E-Book, Deutsch, 530 Seiten, Gewicht: 10 g
Reihe: ISSN
Untersuchungen zur Sprache als dynamischer Gestalt
E-Book, Deutsch, 530 Seiten, Gewicht: 10 g
Reihe: ISSN
ISBN: 978-3-484-97124-0
Verlag: M. Niemeyer
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)
Auf einen Einleitungsteil, dessen Beiträge methodologische Explorationen zu Oberfläche und Performanz anbieten, folgen drei thematisch bestimmte Teile. Der erste Hauptteil versammelt Beiträge, die Oberfläche und Performanz unter dem Aspekt der Ordnung untersuchen. In einem zweiten Block geht es um Verständigung als eine für den Begriff der Sprache wesentliche Qualität von Kommunikation und im dritten Teil stehen die Konzepte von Medialität und Medium im Zentrum.
In wissenschaftstheoretischer Hinsicht schließt der aus einer Tagung auf dem Monte Verità (Schweiz) hervorgegangene Sammelband an eine frühere Tagung und den zugehörigen Sammelband an (Linke/Ortner/Portmann: Sprache und mehr. Ansichten einer Linguistik der sprachlichen Praxis. Tübingen 2003). Der jetzt vorliegende Band führt die Selbstverständigungsdiskussion zum Gegenstand der Sprachwissenschaft weiter und zeigt das Innovationspotential einer Linguistik auf, welche sich an der Materialität sprachlicher Oberflächen orientiert und welche Dynamik und den kommunikativen Mehrwert sprachlicher Performanz explizit zu ihrem Objekt macht.
Zielgruppe
Germanisten, Sprachwissenschaftler, Bibliotheken, Institute / Academics (German Studies, Linguistics), Libraries, Institutes
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
Weitere Infos & Material
1;Frontmatter;1
2;Inhaltsverzeichnis;7
3;Oberfläche und Performanz – Zur Einleitung;13
4;Oberflächen, Performanzen und die Tiefe;29
5;Von der ‚Tiefe‘ des intellektualistischen Sprachbildes zur ‚Oberfläche‘ der verkörperten Sprache;43
6;Die Logik der Linguistik – Plädoyer für einen nominalistischen Typenbegriff;61
7;Zur Realität von Tiefenstrukturen;87
8;Performanz und Grammatik: Neue Perspektiven;109
9;Das Interpunktionssystem des Deutschen;127
10;Strukturelle Offenheit mit Verstehenspräferenzen;147
11;Vom Vorlesetext zum Lesetext: Zur Syntax mittelniederdeutscher Rechtsverordnungen im Spätmittelalter;171
12;Das pragmatische Minimum: Materialität, Sequentialität, Medialität;197
13;« . . . destiné à être transmis . . . »;211
14;Aposème und Diskurs;227
15;Performanz als Modus des Sprechens und Interaktionsmodalität;243
16;Oberfläche: metapragmatisch – zum Erwerb modalisierender Sprachzeichen;265
17;Der ‚reiche‘ Kontext – Wie Kinder Phraseologie lernen;295
18;Performative Konnektivität;321
19;Muttersprachliche Performanz und alltägliche Gewissheit;339
20;Zitier-, Reproduzier- und Mustertextsorten;363
21;Professionalisierung durch Oberflächen: Schreiben über psychisch Kranke im 19. Jahrhundert;379
22;Der Wort-Bild-Reißverschluss;399
23;Semiotik der Text-Performanz;417
24;Oberflächen im Diskurs;439
25;Typographisches Wissen;469
26;Verstehensdynamik;499