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Kuhn | Royals of Nightfall. Dämonenfluch (Royal Shadows 1) | E-Book | sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 1, 432 Seiten

Reihe: Royal Shadows

Kuhn Royals of Nightfall. Dämonenfluch (Royal Shadows 1)

Knisternde Royal Fantasy | Forced Proximity | Bloggerin trifft auf britischen Prinzen

E-Book, Deutsch, Band 1, 432 Seiten

Reihe: Royal Shadows

ISBN: 978-3-646-93912-5
Verlag: Carlsen Verlag GmbH
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Die neue Fantasyserie der »Ravenhall Academy«-Bestsellerautorin Julia Kuhn! »Britische Royals, Londoner High Society und dunkle Dämonen - eine Mischung, von der ich nicht wusste, wie sehr ich sie brauche. Was für ein filmreifer Auftakt!« (SPIEGEL-Bestseller-Autorin Beril Kehribar) Kaum jemand weiß über die britische Königsfamilie so gut Bescheid wie Felicia. Als Royal Secret Girl bloggt sie täglich über die Ups und Downs im Buckingham Palace und begeistert Hunderttausende von Fans. Doch dann wird Felicia mitten in London von einem Dämon angegriffen und kommt nur knapp mit dem Leben davon. Glück im Unglück, denn ihr geheimnisvoller Retter lässt beim Kampf mit der Kreatur ein Amulett fallen, das Felicia hinter das bestgehütete Geheimnis der Stadt bringt: Die Royal Guards sind in Wahrheit Londons Dämonenjäger und ihr Beschützer niemand Geringeres als Prinz Jasper selbst. Ausgerechnet er soll sie nun im Kampf gegen das Übernatürliche ausbilden, nicht ahnend, wer Felicia wirklich ist ... Forced Proximity trifft auf Secret Identity in einem atemberaubend düsteren Setting im Herzen Londons. Der Auftakt zur hoch romantischen Fantasy-Trilogie von SPIEGEL-Bestseller-Autorin Julia Kuhn. //Alle Bände der Buchreihe: - Royals of Nightfall. Dämonenfluch (Royal Shadows 1) - Royals of Midnight. Rabenfluch (Royal Shadows 2) - Royals of Darkness. Schattenfluch (Royal Shadows 3)//

