Kaiser-El-Safti / Werbik | Grundlagen der philosophischen Psychologie | Buch | 978-3-8260-7190-4 | sack.de

Buch, Deutsch, 176 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 235 mm

Reihe: Zum Verhältnis von Philosophie und Psychologie

Kaiser-El-Safti / Werbik

Grundlagen der philosophischen Psychologie

Zum Verhältnis von Philosophie und Psychologie, Band 2 von 2

Buch, Deutsch, 176 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 235 mm

Reihe: Zum Verhältnis von Philosophie und Psychologie

ISBN: 978-3-8260-7190-4
Verlag: Königshausen & Neumann


M. Kaiser-El-Safti und H. Werbik behandeln die philosophische Vorgeschichte der Ablösung der Psychologie von der Philosophie und die Abschaffung des Seelensubstanzbegriffs zu Gunsten einer 'Psychologie ohne Seele'. Die Analyse der Konsequenzen einer nun gegenstandslos gewordenen Wissenschaft erstreckt sich auf den Zeitraum von Immanuel Kants negativem Urteil schon über die Möglichkeit einer wissenschaftlichen Psychologie bis zu dem Pionier der phänomenologischen Psychologie, Carl Stumpf, der die Psychologie als die 'beobachtungsreichste philosophische Disziplin' bezeichnete und den Seelenbegriff auf phänomenologischer Basis zurückgewann, indem er ihn auf einer logisch bereinigten Grundlage umbildete. Die Bedeutung von Stumpfs Phänomenologie geriet durch den Traditionsbruch nach zwei Weltkriegen, der alleinigen Anwartschaft auf die Phänomenologie seines ehemaligen Schülers Edmund Husserl sowie durch dessen Initiierung der Psychologismus-Kontroverse in Vergessenheit.
Aus heutiger Sicht werden einerseits die ersten Anfänge der phänomenologischen Psychologie neu beleuchtet, andererseits soll an einen Beitrag von Karl Popper zum Seelenbegriff erinnert werden – in Zusammenhang mit Poppers Würdigung von Stumpf als seinem 'Vorläufer'.
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Margret Kaiser-El-Safti, Promotion 1985 (summa cum laude mit Universitätspreis) und Habilitation 1995 an der Universität zu Köln, heute Department der Humanwissenschaftlichen Fakultät; seit 2006 im Ruhestand. Forschungsgebiete: Ideengeschichte der philosophischen Psychologie, phänomenologische Psychologie, Psychoanalyse, Musikpsychologie.

Hans Werbik (geb. 1941), Promotion zum Dr. phil. 1963 an der Universität Wien, Habilitation 1969 für das Fach Psychologie, seit 1973 ordentlicher Professor für Psychologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, seit 2006 Emeritus. Forschungsgebiete: Arbeitszufriedenheit, Musikpsychologie, Theorie der Aggression, Wissenschaftstheorie, Handlungstheorie, philosophische Grundlagen der Psychologie.


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