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Lutz Verständlichkeitsforschung transdisziplinär

Plädoyer für eine anwenderfreundliche Wissensgesellschaft

E-Book, Deutsch, 406 Seiten

Reihe: Kommunikation im Fokus - Arbeiten zur Angewandten Linguistik.

ISBN: 978-3-8470-0453-0
Verlag: V&R unipress
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection



Die verständliche Gestaltung von Fachtexten wird in der globalisierten Wissensgesellschaft immer wichtiger, beispielsweise in Prozessbeschreibungen, Pflichtenheften, Formularen und Protokollen. Die Verständlichkeitsforschung kann dabei durch die Zusammenarbeit von Linguistik, Kognitionswissenschaft und neuen Disziplinen wie Information Design und Usability Engineering einen integrativen Beitrag leisten. Diese unterschiedlichen Forschungsstränge werden hier detailliert dargestellt und in einem Rahmenmodell der Textverständlichkeit zusammengeführt. Der Autor legt besonderen Wert auf die Anwendbarkeit des Modells für Berufspraktiker. Den Abschluss des Bandes bilden drei umfangreiche Fallbeispiele zu Anwendungsgebieten: Verständliche Rechtstexte, Technische Kommunikation und Softwareentwicklung.
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1;Title Page;3
2;Copyright;4
3;Table of Contents;7
4;Body;11
5;1 Vorwort;11
6;2 Einleitung;15
7;3 Wissensgesellschaft und der Bedarf nach verständlicher Kommunikation;23
8;4 Transdisziplinarität als Leitprinzip;33
8.1;4.1 Zur Definition von Transdisziplinarität;33
8.2;4.2 Zur Diskussion in der Angewandten Linguistik;39
8.3;4.3 Programmatische Konsequenzen für die angewandte Verständlichkeitsforschung;43
9;5 Verständlichkeitsforschung in der Linguistik und darüber hinaus;49
9.1;5.1 Historische Wurzeln;49
9.2;5.2 Typische Spannungsfelder;53
9.2.1;5.2.1 Komplexität vs. Kompliziertheit;53
9.2.2;5.2.2 Überforderung vs. Unterforderung;61
9.2.3;5.2.3 Plausibilität vs. empirische Forschungsergebnisse;64
9.2.4;5.2.4 Präskriptiv vs. deskriptiv;66
9.3;5.3 Readability-orientierte Ansätze;71
9.3.1;5.3.1 Der klassische Readability-Ansatz;72
9.3.2;5.3.2 Elektronische Lösungen und Ratgeber;79
9.3.3;5.3.3 Beispiel: Quantitative Analyse von Patienteninformation;81
9.3.4;5.3.4 Readability-Forschung: Ein Resümee;82
9.4;5.4 Das „Hamburger Modell”;83
9.4.1;5.4.1 Beschreibung des Modells;85
9.4.2;5.4.2 Zur Rezeption und Kritik des Modells;92
9.4.3;5.4.3 Erfahrungen in der praktischen Anwendung;99
9.5;5.5 Kognitionswissenschaftliche Grundlagen;102
9.5.1;5.5.1 Kognitiver Konstruktivismus, Top-down- und Bottom-up-Ansatz;103
9.5.2;5.5.2 Gedächtnispsychologische Aspekte;107
9.5.3;5.5.3 Leichte vs. anstrengende Verarbeitung (fluency);110
9.5.4;5.5.4 Situated cognition, embodied cognition;113
9.5.5;5.5.5 Pragmatische Aspekte und die Rolle von Emotionen;116
9.5.6;5.5.6 Methodologische Herausforderungen;118
9.6;5.6 Linguistische Forschungsstränge und Hintergründe;125
9.6.1;5.6.1 Rhetorik und Stilistik;126
9.6.2;5.6.2 Sprechakttheorie;131
9.6.3;5.6.3 Funktionale Satzperspektive;134
9.6.4;5.6.4 Textlinguistik;138
9.6.5;5.6.5 Textsorten und Fachsprachen;143
9.6.6;5.6.6 Terminologielehre;148
9.6.7;5.6.7 Kontrollierte Sprachen;153
9.6.8;5.6.8 English as a Lingua Franca;162
9.6.9;5.6.9 Plain Language und Leichte Sprachen;171
9.6.10;5.6.10 Schreiben im Beruf;177
9.6.11;5.6.11 Multimodalität;182
