Lange | Vom prophetischen Wort zur prophetischen Tradition | Buch | 978-3-16-147732-4 | sack.de

Buch, Deutsch, Band 34, 371 Seiten, Format (B × H): 243 mm x 163 mm, Gewicht: 721 g

Reihe: Forschungen zum Alten Testament

Lange

Vom prophetischen Wort zur prophetischen Tradition

Studien zur Traditions- und Redaktionsgeschichte innerprophetischer Konflikte in der Hebräischen Bibel

Buch, Deutsch, Band 34, 371 Seiten, Format (B × H): 243 mm x 163 mm, Gewicht: 721 g

Reihe: Forschungen zum Alten Testament

ISBN: 978-3-16-147732-4
Verlag: Mohr Siebeck


Wie konnte sich aus den innerprophetischen Konflikten der vorexilischen Zeit in nachexilischer Zeit eine Ablehnung aller gegenwärtigen und zukünftigen Prophetie zugunsten der Auslegung autoritativer Texte entwickeln? Oder, anders gesagt, was gab den Anlaß für die theologiegeschichtliche Bewegung vom prophetischen Wort zu seiner Auslegung? Armin Lange untersucht für diese Frage wichtige Bibelstellen aus den prophetischen Texten Amos, Micha, Jesaja, Zephanja, Jeremia, Ezechiel und Sacharja sowie aus den Klageliedern. Während aktuelle Prophetie und Tradentenprophetie in vorexilischer Zeit in einem In- und Miteinander existierten, wurde in nachexilischer Zeit die aktuelle Prophetie von der Tradentenprophetie in eine Randexistenz gedrängt. Armin Lange sieht den Grund für diesen Verdrängungsprozeß in den Erfahrungen der spätvorexilischen und frühnachexilischen Zeit. Die Beständigkeit der zionstheologischen Heilsverkündigung trug in den Augen deuteronomistisch geprägter Kreise (so etwa der deuteronomistischen Jeremiaredaktion) eine entscheidende Mitverantwortung für die Katastrophe von 587 v. Chr. Deshalb wurde die aktuelle Prophetie während des Neubaus des Jerusalemer Tempels 520-515 v. Chr. im ganzen in Frage gestellt und die prophetische Prophetenauslegung trat an ihre Stelle.
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Zielgruppe


Theologen, Judaisten, entsprechende Institute und Bibliotheken


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Weitere Infos & Material


Lange, Armin
Geboren 1961; 1982-90 Studium der Evangelischen Theologie; 1995 Promotion; 2001 Habilitation; 2002-2004 Associate Professor for Hebrew Bible and Dead Sea Scrolls an der University of North Carolina at Chapel Hill; seit 2005 Professor für das Judentum in der Zeit des Zweiten Tempels an der Universität Wien.

Armin Lange: Geboren 1961; 1982-90 Studium der Evangelischen Theologie; 1995 Promotion; 2001 Habilitation; 1993-2001 Wissenschaftliche Hilfskraft, Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Antikes Judentum und hellenistische Religionsgeschichte in Tübingen; seit Januar 2002 Associate Professor for Hebrew Bible and Dead Sea Scrolls an der University of North Carolina at Chapel Hill.

Ebenfalls von Armin Lange:
- Computer Aided Text-Reconstruction and Transcription, 1993

Herausgegeben von Armin Lange:
- Studies in the Book of Jubilees (zusammen mit Matthias Albani und Jörg Frey), 1997
- Gemeinde ohne Tempel - Community without Temple (zusammmen mit Beate Ego und Peter Pilhofer), 1999


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