Buch, Deutsch, Band 19, 360 Seiten, Format (B × H): 149 mm x 211 mm, Gewicht: 474 g
Selbstinszenierung - Funktionalisierung - Einschreibung ins deutsche kulturelle Gedächtnis
Buch, Deutsch, Band 19, 360 Seiten, Format (B × H): 149 mm x 211 mm, Gewicht: 474 g
Reihe: Bamberger Studien zu Literatur, Kultur und Medien
ISBN: 978-3-86309-515-4
Verlag: Otto-Friedrich-Uni
Die Autorin untersucht mediale Inszenierungen verschiedener Frauen, denen es gelungen ist, zwischen 1918 und 1945 in technischen Berufen Karriere zu machen und damit aus der Dichotomisierung auszubrechen: die Fliegerinnen Marga von Etzdorf und Hanna Reitsch, die Automobilistinnen Clärenore Stinnes und Annemarie Schwarzenbach sowie die Regisseurin Leni Riefenstahl. In Autobiografien, Reiseberichten oder Interviews problematisierten sie selbst ihre Sonderposition und präsentierten sich in ihrer Rolle als weibliche Technikpionierinnen. Zusätzlich wurde in Zeitungen, Zeitschriften und Wochenschauen der 1920er und 1930er Jahre regelmäßig über die Ausnahmefrauen berichtet, hinzu kommen zahlreiche gegenwärtige Biografien, Dokumentarfilme, journalistische und fiktionale Texte. Alle diese Zeugnisse der Selbst- und Fremdinszenierung geben Aufschluss darüber, wie die außergewöhnlichen Lebensläufe der Technikpionierinnen in die bestehende Gesellschaftsordnung integriert werden konnten und welche Konsequenzen das emanzipierte Handeln auf dieselbe hatte.