Julia Kuhn wurde 1996 im Süden Baden-Württembergs geboren und lebt mit ihrem Mann auch heute noch dort. Wenn sie nicht gerade an neuen Büchern schreibt, reist Julia gerne nach London, schwelgt in Buchwelten und teilt ihren Alltag als Autorin auf ihrem bekannten Instagram- und TikTok-Account. Ihre bisher erschienenen Fantasyromane hielten sich wochenlang auf der SPIEGEL- und TikTok-Bestsellerliste und begeistern Zehntausende von Leser*innen.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Prinzessin Leonora feiert ihren Geburtstag! Und wie jedes Jahr findet eine prunkvolle Feier in einer geheimen Location statt. Seid ihr auch so gespannt, was die Princess of Hearts für ein Kleid tragen wird? Immerhin beeinflusst sie die aktuelle Modewelt und ziert die Cover etlicher Magazine. – GEPOSTET VOR ZWEI STUNDEN VON ROYAL SECRET GIRL – Die Welt der Reichen und Schönen. Ein Ort, an dem Helligkeit auf Dunkelheit trifft. Wo Freundschaft und Feindschaft Hand in Hand gehen. Und ich war mittendrin. Andächtig ließ ich meinen Blick zwischen die hohen Marmorsäulen wandern. Goldgerahmte Gemälde vergangener Berühmtheiten glänzten mit den Kronleuchtern an der stuckverzierten Decke um die Wette. Alles in diesem Saal erweckte den Anschein von nahezu vollendeter Eleganz. Genau wie die Adeligen, deren Gesprächsthemen sich um Pferderennen und die neueste Mode drehten. Und zwischendrin Prominenz aus Film und Fernsehen, die in der Pracht und dem Luxus des Adels schwelgen wollte. Doch bei all dieser scheinbaren Perfektion wusste ich von den Schattenseiten dieser Welt. Wusste von all den Geheimnissen, Intrigen und Verschwörungen. Wusste, dass viele royale Freundschaften auf Missgunst, Neid und Vorurteilen basierten. Und allem voran, dass ich unentdeckt bleiben musste. An diesem Abend, an diesem Ort, in diesem Saal. Meine Maske aus schwarzen Federn verbarg, wer ich war und dass ich nicht hierhergehörte. Und dennoch trug ich ein Kleid, das den Anschein erweckte, ich würde dazugehören. Langsam löste ich meinen Blick von den Gemälden an der Wand und konzentrierte mich auf den Grund meines Hierseins. Die Geburtstagsfeier von Prinzessin Leonora. Auch wenn ich im Gegensatz zu all den anderen Anwesenden nicht offiziell eingeladen war, freute ich mich für die Princess of Hearts – wie sie liebevoll vom britischen Volk genannt wurde. »Denk daran, bis Mitternacht musst du verschwunden sein …«, hörte ich eine mir bekannte Stimme hinter mir sagen. »Dann fallen die Masken, ich weiß«, flüsterte ich zurück und lächelte meine beste Freundin an. Sie balancierte ein übervolles Tablett mit Champagnergläsern an mir vorbei. »Und denk an unsere Abmachung: keine Fotos, keine Notizen! Nichts, was dich als Journalistin enttarnen könnte«, raunte sie mir zu. »Sie werden es nicht erfahren. Außerdem bin ich anonyme Journalistin«, antwortete ich fast tonlos und zupfte den Saum meines Kleides am Dekolleté zurecht. »Am meisten würdest du vermutlich deinen Grandpa verärgern.« Nun schlich sich doch ein Funkeln in Freyas braune Augen. Ich wusste genau, was es bedeutete. Ihr gefiel die Vorstellung, ihren Grandpa mit solch einem Skandal herauszufordern. Schließlich sah er es nicht gerne, dass sie neben ihrem Studium kellnerte und in einer Bar aushalf. Für ihn gehörte sie zu den Adeligen. Genau wie er. »Bring mich nicht auf Ideen, Felicia«, tadelte sie über die Schulter hinweg, ehe sie sich schnellen Schrittes von mir wegbewegte. Ein Schmunzeln unterdrückend, nahm ich die Gäste genauer in Augenschein. Ich brauchte dringend Inspiration für meinen Blog. Deswegen war ich hier. Die Leserschaft des Royal Secret Girl wartete auf neue Geschichten über die Royals und sollte nicht enttäuscht werden. Fünf Jahre war es her, dass der erste Beitrag online gegangen war. Und mittlerweile folgten mir Menschen auf der ganzen Welt und schickten mir laufend Insiderinformationen zu der königlichen Familie. Ob sie der Wahrheit entsprachen oder nicht, war ihnen – im Gegensatz zu mir – völlig gleichgültig. Ich hätte es früher nie für möglich gehalten, aber mein Blog gehörte seit einem Jahr zu den bekanntesten Quellen über die königliche Familie in Großbritannien. In meiner Ausbildung, die ich vor zwei Jahren bei einer Lifestyle-Zeitschrift abgeschlossen hatte, war mir oftmals nahegelegt worden, jeglichen Klatsch und Tratsch auszuschlachten. Zwar wusste ich, dass dies nicht auf alle Sparten im Journalismus zutraf, aber diese Zeitschrift hatte von den Schlagzeilen zu den Royals gelebt. Glücklicherweise lag diese Zeit hinter mir und ich konnte mich ganz auf meinen Job als Royal Secret Girl konzentrieren. Hier hatte ich von Anfang an über die Welt der königlichen Familie schreiben können, ohne Negativität oder Falschinformationen Programm werden zu lassen. Und darauf war ich mehr als stolz. Ich schlängelte mich an den Menschen vorbei, die in die schönsten und teuersten Kleider gehüllt waren. Und dann sah ich sie. Prinzessin Leonora. Und wie immer verschlug