Buch, Deutsch, Band 156, 370 Seiten, LEINEN, Format (B × H): 160 mm x 240 mm
Rechtsordnung und juristische Profession in Polen im Spannungsfeld zwischen Nation und Europa 1918-1939
Buch, Deutsch, Band 156, 370 Seiten, LEINEN, Format (B × H): 160 mm x 240 mm
Reihe: Studien zur Europäischen Rechtsgeschichte
ISBN: 978-3-465-03224-3
Verlag: Vittorio Klostermann
Fragen der Rezeption bzw. des Transfers europäischer Rechtsnormen werden ebenso behandelt wie die Versuche, Polen zum Zentrum einer regionalen juristischen Kooperation in Ostmittel- und Südosteuropa zu machen. Die Rolle, die die Rechtsordnung und die juristische Profession in dem nach dem Ersten Weltkrieg wieder entstandenen polnischen Staat spielten, wird im Hinblick auf die Bedeutung des Rechts für den inneren Zustand des politischen Gemeinwesens untersucht. Dabei wird auch nach der Bedeutung des Rechtssystems als stabilisierendem Faktor der Demokratie sowie seinem Einfluss auf die innere Nationbildung gefragt. Die Studie greift bislang wenig untersuchte Themenfelder der polnischen Geschichte in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen auf. Sie ist auch aufgrund der doppelten Integrationsanforderung vor dem Hintergrund des politischen und gesellschaftlichen Systemwechsels von 1989 in Polen und der Osterweiterung der Europäischen Union aktuell.
Zielgruppe
Politologen, Historiker, Rechtshistoriker, Osteuropaforschung