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Krohn Ästhetik in der Wissenschaft

Interdisziplinärer Diskurs über das Gestalten und Darstellen von Wissen

E-Book, Deutsch, Band 7, 296 Seiten

Reihe: Zeitschrift für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft, Sonderhefte

ISBN: 978-3-7873-3525-1
Verlag: Felix Meiner
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Ästhetische Gestaltung steht nicht in Konkurrenz zur Wahrheitsorientierung der Wissenschaft, sondern ist ein Element des Wahrheitsanspruchs. Nicht obwohl, sondern weil Wissen gestaltet ist, kann es sich der kritischen Prüfung aussetzen. Das Ziel dieses Buches ist die Schärfung des Blicks für die Vielfalt dieser Aspekte. Es versammelt kultur-, sozial- und naturwissenschaftliche Beiträge und dokumentiert die anregenden Diskussionen, die sich über disziplinäre Grenzen hinweg ergeben.
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Weitere Infos & Material


1;Cover;1
2;Impressum;3
3;Inhaltsverzeichnis;4
4;Vorwort;6
5;I. WISSENSCHAFTSTHEORETISCHE REFLEXIONEN;8
5.1;Wolfgang Krohn: Die ästhetischen Dimensionen der Wissenschaft;10
5.2;Ernst Peter Fischer: Ästhetische Wissenschaft – schöne Ideen undelegante Experimente in der Geschichte;46
5.3;Joachim Schummer: Symmetrie und Schönheit inKunst und Wissenschaft;66
5.4;Carsten Köllmann: Das elegante Universum und seine hemdsärmelige Wirtschaft. Ästhetische Aspekte der Wirtschaftswissenschaft;86
6;II. GESTALTUNG DES WISSENS;112
6.1;Thomas Kellein: Die Ästhetik des Wissens – in Gips Hiroshi Sugimoto und »Das große Glas« Marcel Duchamps;114
6.2;Alfred Nordmann: Vor-Schrift – Signaturen der Visualisierungskunst;124
6.3;Torsten Meyer: KnowledgeDesign – die Ästhetische Darstellung der Welt;138
7;III. NATURWISSENSCHAFTLICHE SICHTWEISEN;152
7.1;Holk Cruse: Wissenschaft und Kunst. Zwischen beharrender Harmonie undunstetem Streben nach Neuem;154
7.2;– Diskurs – Ästhetik zwischen Harmonie und Neugier;164
7.3;Philippe Blanchard: Chaotische Bemerkungen eines theoretischen Physikers zur Ästhetik;174
7.4;Helge Ritter: Schönheit als Antriebsfeder der Erkenntnis;182
7.5;Johannes Lenhard: Computersimulation. Über einen Umbruch in der ästhetischen Konstitution der Mathematik;188
7.6;– Diskurs jenseits der Fachgrenzen – Über die (Dis-)Kontinuität des Begriff es der Schönheit;194
8;IV. HISTORISCHE BLICKE;206
8.1;Wolfgang Braungart und Silke Jakobs: Staunen und Hingabe. Zur Ästhetik des Wissens seit dem 18. Jahrhundert;208
8.2;Natascha Adamowsky: Annäherungen an eine Ästhetik des Geheimnisvollen. Beispiele aus der Meeresforschung des 19. Jahrhunderts;226
8.3;Klaus Hentschel: Zur Rolle der Ästhetik invisuellen Wissenschaftskulturen. Das Beispiel der Spektroskopie im 19. Jahrhundert;240
8.4;Veronika Hofer: Jakob von Uexkülls Umwelten und daswiedergefundende Staunen. Zur neuen Ästhetik des Performativen im Zoo;264
9;V. AUSBLICKE;290
10;DIE AUTORINNEN UND AUTOREN;298
11;FARBTEIL;304


Krohn, Wolfgang
Wolfgang Krohn (* 10. Juli 1941 in Hamburg) ist ein deutscher Techniksoziologe und Wissenschaftsphilosoph. Von 1992 bis 2006 war er Professor für Soziologie am Institut für Wissenschafts- und Technikforschung der Universität Bielefeld, seitdem emeritus. Er studierte in Hamburg, Göttingen und Marburg Philosophie und Sozialwissenschaft. Er promovierte in Hamburg bei Carl Friedrich von Weizsäcker mit einer Arbeit über Die Formale Logik in Hegels "Wissenschaft der Logik". Von 1971 an war er Mitarbeiter der Abteilung von von Weizsäcker am Max-Planck-Institut zur Erforschung der Lebensbedingungen der wissenschaftlich-technischen Welt in Starnberg. Nach der Schließung des MPI 1981 wechselte Krohn an den Universitätsschwerpunkt Wissenschaftsforschung der Universität Bielefeld.

Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Untersuchungen zu den gesellschaftlichen Bedingungen der Entwicklung der neuzeitlichen Wissenschaft (insbesondere in den 1970er Jahren, siehe Edgar Zilsel), die Ausbreitung experimenteller Praktiken außerhalb der anerkannten Institutionen der Wissenschaft, Theorien der Selbstorganisation, sowie die Untersuchung ästhetischer Qualitäten in Wissenschaft und Technologie (siehe: Wissenschaftsästhetik). Zu den bekanntesten Arbeiten seines Frühwerks gehört die zusammen mit Gernot Böhme und Wolfgang van den Daele verfasste These zur Finalisierung der Wissenschaft (1972–73).

Wolfgang Krohn (* 10. Juli 1941 in Hamburg) ist ein deutscher Techniksoziologe und Wissenschaftsphilosoph. Von 1992 bis 2006 war er Professor für Soziologie am Institut für Wissenschafts- und Technikforschung der Universität Bielefeld, seitdem emeritus. Er studierte in Hamburg, Göttingen und Marburg Philosophie und Sozialwissenschaft. Er promovierte in Hamburg bei Carl Friedrich von Weizsäcker mit einer Arbeit über Die Formale Logik in Hegels "Wissenschaft der Logik". Von 1971 an war er Mitarbeiter der Abteilung von von Weizsäcker am Max-Planck-Institut zur Erforschung der Lebensbedingungen der wissenschaftlich-technischen Welt in Starnberg. Nach der Schließung des MPI 1981 wechselte Krohn an den Universitätsschwerpunkt Wissenschaftsforschung der Universität Bielefeld. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Untersuchungen zu den gesellschaftlichen Bedingungen der Entwicklung der neuzeitlichen Wissenschaft (insbesondere in den 1970er Jahren, siehe Edgar Zilsel), die Ausbreitung experimenteller Praktiken außerhalb der anerkannten Institutionen der Wissenschaft, Theorien der Selbstorganisation, sowie die Untersuchung ästhetischer Qualitäten in Wissenschaft und Technologie (siehe: Wissenschaftsästhetik). Zu den bekanntesten Arbeiten seines Frühwerks gehört die zusammen mit Gernot Böhme und Wolfgang van den Daele verfasste These zur Finalisierung der Wissenschaft (1972–73).


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