Lautenschläger | Konzepte der Leidenschaft | Buch | 978-3-931264-53-6 | sack.de

Buch, Deutsch, Band 3, 380 Seiten, KART, Format (B × H): 190 mm x 285 mm, Gewicht: 900 g

Reihe: Forum Musikwissenschaft

Lautenschläger

Konzepte der Leidenschaft

Phädra-Vertonungen im 18. Jahrhundert und das Gattungssystem der tragischen Oper

Buch, Deutsch, Band 3, 380 Seiten, KART, Format (B × H): 190 mm x 285 mm, Gewicht: 900 g

Reihe: Forum Musikwissenschaft

ISBN: 978-3-931264-53-6
Verlag: Edition Argus


Die Geschichte der ernsten Oper im 18. Jahrhundert spielt sich im Spannungsfeld zwischen französischer Tragédie en musique und italienischer Opera seria ab. Der Vergleich dreier Bearbeitungen von Racines "Phèdre", der Tragédie en musique "Hippolyte et Aricie" von Jean-Philippe Rameau und der Opere serie "Ippolito ed Aricia" von Tommaso Traetta und "Fedra" von Giovanni Paisiello, ermöglicht es, die Eigenheiten und Beziehungen der Gattungen zueinander genauer in den Blick zu nehmen.
Am Anfang der Auseinandersetzung mit den Phädra-Opern stand die Frage im Mittelpunkt, welchen Einfluss die Gattungskonventionen der ernsten Oper in Frankreich und Italien auf die Umarbeitung der Racineschen Vorlage hatten. Würde sich die Racinesche Tragödie in den Opern bis zur Unkenntlichkeit überformt zeigen, so dass nur mehr das Handlungsgerüst als gemeinsamer Nenner übrig bleibt? Würde die Figur der Phädra zu einer beliebigen Opernheldin transformiert sein, die als Intrigantin die Handlung vorantreibt? Die weiter gehende Beschäftigung mit dem Material ergab, dass die Perspektive nicht auf die Gattungsfrage beschränkt bleiben konnte, sondern die Fragestellung erweitert werden musste: Zum einen erwies es sich für das Verständnis der Werke als unabdingbar, den jeweiligen kulturellen Kontext detailliert zu betrachten und das Thema des Kulturtransfers von Frankreich nach Italien beziehungsweise das
Wechselverhältnis der Einflüsse zwischen den beiden Nationen stärker zu gewichten. Zum anderen kristallisierte sich
heraus, dass die Gattungskonventionen in der musikalischen Tragödie des 18. Jahrhunderts in engem Bezug zur jeweiligen
Leidenschaftsauffassung stehen, wie sie sich in der Darstellung der Figuren äußert; außer der Gattungsperspektive musste der Blick daher auch auf das jeweilige Menschenbild und das damit verbundene Leidenschaftskonzept gerichtet werden. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.editionargus.de
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