Lesch | Die Elemente Naturphilosophie Relativitätstheorie Quantenmechanik | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, 144 Seiten

Lesch Die Elemente Naturphilosophie Relativitätstheorie Quantenmechanik

Astrophysik

E-Book, Deutsch, 144 Seiten

ISBN: 978-3-8312-5610-5
Verlag: Komplett-Media
Format: EPUB
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)



Was ist die Welt? Vom "atmos", dem Unteilbaren der alten Griechen bis zu Quarks und Leptonen. Einstein revolutionierte mit seinen Relativitätstheorien die Vorstellung von Raum, Zeit und Materie. Im ganz Kleinen: die Welt der Quanten. Heisenberg entdeckte: Da ist alles Unbestimmt!

KULTURGESCHICHTE DER ELEMENTE
Hier ist die Rede von den großen Männern der griechischen Philosophie, die auf die Frage "Was ist die Welt" geantwortet haben: Wasser, Luft Feuer, Erde. Es geht um den Anfang der Naturforschung, denn Naturwissenschaften sind die griechische Art über die Natur nachzudenken.

NATURPHILOSOPHIE
"Was ist die Welt?" war die erste philosophische Frage, gestellt vom ersten Philosophen Thales von Milet. Ihr folgte das lange und bis heute nicht abgeschlossene Programm naturphilosophischer Untersuchungen.

EINFÜHRUNG IN DIE RELATIVITÄTSTHEORIE
Die Relativitätstheorien gehören zu den herausragenden Leistungen der Physik des 20. Jahrhunderts. Die Einführung in dieses Thema behandelt die Eckpfeiler der Theorien und beschreibt in leichter Art und Weise wesentliche Effekte und Konsequenzen.

