Hermann | Die Nacht der Schattenjäger | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, 600 Seiten

Hermann Die Nacht der Schattenjäger

E-Book, Deutsch, 600 Seiten

ISBN: 978-3-7412-3102-5
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Die Schattenjäger-Organisation wird wieder reaktiviert. Das UFO-Phänomen und das Verschwinden von Personen macht es erforderlich, die Schattenjäger zurückzuholen. Samuel Kreuzberg fordert Amil Luca auf, wieder zu einer Größe zu werden, da die Alpha-Aliens eingegriffen haben, um für eine Veränderung in der SJ-Geschichte zu bewirken. Der blutjunge Leiter Sheppard König übernimmt den Posten im Alpha-Team und bekommt es mit Harron, einem mächtigen Dimensionsreisenden zu tun, der in der Lage ist, Hohnenstein unter seine Macht zu stellen. Auch Werner Hermann, der zum Stellvertreter gemacht wird, muss feststellen, dass hinter all den rätselhaften Ereignissen eine Macht verbirgt, die sehr gefährlich ist, und beschließt, Sheppard dabei zu helfen. Das Licht der Schattenjäger flammt auf, stärker als je zuvor, und Sie sind mit dabei!
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PROLOG:
HOHNENSTEIN-CITY
11.12.1985 Weisser Dunst wogte durch die Landschaft. Bäume warfen Schatten und Büsche hatten längst keine Blüten mehr. Ausserdem wurde es wieder Winter und der Frost beherrschte Wiesen und Wälder, die Tiere lagen im tiefsten Schlummer und von dieser Stadt aus gesehen, stellte der Wald ein dunkles Schemen dar, und dieser Umstand sorgte dafür, dass die Bürger und Bauern zu einem Geflüster veranlasste, als ob etwas oder eine Macht im dunklen Wald hören könnte und zornig werden würde, und da dieses Fleckchen Natur einfach nicht zu übersehen war, mit all den Gerüchten, die angeblich darin abgespielt haben sollten. Manche Gerüchte sollten angeblich wahr sein. Es störte niemanden sonderlich, was sich darin abspielte, denn jeder wusste, dass Gerüchte schnell im Umlauf waren, wenn etwas Eigenartiges geschah. Uwe Lüders hätte sich in seiner Position eher gewünscht ein paar Beförderungen zu erhalten, nachdem seine Theorie über den negativen Wirbel sich hieb- und stichfest herausgestellt hatte, doch die moderne Physik hatte auch so ihre eigenen Tücken. -Wenn ich es schaffe, dann gibt es diesen Ort nicht mehr! Nur ich muss es schaffen.- Das Knarren einer Tür erklang und sein Assistent Jan Aurenz betrat den Raum, einem Techniklabor mit etlichen Gegenständen. Aber am allermeisten bewunderte Jan die Apparatur, die den grössten Platz im Raum einnahm. Es war der Interphasenregulator, eine fortschrittliche Apparatur, das noch nie getestet wurde, und Uwe verfeinerte die letzten Details und technischen Schaltkreise. Dummerweise hatte er keine Ahnung, wie gross dieses Potenzial war und woher diese Maschine die negative Energie aufnahm. »Du bist schon seit 15 Stunden auf den Beinen, Uwe. Ich habe dir Kaffee gebracht.« »Du weisst, dass ich schon meine dritte Tasse hatte. Hör zu: Jeder, der versucht, dieses Projekt zu beenden, hängt an meinem Galgen.« Jan lachte leise. »Netter Versuch. Hast du dir Gedanken gemacht, woher diese Energie kommt und dass für jede Leistung auch eine Gegenleistung gibt?« »Ist das eine neue Umschreibung für KEIN FLEISS, KEIN PREIS?« Uwe sah auf und lächelte. »Ich weiss, dass wir beide daran hart gearbeitet haben, aber ich bin nicht bereit, noch mehr Fehler zu machen.