es mir bei ihrem Anblick den Atem. Sie saß an einem der prachtvoll dekorierten Tische und unterhielt sich angeregt mit ihren Freundinnen. Ihr kurzes schwarzes Kleid schmiegte sich perfekt an ihren Körper und wurde bloß von der Kette aus roten Kristallherzen um ihren Hals übertroffen. Die eingeflochtenen Diamanten in dem langen hellbraunen Haar, das ihr elegant über den Rücken floss, rundeten ihr Outfit ab. Sie war wirklich nicht nur die Prinzessin der Herzen, sondern auch die der Modewelt. Kaum jemand schaffte es, so viele Trends zu setzen, wie sie es tat. Eine Stilikone, die all den Adeligen mit ihren Hüten und knielangen akkuraten Röcken die Show stahl. Vermutlich war das auch der Grund, weshalb ich am liebsten über sie schrieb. Weil sie tagtäglich neue Gründe lieferte, die Leser und Leserinnen zu fesseln. Wobei das eigentlich auch für ihren Bruder Jasper galt, Bad-Boy-Prinz durch und durch. Er hatte sich erst vor wenigen Minuten zu seiner jüngeren Schwester gesellt und damit all die Blicke ihrer Freundinnen auf sich gezogen, was ich ihnen nicht verdenken konnte. Seine silberne Maske verdeckte zwar die Partie um seine grünen Augen, schmälerte jedoch keineswegs deren eindringliches, hervorstechendes Schimmern. Gerade schenkte er einer der Frauen sein umwerfendes Lächeln, das etliche Magazincover schmückte. Eindrucksvoll und selbstbewusst. Alles an ihm strahlte eine Autorität aus, die meine Knie unwillkürlich weich werden ließ. Ob ich wollte oder nicht. Ich konnte meinen Blick selbst dann nicht von ihm lösen, als er wieder aufstand, sich durch sein leicht zerzaustes braunes Haar strich und sein weißes Hemd richtete, das in einer verboten tief sitzenden Anzughose steckte. Ich schluckte schwer, als Prinz Jasper den Frauen noch einmal zulächelte und dann durch den Saal schlenderte. Gebannt beobachtete ich, wie er einige Gäste begrüßte und sich dann mit dem Sänger von Maze Guys unterhielt. Die Rockband beherrschte aktuell die Charts und wurde von den royalen Geschwistern für ihre Lyrics gefeiert. Prinz Jasper und seine Schwester hatten die Band vor Kurzem auf ihrer Tour durch die USA besucht und für etliche Schlagzeilen gesorgt. Unwillkürlich wanderten meine Gedanken zu einem Bild, das vor einiger Zeit in den sozialen Medien aufgetaucht war. Es hatte gezeigt, wie Prinz Jasper zusammen mit Maze Guys die letzten Minuten vor ihrem Auftritt mit einem Song einläutete. Die Fans waren begeistert gewesen. Royal meets Rockstar! Prinz Jasper rockt! Wir wollen mehr königliche Rockstar-Storys! Das waren nur ein paar der digitalen Reaktionen auf diesen Abend gewesen. Vielleicht würde sich das ja heute Abend wiederholen … Schließlich würden Maze Guys mit ihrem neuesten Song bei der wohl angesagtesten Feier Großbritanniens auftreten. Ganz, wie es sich für den Geburtstag einer Prinzessin gehörte. Für einen Augenblick überschlugen sich meine Gedanken. Wenn ich erneut Bilder von Prinz Jasper und der Band bekommen könnte, hätte sich dieser Abend für mich gelohnt. Aber dafür musste ich Prinz Jasper unauffällig folgen. Einen Moment lang zögerte ich, gab mir dann jedoch einen Ruck. Ich raffte mein rosafarbenes Kleid aus feiner Seide, das mir überraschenderweise von einem Sponsor zugesandt worden war, und bewegte mich zügigen Schrittes durch die feiernde Menge. »Hey, pass doch auf!«, rief eine Frau mit extravaganter dunkelroter Maske, als ich an ihr vorbeilief und dabei fast das Champagnerglas in ihrer Hand zu Boden gefegt hätte. »’tschuldigung«, nuschelte ich in ihre Richtung und seufzte innerlich über meine Ungeschicklichkeit, die meistens in den unpassendsten Momenten auftauchte. Doch diesen Gedanken verwarf ich im selben Augenblick wieder, als ich Prinz Jasper entdeckte, der die Tür neben der Bühne aufzog und hinter ihr verschwand. Verflucht. Ich hatte keine Ahnung, wo die Tür hinführte. Ohne weiter darüber nachzudenken, ließ ich meinen Blick über die feiernde Menge schweifen, um sicherzugehen, dass mich niemand beobachtete. Zu meiner großen Erleichterung warteten alle gespannt auf die Band und schienen bloß Augen für die Bühne zu haben, auf der nun ein Moderator aufgetaucht war. Ich atmete tief ein und aus und lief zielsicher auf die Tür zu. Nur noch wenige Schritte, dann hatte ich es geschafft. Wie automatisch streckte ich meine Hand aus, um nach dem Türgriff zu greifen … als plötzlich ein Mann vor mir auftauchte und mir den Weg versperrte. Verdammt. Zähneknirschend musterte ich ihn. Im Gegensatz zu den anderen Gästen trug er keine Maske und alles an ihm schrie nach Bodyguard. »Das ist der Backstagebereich der Band. Sie können hier nicht rein«, sagte er und verschränkte die Arme vor der Brust. Fieberhaft suchte ich nach einer Ausrede. Und wie so oft, wenn ich nervös war, zwirbelte ich dabei automatisch eine meiner Haarsträhnen zwischen den Fingern. Ich senkte den Blick, wobei mir das leichte Lila meiner Haarsträhne ins...


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