Kang / Kümmel | Schleiermachers Hermeneutik | Buch | 978-3-941060-03-6 | sack.de

Buch, Deutsch, KART, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 278 g

Kang / Kümmel

Schleiermachers Hermeneutik

Zum Verhältnis von grammatischer und psychologischer Interpretation
1. Auflage 2009
ISBN: 978-3-941060-03-6
Verlag: Vardan Verlag

Zum Verhältnis von grammatischer und psychologischer Interpretation

Buch, Deutsch, KART, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 278 g

ISBN: 978-3-941060-03-6
Verlag: Vardan Verlag


Ton-Ku Kang
DIE GRAMMATISCHER UND DIE PSYCHOLOGISCHE INTERPRETATION IN DER HERMENEUTIK SCHLEIERMACHERS

Die dritte über Schleiermacher im Vardan Verlag erscheinende Arbeit nimmt die von Heinz Kimmerle nach den Handschriften neu herausgegebene Hermeneutik Schleiermachers zum Anlaß einer Auseinandersetzung mit der durch die beiden Bezugspole Dilthey und Gadamer umschriebenen Kontroverse über die Grundlagen des Verstehens und der Hermeneutik. Unbestritten ist hierbei der Bezug auf die Sprache, strittig jedoch der Stellenwert des Faktors „Individualität“, der bei Schleiermacher und Dilthey eine zentrale Rolle für die Produktion und Rezeption von Sprachwerken spielt, von Gadamer und seiner Schule jedoch an die zweite Stelle gerückt worden ist. Schleiermacher verteidigt das subjektive Moment im sprachlich verfaßten Sinngebilde gegenüber dem Geltendmachen einer übergreifenden Ordnung des sprachlichen Universums und seiner Tradition. Es kommt zunächst einmal darauf an, die Rede eines anderen im Gespräch zu verstehen, bevor man daran gehen kann, ein intersubjektiv gültiges Allgemeines ins Auge zu fassen. Wenn die Sprache nicht in einer Geistmetaphysik hinterlegt ist und auch nicht einem Rationalitätsanspruch preisgegeben werden kann, muß zuerst nach den Grundbedingungen des Verhältnisses zwischen dem Redenden und dem Vernehmenden gefragt werden, aus dem die Hermeneutik als „Kunstlehre des Verstehens“ ihre Regeln zu entwickeln hat und vor allem auch den Grenzen des Verstehens Rechnung tragen muß. Was an Sinn geschöpft und ausgedrückt werden kann, hat in der Sprache wie im einzelnen Menschen eine Tiefe, die unergründlich bleibt und nach wie vor Rätsel aufgibt. Menschliches gelangt nie zu einer Selbstverständlichkeit, wie Tradition und Rationalitätsanspruch bzw. Klassik und moderne Kommunikations- und Zeichentheorien dies suggerieren. Fremdheit ist nie ganz in Verstehen auflösbar und weist auch noch auf andere Grundlagen des zwischenmenschlichen Verkehrs und der Verständigung hin.

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Zielgruppe


Das Buch wendet sich an alle Zielgruppen, die die es mit dem Verstehenwollen und der Verständigung zu tun haben



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