EINFÜHRUNG IN DIE QUANTENMECHANIK
Wie kam man eigentlich auf den Gedanken, dass die Welt in Paketen Energie austauscht? Was ist Licht eigentlich? Welle oder Teilchen! Was ist Materie eigentlich? Welle oder Teilchen! Einstein: Das ist unmöglich! Heisenberg: Das ist unbestimmt! Wenn es stimmt, dass die Quantenmechanik die Welt der allerkleinsten Teilchen richtig beschreibt, dann ist sie auch für den Beginn des Universums, den Urknall zuständig. Das Universum war nämlich anfangs kleiner als das kleinste Teilchen.
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KULTUR GESCHICHTE DER ELEMENTE
  Hier ist die Rede von den großen Männern der griechischen Philosophie, die auf die Frage „Was ist die Welt“ geantwortet haben: Wasser, Luft Feuer, Erde. Es geht um den Anfang der Naturforschung, denn Naturwissenschaften sind die griechische Art über die Natur nachzudenken. WAS IST DIE WELT? Die moderne Antwort auf eine alte Frage. Die Welt besteht aus Atomen, die wiederum nicht unteilbar sind sondern aus Neutronen, Protonen und Elektronen bestehen. Das ist aber immer noch nicht elementar. Aus Demokrits Atomen wurden Quarks und Leptonen. AM ANFANG WAR DIE KRAFT: Vier Grundkräfte regieren die Welt der Dinge: Schwerkraft, starke Kernkraft, schwache Kernkraft und Elektromagnetismus. Das Spiel dieser Kräfte hat alles erschaffen was ist: Galaxien, Sterne, Planeten, Lebewesen und Gehirne. DER GROSSE ZUSAMMENHANG: Naturwissenschaften können viel, aber nicht alles erklären. Wie hängt in dieser Welt auf diesem Planeten Element mit Element zusammen. Was macht das System Erde aus? Ein Blick über die Fächergrenzen hinaus zur Methodik der Wissenschaft. Informations-Explosion
Wir leben in einer Zeit, in der das Wissen explodiert, so heißt es zumindest. Ich persönlich bin da ganz anderer Meinung. Ich habe eher den Eindruck, die Informationsmengen explodieren, von Wissen kann noch nicht die Rede sein. Wissen, das ist etwas ganz Anderes. Wirklich etwas zu wissen, das ist schon enorm. Das hängt nämlich nicht nur davon ab, was man alles an einzelnen Erkenntnissen über etwas hat, sondern dass man diese Erkenntnisse miteinander verknüpft. Heute ist es in der Tat so, dass wir vor einer riesigen Flut von Informationen stehen. Häufig bleiben wir völlig bedröppelt in diesem Regen an Informationen, die wir nicht zusammenkriegen, stehen. Auch aus den naturwissenschaftlichen Bereichen gibt es ungeheuer viele Nachrichten. Da hat wieder derjenige was gefunden, und die Gruppe hat da was entdeckt... und so weiter und so fort. Wir leben wirklich in einer Zeit der Explosionen, vor allem der Informations-Explosionen. Eine Wissensexplosion, das ist etwas ganz anderes. Thales von Milet
Es gab eine Zeit, in der das Wissen der Menschheit tatsächlich explodiert ist, ungeheuer explodiert. Nicht die Informationen, die waren schon alle da, sondern das Wissen darüber, die Verknüpfungen. Die sind auf einmal ganz neu geworden. Das hatte man vorher nicht so gesehen. Durch einen genialen Lichtblitz kam gewissermaßen neues Wissen in die Welt. Es war im 6. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung. Da stand jemand an der Küste von Kleinasien, der heutigen Türkei, in der Stadt Milet, und hat sich Folgendes überlegt: „Ist es möglich, dass man die Welt verstehen kann, ohne die Götter zu Hilfe zu nehmen? Ist es möglich, die Dinge und Vorgänge, die um uns herum passieren, mit dem eigenen, gesunden Menschenverstand zu verstehen, ohne Hilfe vom Jenseits, vom Himmel?“ Dieser Mann hieß Thales. Thales von Milet war der erste Philosoph, der erste Freund der Weisheit. Dieser Mann hat etwas getan, das vorher niemand gemacht hat. Er hat sich überlegt, ob es neben den Göttern, die durchaus für ihn immer noch da waren, etwas Allgemeines gibt, etwas Ewiges, in das hinein sich alles erklären lässt, was auf dieser Welt passiert? Thales hat gesagt: „Alles in dieser Welt ist letztlich auf Wasser zurückzuführen.“ Wasser. Wasser löst Dinge auf, Wasser löst Gesteine auf. Aus dem Wasser heraus wachsen Dinge. Wasser, das Feuchte, war für ihn das erste und allgemeinste Prinzip. Was Thales da gemacht hat, steht am Anfang der griechischen Philosophie. Naturwissenschaften, die modernen Naturwissenschaften, sind das Resultat der Anfänge der griechischen Philosophie. Mit anderen Worten: Naturwissenschaft ist die griechische Art über die Welt nachzudenken. Man nimmt einfach das, was da ist, und versucht es mit dem eigenen Menschenverstand zu erklären. Nun hatten die Griechen noch keine Elementarteilchen-Beschleuniger. Sie hatten noch keinen elektrischen Strom. Aber sich hatten ihre Augen und ihren Kopf. Sie sahen und hörten von den Dingen, die passierten, vor allem auch von den Dingen, die sich am Himmel abspielten und wollten ein ganzes neues Weltbild kreieren. Für sie war es zunächst einmal nicht neu. Sie wollten einfach wissen. Sie wollten die Dinge zusammenbringen. Die vier Elemente
