8.3.5;Resümee zu 1 Pt 1,13–2,3;149
8.4;Geistiges Haus, heilige Priesterschaft,
Gottes eigenes Volk (1 Pt 2,4–10);150
8.4.1;1. Abgrenzung und Einbettung;151
8.4.1.1;2. Der innere Zusammenhang;151
8.4.1.2;3. Übersetzungs- und Verständnisprobleme;152
8.4.1.3;4. Liturgische Verwendung;153
8.4.1.4;5. Intertextuelle Verknüpfungen;155
8.4.1.5;1. Stein und Haus;158
8.4.1.5.1;1.1 Die Kirche als geistiges Haus;158
8.4.1.5.1.1;1.1.1 Christus als Grund und Gründer;158
8.4.1.5.1.2;1.1.2 Die Apostel und Propheten als Fundament;160
8.4.1.5.1.3;1.1.3 Das harmonische Gefüge der lebendigen Steine;160
8.4.1.5.2;1.2 Die Kirche und die Juden;161
8.4.1.5.2.1;1.2.1 Ein Eckstein zweier Wände: Die eine Kirche aus Heiden und Juden;161
8.4.1.5.2.2;1.2.2 Die Bauleute, die den Eckstein verworfen haben;162
8.4.1.5.3;1.3 Variationen der Hausmetapher;163
8.4.1.5.3.1;1.3.1 Das eine Haus und die vielen Häuser:
Ortskirche und Universalkirche;163
8.4.1.5.3.2;1.3.2 Der Einzelne als geistiges Haus;164
8.4.1.5.3.3;1.3.3 Der Unterschied zu den heidnischen Tempeln;165
8.4.1.5.3.4;1.3.4 Ein Haus für Menschen und Engel:
Himmlische und irdische Kirche;166
8.4.1.5.3.5;1.3.5 Die Unabgeschlossenheit des Hausbaus;167
8.4.1.5.3.6;1.3.6 Die monastische Gemeinschaft als geistiges Haus;168
8.4.1.5.4;1.4 Das Bild des Anstoßens;169
8.4.1.5.4.1;1.4.1 Christus, christliche Lehren und das Christentum
als Stein des Anstoßes;169
8.4.1.5.4.2;1.4.2 „Anstößige“ Schriftstellen;169
8.4.1.5.4.3;1.4.3 Verbindung mit Lichtmetaphorik;170
8.4.1.6;2. Priesterschaft (V.9) und geistige Opfer (V.5);170
8.4.1.6.1;2.1 Das Priestertum des neuen und des alten Bundes;171
8.4.1.6.1.1;2.1.1 Aaron und seine Söhne als Präfigurationen;172
8.4.1.6.1.2;2.1.2 Die geistigen Opfer des Neuen Bundes;174
8.4.1.6.2;2.2 Das Verhältnis zum Priestertum Christi;179
8.4.1.6.2.1;2.2.1 Differenz und Zusammenhang: Melchisedek- und Aaron-Typologie;179
8.4.1.6.2.2;2.2.2 Priesterschaft durch Inkorporation in den einen Priester;181
8.4.1.6.2.3;2.2.3 Christologische und trinitätstheologische Klärungen;182
8.4.1.6.3;2.3 Der primäre Vergleichspunkt: die Nichtchristen,
nicht die Amtspriester;184
8.4.1.6.3.1;2.3.1 Die besondere Würde der Christen im Unterschied
zu den Nichtchristen;185
8.4.1.6.3.2;2.3.2 Gleichheit und Differenz unter den Christen:
Gemeinsames und besonderes Priestertum;187
8.4.1.6.4;2.4 Individuelle oder kollektiv-korporative Kategorie?;193
8.4.1.7;3. Königtum (V.9);195
8.4.1.8;4. Volk (V.9–10);198
8.4.1.8.1;4.1 Das alte und das neue Volk;198
8.4.1.8.2;4.2 Erwerb, Adoption und Eigentum des Volkes;200
8.4.2;Resümee zu 1 Pt 2,4–10;202
8.5;Zwischenfazit: Der erste Petrusbrief
in der patristischen Literatur;205
9;Literatur;210
9.1;Quellen und Übersetzungen;210
9.1.1;Bibel, speziell 1 Petrus (mit textgeschichtlichen Studien);210
9.1.1.1;Griechisch;210
9.1.1.2;Lateinisch;210
9.1.1.3;Koptisch;210
9.1.1.4;Syrisch;211
9.1.1.5;Armenisch;211
9.1.1.6;Antike nichtchristliche Autoren und Schriften;211
9.1.1.7;Antike und mittelalterliche christliche Autoren und Schriften;211
9.1.2;Sekundärliteratur;224
10;Register ;240
10.1;Bibelstellen;240
10.2;Antike griechische und römische Autoren;245
10.3;Frühjüdische Autoren;245
10.4;Antike christliche Autoren und Schriften;245
10.5;Moderne Autoren ;249
10.6;Sachregister;253


Merkt, Andreas
Dr. theol. Andreas Merkt ist Professor für Historische Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Regensburg und Mitherausgeber der Reihe Novum Testamentum Patristicum.

Nicklas, Tobias
Dr. theol. Tobias Nicklas ist Professor für Exegese und Hermeneutik des Neuen Testaments an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Regensburg.


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