Buch, Deutsch, 128 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 205 mm, Gewicht: 164 g
ISBN: 978-3-96042-051-4
Verlag: edition assemblage
Rosa Burç, Meral Çinar, Axel Gehring, Alp Kayserilioglu, Ismail Küpeli, Kerem Schamberger und Mahir Tokatli richten mit ihren Beiträgen den Blick auf Zusammenhänge, die in der öffentlichen Debatte unterbelichtet bleiben. So werden sowohl die politische und gesellschaftliche Entwicklungen in der Türkei analysiert, wozu selbstverständlich auch eine intensive Debatte um die Frauenbewegung in der Türkei gehört. Ausgehend von der zentralen Bedeutung der „Kurdenfrage“ gerät dann die Perspektive auf die anderen Seite der nationalstaatlichen Grenzen, nach Rojava. Hier fragen wir einerseits danach, ob Rojava eine Alternative zum Nationalstaat darstellt. Und andererseits betrachten wir die Folgen des Afrin-Krieges sowohl für Rojava als auch für die Türkei selbst.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Rosa Burç: Staatenlos regieren. Die Nordsyrien-Rojava Föderation als gesellschaftliche Alternative zum Nationalstaat
Meral Çinar: Der Aufschwung der Frauenbewegung in der Türkei
Axel Gehring: Afrin und die Krise der AKP. Zur Geopolitik des innertürkischen Burgfriedens
Alp Kayserilioglu: Sieg der Diktatur? Die Türkei nach der Afrin-Invasion und den Wahlen 2018
Ismail Küpeli: Hauptsache die Kurden verlieren: Die türkische Nahostpolitik
Kerem Schamberger: »Wir sind die Freie Presse« – Journalismus, Rojava und der Kampf um Afrin
Mahir Tokatli: Präsidentialismus alla Turca und kurdophobe Aspekte des Weges dorthin