Heer / Streit / Heidenreich | Vernichtungskrieg im Osten | Buch | 978-3-96488-039-0 | sack.de

Buch, Deutsch, 238 Seiten, Format (B × H): 142 mm x 211 mm, Gewicht: 339 g

Heer / Streit / Heidenreich

Vernichtungskrieg im Osten

Judenmord, Kriegsgefangene und Hungerpolitik

Buch, Deutsch, 238 Seiten, Format (B × H): 142 mm x 211 mm, Gewicht: 339 g

ISBN: 978-3-96488-039-0
Verlag: Vsa Verlag


Die deutsche Erinnerungskultur konzentriert sich auf den Holocaust und blendet die ca. 30 Mio. Opfer des zweiten Völkermordes – den an den »slawischen Untermenschen«, wie Hitler sie nannte – fast vollständig aus.

Während der Großteil der Juden von einer halben Million Angehöriger von SS, Polizei und lokalen Kollaborateuren ermordet wurde, war für den Tod der übrigen Opfer die Wehrmacht verantwortlich. Von den mehr als 11 Millionen Rotarmisten und mindestens 17 Millionen Zivilisten wurden 2 bis 3 Millionen ermordet, weil sie Juden waren, die übrigen starben bei Vergeltungsaktionen oder im Rahmen des Partisanenkrieges, durch Zwangsarbeit und durch die erbarmungslose Hungerpolitik der Besatzer.
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Weitere Infos & Material


Heidenreich, Frank
Frank Heidenreich, pädagogischer Mitarbeiter, Bildungsstätte Berlin der IG Metall, gemeinsam mit Chaja Boebel und Lothar Wentzel Herausgeber von »Neuanfang 1945. Belegschaften und Betriebsräte setzen die Produktion in Gang«.

Wentzel, Lothar
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Münster, 1987-2012, Gewerkschaftssekretär in der IG-Metall-Vorstandsverwaltung, zuletzt in der Grundsatzabteilung.

Heer, Hannes
Hannes Heer, Historiker, Filmregisseur, Ausstellungsmacher. Wissenschaftlicher Gestalter der Wehrmachtsausstellung (»Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944«), die als Wanderausstellung ab Mitte der 1990er Jahre zum ersten Mal die Kriegsverbrechen der regulären deutschen Streitkräfte während des Zweiten Weltkriegs auch für eine breite Öffentlichkeit dokumentierte.

Streit, Christian
Christian Streit, Historiker, lebt in Heidelberg. 1978 erschien seine Dissertation »Keine Kameraden. Die Wehrmacht und die sowjetischen Kriegsgefangenen 1941–1945« in einer Schriftenreihe des renommierten Münchner Institutes für Zeitgeschichte und löste Ungläubigkeit, Abwehrreflexe und hasserfüllte Leugnung aus.


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