Verankerung und Profilierung der germanistischen Forschung und Lehre
Buch, Deutsch, 306 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 240 mm, Gewicht: 870 g
ISBN: 978-3-447-11626-8
Verlag: Harrassowitz
Der Sammelband hält die Ergebnisse einer wissenschaftsgeschichtlichen Tagung im Mai 2019 in Wroclaw fest. Dort trafen sich im Rahmen der Germanistischen Institutspartnerschaft Heidelberg–Wroclaw Forscher*innen, um neue Perspektiven auf die Institutionalisierung der Germanistik im 19. und 20. Jahrhundert zu eröffnen und exemplarische biographische Darstellungen abseits der ‚großen Männer‘ zu diskutieren. Schwerpunkte sind die Institutionengeschichte (Uwe Meves: Julius Zacher und die Gründung des Seminars für Deutsche Philologie in Halle; Hans-Harald Müller: Österreichische Germanistik um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert; Markus Eberharter: Lemberger Germanistik vor 1914; Dirk Werle: Germanistische Frühneuzeitforschung an der Universität Heidelberg; Krzysztof Zarski: Breslauer Barockstudien) und die biographische Forschung (Julianna Redlich: Gottschalk E. Guhrauer; Beata Giblak: Theodor Paur; Wojciech Kunicki und J. Redlich: Max Koch und Arthur Schnitzler; Stefaniya Ptashnyk: Ludwik Fleck und Uwe Maximilian Korn: Erna Merker). Marion Brandt und Burckhard Dücker widmen sich einem dringenden Desiderat, indem sie zeigen, wie sich die Darstellung der ‚Polenbegeisterung‘ in der Literatur des Vormärz forschungsgeschichtlich entwickelt hat.