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E-Book, Deutsch, Band 54 (288), 512 Seiten, Gewicht: 10 g

Reihe: Quellen und Forschungen zur Literatur- und Kulturgeschichte

Kern Weltflucht

Poesie und Poetik der Vergänglichkeit in der weltlichen Dichtung des 12. bis 15. Jahrhunderts

E-Book, Deutsch, Band 54 (288), 512 Seiten, Gewicht: 10 g

Reihe: Quellen und Forschungen zur Literatur- und Kulturgeschichte

ISBN: 978-3-11-021699-8
Verlag: De Gruyter
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)



Die Untersuchung widmet sich den Denk- und Darstellungsformen von Vergänglichkeit und Weltabsage in der Lyrik und Epik des 12. bis 15. Jahrhunderts. Da weltliche Dichtung selbst „Weltwerk“ ist, stehen sie von vornherein im Zeichen einer glücklichen Paradoxie: Weltflucht ist in der Poesie immer von einem latenten Weltbezug begleitet. Die poetischen Problementwürfe steuern somit auf eine Pluralität des Denkens und der ästhetischen Imagination zu, die die rigiden Konzepte der theologischen Tradition untergräbt und gleichsam deren neuzeitliche Überwindung vorbereitet. Erörtert werden u.a. Allegorien der Vanitas wie Frau Welt, die Negativierung des erotischen Begehrens und der Konnex von weltlicher Liebe und Weltliebe, Modelle des Lebensweges und der Umkehr, Referenzen zwischen poetischer Weltabsage und theologischem contemptus mundi, Kontingenz und Unverlässlichkeit des Weltlichen in narrativen Sujets und Handlungsstrukturen, schließlich die Relevanz des Themas auf einer poetologischen Ebene (Tod des Autors, Permanenz der Schrift, Wiederholbarkeit der Lektüre). Im Zentrum der Analysen stehen das poetische Werk Walthers von der Vogelweide, Dantes und Petrarcas, das mittellateinische Alexanderepos und der höfische Roman.
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Zielgruppe


Academics, Institutes, Libraries / Wissenschaftler, Bibliotheken, Institute


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1;Frontmatter;1
2;Inhalt;13
3;Einleitung;17
4;1. Allegorie und Topik der vanitas in der deutschen Lyrik des 15. Jahrhunderts;35
5;2. Verdichtete Allegorie: Konrads von Würzburg ,Der Welt Lohn‘;59
6;3. Weltliebe und weltliche Liebe – Zur negativen Signifikation des Erotischen;85
7;4. Welt und Walther;115
8;1. Welt-Allegorien in der bildenden Kunst;151
9;2. Mundus ridens et derisus – Ikonische und diskursive Strategien im contemptus mundi;167
10;3. Präfigurationen der vanitas in der hochmittelalterlichen Lyrik;219
11;4. Amor, Mors, Lebensschrift: Zu Dante und Petrarca;265
12;5. Resümee: Polysemie der vanitas – Pluralität der Epoche;309
13;1. Dichtung als Weltwerk: Walters von Châtillon ,Alexandreis‘;335
14;2. Welt und Unruhe im Tristanroman: Gottfried von Straßburg und Heinrich von Freiberg;359
15;3. Âventiure, Poetologie und Kontingenz: Hartmanns ,Iwein‘;405
16;4. Versuch einer Systematisierung;427
17;Schluss;459
18;Abbildungen;467


Manfred Kern, Universität Salzburg, Österreich.


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