9.7;5.7 Modellierungen der Textverständlichkeit aus linguistischer Perspektive;188
9.7.1;5.7.1 Der kommunikative Rahmen der Verständlichkeitsforschung (Heringer);188
9.7.2;5.7.2 Das CCC–Modell (Renkema) und Checklisten zur Textevaluation;191
9.7.3;5.7.3 Ein Minimalmodell auf dem Weg zur Anwendbarkeit (Sauer);194
9.7.4;5.7.4 Das Karlsruher Modell (Göpferich);197
9.7.5;5.7.5 Resümee: Language Awareness als zentrales Anliegen;202
9.8;5.8 Breitere Ansätze: Information Design, Wissenskommunikation und Multimedia Learning;205
9.8.1;5.8.1 Information Design;205
9.8.2;5.8.2 Wissenskommunikation;212
9.8.3;5.8.3 Multimedia Learning;216
9.9;5.9 Neue Methoden: Usability Engineering;220
9.9.1;5.9.1 Die User im Zentrum des Interesses;221
9.9.2;5.9.2 Wichtige Konzepte und Begriffe;223
9.9.3;5.9.3 Methoden im Usability Engineering;226
9.9.4;5.9.4 Linguistische Aspekte;230
10;6 Zusammenfassung: Prinzipien der Textverständlichkeit;235
10.1;6.1 Noch ein Modell?;235
10.2;6.2 Randbedingungen und Gestaltungsoptionen;238
10.2.1;6.2.1 Kommunikative Ziele;239
10.2.2;6.2.2 Situation;239
10.2.3;6.2.3 Modus und Medium;240
10.2.4;6.2.4 Textsorte;241
10.2.5;6.2.5 Fachsprache & Terminologie;241
10.2.6;6.2.6 Sprachkompetenz;242
10.2.7;6.2.7 Vorwissen & Kognition;243
10.3;6.3 Dimensionen der Verständlichkeit;243
10.3.1;6.3.1 Komplexität;244
10.3.2;6.3.2 Kompliziertheit;245
10.3.3;6.3.3 Kürze;247
10.3.4;6.3.4 Gliederung;248
10.3.5;6.3.5 Deutlichkeit;251
10.3.6;6.3.6 Motivation;253
10.3.7;6.3.7 Usability;255
10.3.8;6.3.8 Korrektheit;257
10.4;6.4 Umsetzung in Form partizipativer Projekte;257
11;7 Themenbereich „verständliche Rechtstexte”;263
11.1;7.1 Die Kommission zur Vorbereitung der Neuerlassung der Sozialversicherungsgesetze;264
11.2;7.2 Fallbeispiel: Leitfaden zur sprachlichen Gestaltung der Sozialversicherungsgesetze;267
11.2.1;7.2.1 Zusammenfassung wichtiger Prinzipien zur verständlichen sprachlichen Gestaltung des ASVG;267
11.2.2;7.2.2 Möglichkeiten und Grenzen der Verständlichmachung von Gesetzestexten;268
11.2.3;7.2.3 Wortwahl und Begriffsbestimmungen;279
11.2.4;7.2.4 Satzbau;287
11.2.5;7.2.5 Aufbau von Absätzen und Paragraphen;296
11.2.6;7.2.6 Gliederung größerer Einheiten;303
11.2.7;7.2.7 Orientierende Hilfsmittel;304
11.2.8;7.2.8 „Flankierende technische Maßnahmen” bei der Texterstellung;306
11.2.9;7.2.9 Abschließender Exkurs: Zur Problematik geschlechtsneutraler Ausdrucksweise;307
11.3;7.3 Verständliche Rechtssprache: ein Resümee;308
12;8 Themenbereich „Technische Kommunikation”;321
12.1;8.1 Verständlich Texten als Schlüsselkompetenz;321
12.2;8.2 Beispiel Formulare: von der Wiege bis zur Bahre;323
12.3;8.3 Beispiel Prozessorientierung und Dokumententemplates;330
12.4;8.4 Resümee;338
13;9 Themenbereich „Soft Side of Software”;339
13.1;9.1 Am Anfang: Requirements Engineering & das Pflichtenheft als Brückendokument;340
13.2;9.2 Dazwischen: Reviewtechniken & Fehlerursachenanalysen;353
13.3;9.3 Am Ende: Lessons Learned & wie das Wissen ins Unternehmen zurückkommen kann;359
13.4;9.4 Der Prozess: Softwareentwicklungsmethodik;364
13.5;9.5 Resümee;370
14;10 Abschluss und Ausblick;373
15;11 Literaturverzeichnis;377
16;12 Sachregister;401


Lutz, Benedikt
Dr. Benedikt Lutz hat Linguistik studiert und war lange in der Software-Industrie tätig. Er arbeitet jetzt an der Donau-Universität Krems im Wissensmanagement.


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