« Jan Aurenz schüttelte den Kopf. »Ich werde Mina besuchen, du kannst mich anrufen, wenn du was hast.« Uwe schnaufte. »Ist gut. Soll ich den Pizzaservice anrufen, für euer Dinner?« 22:09 UHR Uwe Lüders holte sein Kassettenrekorder hervor und steckte seine Kassette mit dem Datum von 12.09.1985 ein. Während er sein Block zur Hand nahm, um weitere Formeln zu schreiben, lauschte er seiner Stimme, die aus den Lautsprechern drang. »Ich hege die Absicht, die Intervarianzkurve, die die Grenze zwischen zwei Realitäten überwinden und einen neuen Zeitstrom zu formen, die daraus entstehende Energie zu bündeln und auf den Interphasenregulator zu übertragen. Damit soll eine Art Brücke geschaffen werden, das ein Zugang zu einer anderen Realität schafft. Dazu werde ich eine Formel eingeben müssen, die Partikel, die dazu nötig waren, kann ich künstlich im Labor erschaffen. Doch das ist nicht alles. Dieses Projekt droht zu scheitern, wenn mein Versuch misslingen sollte. Doch ich bin fest entschlossen, dieses Projekt nicht scheitern zu lassen. Neutronen, Protonen und Elektronen sind zwar vorhanden. Doch ein viertes Element, ich nenne es Element X, muss ebenfalls vorhanden sein, um eine solche stabile Brücke aufzubauen, und den Zugang zwischen zwei Welten, möglicherweise ein Wurmloch, das zu einer anderen Erde, oder einem Universum öffnen kann. Ich denke, dass durch meine Formeln, es möglich sein kann, Barrieren zu überwinden.« Uwe grinste verschlagen, sollte dieser Versuch klappen, so würde er sein Projekt leiten und viel mehr Ruhm als Einstein und Hawking erlangen, und es sollte ihn von Theorien fortführen und die erste Umsetzung der Pläne in die Praxis ermöglichen. Bald würden die prominenten Wissenschaftler staunen, dass er, als Physikstudent und Quantenphysiker einen Durchbruch geschafft hatte. In Uwes Augen leuchteten Sterne: er hatte Ideen, wie man diesen Interphasenregulator zum Leben erwecken konnte! 23:17 UHR Jan Aurenz und Mina lachten. »Ja, ja, ich weiss, ich bekomme keine Lizenz dafür, dass ich dieses Projekt betreibe, aber mein Partner will, dass wir an der Sache dranbleiben.« Mina streichelte sein Gesicht. »Und wo ist dein Anteil an der Sache?« fragte sie mit Glitzern in den Augen. Jan lachte. »Meinen Anteil? Glaubst du, es regnet Pizzen vom Himmel?« »Ich will nicht unzufrieden klingen, aber du wirkst diesmal abwesend.« Jan seufzte und nahm Mina in die Arme. »Schatz, wir werden dieses Labor nicht ewig behalten und ich habe ja noch einen anderen Job.« Mina küsste ihn leidenschaftlich. »Das hoffe ich doch.« »Sie erzählten mir, dass Deutschland dieses Projekt finanziert, wenn wir Erfolg haben. Ich habe nie einen besseren Mentor als Uwe gehabt. Und ausserdem ist unsere Theorie nicht ganz so abwegig. Im All existiert auch dunkle Materie, die wir nicht mit blossem Auge sehen können… und doch existiert sie. Nur weil man Dinge nicht sehen kann…« Jan unterbrach sich, als das Telefon läutete und hob den Hörer auf. »Uwe? Langsam… was hast du gesagt? Uwe… soll ich vorbei… Nein? Warum nicht… ja aber…« Er seufzte und legte auf. »Es ist mein Meister.« Mina stöhnte. »Warum kann der Mann nicht einfach ins Bett gehen?« Jan hob den Finger. »Bin gleich zurück!« Als er das Labor erreichte, sah er Uwe Lüders vor der Maschinerie stehen und er hob seine Hände. »Und es wurde Nacht!« Er lachte irrsinnig. Und dieses Lachen liess Jan erschaudern. Das kannte er gar nicht. »Uwe?