Thales brachte das Wasser als Urelement in die Welt. Dann aber ging es weiter. Andere bestritten, dass das Wasser das Urelement sei. Andere waren der Meinung, es gäbe ein viel wichtigeres Element: die Luft. Wenn Wasser zu heiß wird, dann löst es sich in Luft auf. Die Luft würde alles auflösen. Luft sei ohnehin auch leichter als Wasser. Deswegen sei die Luft das wichtigste Element überhaupt. Zumal man ohne Luft gar nicht leben könne. Die Luft sei auch etwas, das die Seele benetzt. Bei den Griechen war die Seele im Zwerchfell. Also, die Luft sei das wirklich Wichtige. Ein Dritter wiederum, Heraklit in dem Fall, war der Meinung, die Luft ist es nicht. Die Luft kann es gar nicht sein. Das Feuer ist das Element, um das es geht. Das Feuer kann alles verzehren, auch die Luft. Das Feuer ist das einzig richtige . Für Heraklit war das Feuer auch das Symbol für die ständige Verwandlung, die in der Welt stattfindet. Pausenlos verändern sich die Dinge. Deswegen ist das Feuer das einzige grundlegende Element. Jetzt haben wir schon Wasser, Luft und Feuer. Dann gab es jemanden, den Empedokles, der sagte: Jetzt haben wir Feuer, Wasser, Luft. Was fehlt uns noch? Das, worauf wir stehen, Gaja, die Mutter Erde. Vorsokratiker
Wir haben vier Elemente: Feuer, Wasser, Luft und Erde. Diese Elemente werden miteinander verbunden oder voneinander getrennt. Das war hoch interessant. Empedokles brauchte noch etwas, das die Elemente ineinander verwandeln konnte, beziehungsweise durch Mischung der verschiedenen Anteile der Elemente verschiedene Dinge kreierte. Zum Beispiel: feuchte Erde, trockene Erde, feuchte Luft, trockene Luft, Wasser, das flüssig ist oder zu Eis gefroren. Empedokles meinte dann: „Was haben wir dann? Liebe und Hass.“ Je nach Mischungsverhältnis zwischen den Elementen und den jeweiligen Liebes- und Hasskomponenten setzen sich die Dinge der Welt zusammen. So dachten die Vorsokratiker, die Männer vor Sokrates. Sie haben vor der Zeit von Sokrates über die Welt nachgedacht. Sie alle waren Naturphilosophen. Im Grunde genommen Physiker, meine Kollegen sozusagen. Früher war Physik experimentelle Philosophie. Nun haben die damals noch keine Physik betrieben, das nicht. Aber es waren Philosophen, die darüber nachgedacht haben: Was ist die Welt, aus was besteht sie? Die Elemente-Lehre - Feuer, Wasser, Luft und Erde - ist der menschliche Blick auf die Welt. Wir sind heutzutage ja von einem ganz anderen Welt- oder Naturbild umgeben. Da ist von Atomen die Rede. Übrigens auch eine Idee, die aus der griechischen Philosophie stammt, dass es unteilbare Teilchen gibt. Was die Griechen da gemacht haben, war die Verbindung ihres Geistes mit ihrer Anschauung. Sie haben die Dinge so beschrieben, wie es ihrer Anschauung gemäß war. Die Anschauung ist das, wonach unter anderem auch unser Erkenntnisapparat im Kopf geschult worden ist. Um uns herum gibt es Phänomene wie zum Beispiel die Luft, die sich bewegt. In der Atmosphäre der Luft entwickeln sich Wolken. Feuer, das verbrennt. Wasser, das verdunstet, kocht oder gefriert. Das ist alles der Anschauung gemäß. Die Erde als das stabilste unter unseren Füßen, das ist alles das, was wir direkt spüren können. Das heißt, wir haben direkte Sinneseindrücke. Die griechischen Vorsokratiker haben ihren Geist mit ihren Anschauungen verknüpft. Platon
Der nächste Schritt ist mit dem Philosophen Platon verbunden. Das ist schon die nächste Qualität in dieser Wissensexplosion, die sich dann beschleunigt hat. Platon hat nämlich behauptet, die vier Elemente – Feuer, Wasser, Luft und Erde – die Dinge, die wir hier sehen, die sind nur das „Hier“. Es gibt aber eine ideale Welt wo anders, die wir gar nicht erkennen können. Da finden sich die wirklichen Urprinzipien, die der Welt zugrunde liegen, das Wirkliche, die wirklichen Ideale, das, was die Welt wirklich ist, der Kern der Welt, der Kern der Dinge. Was wir hier sehen ist nur der Abglanz. So hat Platon die Elemente mit verschiedenen Körpern, mit regelmäßigen Polyedern zusammengebracht. Für ihn war die Mathematik, die in diesen Körpern steckt, diese Symmetrie, diese Gleichmäßigkeit, Ausdruck für die Kraft, die in den Elementen steckt. Dabei waren ihm die Symmetrien in der idealen Welt wichtiger, als die Elemente hier auf dieser Welt. Ein Idealist eben. Er hat vor allen Dingen noch ein fünftes Element eingeführt, weil es für Platon eigentlich undenkbar war, dass die vier Elemente – Feuer, Wasser, Luft und Erde – nicht in einem Urelement zusammen zu fassen wären. Dieses Urelement, aus dem alles heraus ge?ossen ist, nannte er den Äther. Er hat den Äther durchaus mit einem Urprinzip verglichen. Danach stammen die vier Elemente letztlich alle aus einem Urzustand, der mit einem fünften Element verbunden ist. Aristoteles
Platons Schüler Aristoteles hat sich ebenfalls mit den Elementen beschäftigt. Zu den Elementen hat er noch Gründe in die Welt gebracht, in die Philosophie-Welt,...


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