Dieses Buch verschiebt den Bezugsrahmen der Netzwerk- und strukturorientierten Diskussionen von den angewandten Technologien des 20. Jahrhunderts zurück zur Abstraktheit der Mathematik des 19. Jahrhunderts. Es liest George Boole, Richard Dedekind, Hermann Grassmann und Bernhard Riemann auf überraschende Art und Weise neu. EigenArchitecture argumentiert in Richtung einer Kompetenz des Digitalen. Sie kann die Kunstfertigkeit im Geometrischen ablösen. So kann sich die Architektur von den heutigen ökonomischen, technokratischen und bürokratischen Zwangsjacken befreien: von den physikalistischen Optimierungen, den soziologischen Balancierungen und den ideologischen Naturalisierungen. Das Buch enthält einen programmatischen Text über die Rolle der Technologie in der Architektur, einen philosophischen Text über das Generische und das algebraische Artikulieren, und sechs Beispiele von postgraduierten Studenten des Jahres 2012 an der Professur für CAAD an der ETH Zürich, Schweiz.
Hovestadt / Bühlmann
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Weitere Infos & Material
1;Cultivating the generic;7
1.1;Four Chairs and all the others;10
1.2;Hard-Boiled World Wide Web And The End Of Distance;28
1.3;Hybridity as an Urban Speculation;42
1.4;Eigenwindow As A Reflection Of Singaporeans’ Cultural Diversity;58
2;Articulating a thing entirely in its own terms;69
2.1;Generic villa;72
2.2;Exiled to the Virtual World or the Inconsistency of the Real;88
2.3;A House of Things;108
Ludger Hovestadt und Vera Bühlmann, ETH Zürich, Schweiz.
Ludger Hovestadt und Vera Bühlmann, ETH Zürich, Schweiz.