Kaufmann | Das Ende der Reformation | Buch | 978-3-16-148171-0 | sack.de

Buch, Deutsch, Band 123, 662 Seiten, Format (B × H): 241 mm x 162 mm, Gewicht: 1032 g

Reihe: Beiträge zur historischen Theologie

Kaufmann

Das Ende der Reformation

Magdeburgs "Herrgotts Kanzlei" (1548-1551/2)

Buch, Deutsch, Band 123, 662 Seiten, Format (B × H): 241 mm x 162 mm, Gewicht: 1032 g

Reihe: Beiträge zur historischen Theologie

ISBN: 978-3-16-148171-0
Verlag: Mohr Siebeck


T Thomas Kaufmann untersucht die Publikationen der sogenannten "Herrgotts Kanzlei", die in der Zeit der Interimskrise in Magdeburg über 400 Drucke produzierte und so den einzigen wirksamen Widerstand gegen die Religionspolitik Karls V. artikulierte. Sie hat deshalb für die Deutung der lutherischen Reformation und deren interner Pluralisierung eine historische Schlüsselrolle inne.Ausgehend von einer Rekonstruktion des protestantischen 'Erinnerungsortes' "Herrgotts Kanzlei", der insbesondere durch Wilhelm Raabes gleichnamigen Roman große Popularität erlangte, werden die infrastrukturellen Voraussetzungen, vor allem die Drucker, vorgestellt, das Material kategorisiert und in literarischer, publikationsstrategischer und theologischer Perspektive quantitativ und qualitativ analysiert. Der Autor stellt die Voraussetzungen des Projektes der antiinterimistischen Publizistik in der Magdeburger Reformationsgeschichte und die Haltung des Rates dar und beschreibt ihre rechtshistorischen Bedingungen. Die Basis der Studie bildet eine im Anhang publizierte Bibliographie, die erstmals das gesamte Druckschaffen der Magdeburger Offizinen in der Zeit der Interimskrise zuverlässig dokumentiert. Die gesamte Tätigkeit der Magdeburger Publizisten steht unter dem Vorzeichen einer dramatisch zugespitzten apokalyptischen Naherwartung. Von hier aus fällt ein neues Licht auf den Vorgang der Reformation als ganzen.
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Zielgruppe


Theologen, Historiker, entsprechende Institute und Bibliotheken.


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Kaufmann, Thomas
Geboren 1962; Studium der Theologie in Münster, Göttingen, Tübingen; 1990 Promotion; 1994 Habilitation; 1996-2000 Lehrstuhl für Kirchengeschichte an der LMU München; seit 2000 Lehrstuhl für Kirchengeschichte in Göttingen; 2020 Leibnizpreis.

Thomas Kaufmann: Geboren 1962; Studium der ev. Theologie in Münster, Tübingen und Göttingen; 1990 Promotion; 1994 Habilitation; seit 2000 Inhaber des Lehrstuhls für Kirchengeschichte an der Universität Göttingen.
Ebenfalls von Thomas Kaufmann: Dreißigjähriger Krieg und Westfälischer Friede, 1998. Die Abendmahlstheologie der Straßburger Reformatoren bis 1528, 1992.


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