Heine | Memoiren und Geständnisse | Buch | 978-3-86205-558-6 | sack.de

Buch, Deutsch, 215 Seiten, Format (B × H): 120 mm x 200 mm, Gewicht: 250 g

Heine

Memoiren und Geständnisse

Buch, Deutsch, 215 Seiten, Format (B × H): 120 mm x 200 mm, Gewicht: 250 g

ISBN: 978-3-86205-558-6
Verlag: IUDICIUM


Heinrich Heines „Memoiren“ und „Geständnisse“ überliefern späte selbstbiografische Schriften über sein wagemutiges Schriftstellerleben. Mit virtuoser Erzählkunst schildert Heine seine kurfürstlich und französisch, aber auch preußisch regierte Geburtsstadt Düsseldorf, porträtiert seine belesene, dominante Mutter, seinen heiteren, sozial engagierten Vater und erzählt seine Erinnerungen an die problematische Schul- und Studienzeit sowie seine Liebes- und Berufsprobleme. Darüber hinaus beschreibt Heine seine gewagte Lebenskurve, berichtet über seine Emigration nach Frankreich, schildert sein 'liebstes Leben' in Paris, seine turbulente Liebesleidenschaft zu seiner Frau, klagt aber auch über seine Leiden in der „Matratzen-Gruft“ und thematisiert vor allem seine literarischen politisch-sozialen Schriften, die den deutsch-französischen Kulturaustausch inspirierten, aber repressive Reaktionen preußischer Restaurationspolitik herausforderten; denn Heines „Memoiren“ und „Geständnisse“ literarisieren sein Engagement für die allseitige Emanzipation Deutschlands in einem politisch und sozial, wirtschaftlich und kulturell lebenswerten Europa.
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„Wie dem auch sei, dieser Großohm hat die Einbildungskraft des Knaben außerordentlich beschäftigt. Alles, was man von ihm erzählte, machte einen unauslöschlichen Eindruck auf mein junges Gemüt, und ich versenkte mich so tief in seine Irrfahrten und Schicksale, daß mich manchmal am hellen, lichten Tage ein unheimliches Gefühlt ergriff und es mir vorkam, als sei ich selbst mein seliger Großoheim und als lebte ich nur eine Fortsetzung des Lebens jenes längst Verstorbenen! […] In diesen Träumen identifizierte ich mich gänzlich mit meinem Großohm, und mit Grauen fühlte ich zugleich, daß ich ein anderer war und einer anderen Zeit angehörte. Da gab es Örtlichkeiten, die ich nie vorher gesehen, da gab es Verhältnisse, wovon ich früher keine Ahnung hatte, und doch wandelte ich dort mit sicherem Fuß und sicherem Verhalten.“ (Ausschnitt aus den „Memoiren“)


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