« fragte er vorsichtig. Sein Blick wandte sich zur Apparatur. »Oh, mein Gott!« Jan Aurenz sah die schwarzviolette Konturen aus der Maschine strömen, und sah einen onyxfarbenen Wirbel. Die negative Energie! Uwe Lüders Augen funkelten geheimnisvoll. »Du hast es geschafft! Du hast es tatsächlich geschafft!« schrie Jan. Uwe Lüders lachte… und lachte… und brüllte vor Lachen. Jan Aurenz wusste, dass sie das Unbekannte vor sich hatten und die konventionelle Wissenschaft seit heute Nacht neu geschrieben werden musste. Der Beweis stand in Lebensgrösse vor ihm, und die Technologie war endlich der Weg in ein neues Zeitalter… die Zeit der negativen Energie… war die Lösung für all die anderen Dinge, die man benötigte. Kein Atommüll, kein Strom, kein Gas oder Öl. Das hier war die Zukunft! Jans blaugraue Augen leuchteten. Sie hatten es wirklich geschafft! GEBÄUDE 7
HOHNENSTEIN-CITY
0:15 UHR
12.12.1985 Es war Nacht… …und die Zeit war für ihn gekommen. Dieser Ort war sein erstes Ziel, und er schwor auf bittere Rache an die Menschen, die ihn damals erniedrigt hatten. Mit Peitschen, Schlagstöcken und andere quälenden Werkzeugen. Ja, er wurde gefoltert, beleidigt und tief im Inneren spürte er Schmerzen. Unendliche Pein, die er seit Jahren unterdrückt hatte. -Na wartet… ich zahle es euch heim… irgendwann…- Er verspürte einen Wunsch, denselben Wunsch, in die Freiheit zu gehen und dort die Menschen zu vernichten, die bei seinen Quälereien teilgenommen hatten. Die Seele hatte nach Frieden und Freiheit geschrieen… und jetzt? Was war das heute… oder wer war er? Ein Fremder? Ein Neuling? Nein, er lebte in der selben Stadt, in dem Ort, wo er einst die Gesamtschule besuchte und sich immer mehr zu dem Fach Physik hinzugezogen fühlte. Dann schloss er die Prüfung ab und wurde entlassen. Für ihn war es der ehrenhafte Tag, aber bald… schon bald darauf waren seine Träume geplatzt. KEINE ZUKUNFT? KEINE FAMILIE UND KEINE ELTERN? Wo waren all die Träume… HINGEGANGEN? Er wusste es nicht mehr… Als junger Student konnte er sich vieles wünschen… -Doch jetzt ist es nicht mehr so wie früher!- »Ich… bin… Uwe… Lüders…« Und er hörte Stimmen, die Personen. Wer waren sie? Und… dort waren Geräte… Schmerz… Qual… Pein! »Aufhören! NEEEIIINNN! AAAAGGGHHHHRRRR!« Das Opfer schrie… und sah auslachende Mienen. -Oh nein, das Lachen… nicht schon wieder… H… Hilfe… Hilfe!- »HILFE! HILFE!« Es gab kein Entrinnen mehr… das wusste Uwe, und nur die kalten, finsteren Mauern waren Zeugen… ja, doch… nach allem, was er durchmachte, sie hörten seine Schreie stumm mit… und der Trost war die Stille… Die Peiniger holten ein letztes Mal aus und erteilten ihm weiteren Schmerz… Er schrie… doch dann… die Tür knallte auf… jemand stürzte sich in diesen Raum… Schüsse… »POLIZEI! WAFFEN FALLENLASSEN… SIE SIND UMZINGELT…« Kommissar Ernst Mayer tat seine Pflicht und verhaftete die Verbrecher… »Ich hole Sie hier raus…« Uwe öffnete den Mund… wollte was sagen… der Generator… er war aktiv… »G… Gene… rator… ab… schal… ten.« keuchte Uwe. Ein junger Polizist hantierte an einem Hebel… ein Blitz… »Raus hier!« befahl der Beamte mit Namen Nico Bern. Stromwellen erzeugten eine Überladung und… das Opfer raunte etwas. »Es… ist ein… ein Portal!« Uwe sah den Kommissar an und stärkte seine Stimme, hoffte, dass dieser ihn verstand… »Nicht… hinein… befreie mich…« krächzte...


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